Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1921
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Ausgestaltung unseres Blattesj darf aber nicht auf eine geringe Zahl von Kräften angewiesen sein; nicht der Schriftle'itung [allein darf die Arbeit überlassen bleiben, vielrjiehr muß jeder unserer dazu befähigten Brüder es als seine Pflicht ansehen, unser Organ durch gediegene und wertvolle Beiträge zu fördern. Tua res agitur. Dieses Wort soil sich jeqer unserer Intellektuellen zurufen, je besser, je vornehmer unser Organ wird, desto größeres Ansehen wird unser. Orden genießen und in desto schö ieren Glänze wird er erstrahlen. An seinem Ruhmp ieder unseres' Bundes werden alle Mitg haben. Wir laden daher alle durch Kenntnisse und ShriftsteJ'erische Gestaltungsgabe ausgelzeicr neiten Brpder und regen Aitarbeit ein Schwestern zur Ist Nation Abstamftiungsgemeiiischaft? Von Br. Expräs. Prof. Dr. O b I d s t ep n - Darmst; idt.'j der Weltalso der Nationen als Wasser." . „Nach dem Zeugm geschiente ist im Leben das Blut Kaum dicker R Kiel * - Der Staat als Lebensform. Als man um die Einheit der deutschen Nation rang, konnte man den Begriff der Nation nicht weit genug fassen.' Soweitdie deutsche Zunge klingt, sollte die deutsche Nation zu einem deutschen Einheitsstaat zusammengefaßt werden. Die Gegner der deutschen National^inheit, d:e tei reund'ichen preußischen Konservativen, versteifteji sich aber dieser These eine in!Deutschend gar nicht ciie Rede. Urd demnach ebensowenig von einem natüi liehen, im gemeinsamen Blute wurzelnden Angihörigkeitsgefühl des einen Deutschen! zum andern." Die Nacpfahren d eser selben Partei setze t au:h heute wieder Na ion der Abstammungsgeme nschaft gleich Nur behaupten kie umgekel rt Wie früher, die Deutschen seien eine Abstainjnungsg^meinscha't. Nun hätte Idas sch ießl ch nichts weiter zu besagen, wenn nicht hirter und auf .die Behauptung: Nation sei Starr.jtnesgemeinschaft. Und weil es in Deutschland leine solche nicht gäbe, könne es auch kein deutsches Volk geben. „Nur die hohlsten Poeten und Schwärmer", so schrieb die Kreuzzeitung 1SJ0, Nummer 172, „können bei dem Volke der Deutschen an ein Volk gleicher Abstammung denken. Nicht einmal für die älteste Zeit wäre eine solche Vorstellung richtig. Das deutsche Volk ist ein vollständiges Gemisch aus allen indogermanischen Nationen und aus Semiten. Von efinem Volke in dem Sinne, daß man darunter ehe Bevölkeganz bestimmte Poliii kcrungsmasse derselben Abstammung versteht, ist *) Vom w Expräs.Br. Prof Golistein-Darn Stadt erscheini in -diesen. Tagen im ' Neu werk Verlag Schlüchtern ein« Schrift „Rasse und Politik', die in vo'.ksfaßlicher, dem Gebildeten verständlicher Weise alle die Frajger, behandelt die heute im Mittelpunkt des antisemitischen Kampfe; stehen. — Die Schrift, auf "die bereits im' Protokoll dei diesem Buch unseren Lesern zu unterbreiten. Das Red.-Kom Kulturauffassung stände: die derj.Rassenlheo ie. Ich "habe in den früheren Aufsätzen Eritstchmg und Ausbreitung der Rassenthecjrie geschildert. In der pleichsetzürtg von Nation und Abstamrnungsgemeinschaft drückte sich! die T.itsathe aus, daß Rassen beorie und Nationalismus sich zu einerspolitischen Kampflheorie vereinigt hahen. Am 30. Pezember lQuö schrieb j-ange in se.ner ^.Deutschen Welt": „Bei dem Widerstande, mit dem wir deutschen Nationalisten schw:rer zu kämpfen haben als unsere Gesinnungsgenossen in irgend einem mderen Volke der Erde, ist der Rassengedanke, s eit er durch Gobineaus j;eniiles Buch unserer öffentlichen Meinung aufgezwungen ward, dem nationalen Gedanken geradezu ein Erlöser! und Helfer im entscheidenden Augenblicke geworden. Er öffnet mit dem Geheimnis des Blutes und der Blutmischung den Qjell, aus defri alles jnenschliche Können" und Ge- 545. Oeschäftsausschüß-Siizung empfehlen^ hingewiesen schehety das Körperliche, aber .erst recht; uch wurde, wird etwa 160Seiten s-ark sein und i2M.koste4 das Geistige, emDorströmr, er bietet den! letzten Dank der Liebenswürdigkeit des gesth. Verfasser* . , f. . ... .. , „ . jr u u » a i - »u u zureichenden Grund für a es Rätse hafte er sind wir schon heute in der Lage, einen Abschnitt aus " ** ti stößt alle Menschenwürde und Fortschritts llus ion, die nur nach cer Souveränität unkontrollierter