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Bericht der Großloge für Deutschland · 1920-08-01 · Nr. 6/7 - August/September · p. Seite 74

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1920
Issue
Nr. 6/7 - August/September
Date
1920-08-01
Page
Seite 74 (sequence 6)
Language
German
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zelnen Logen zu den verschiedensten Auffa-iungen führte. Der Schwesternbund der Zion-Loge stellte sich auf einen vermittelnden Standpunkt, dem unsere Loge im großen und ganzen, beitrat. Einer Entschließung dies Schwesternbundes der Zion-Loge zufolge betrachtet diese als zupächst erstrebenswertes Ziel die Berufung einzelner geeigneter Mitglieder in die Komitee* für I. Geselligkeit, H. Ferienkolonien, UJ. geistige Interessen. D.r Scimesternbund wünscht ferner HfeizuiL'chuag zu Vorträgen, "Referaten und Diskussionen In offener Loge, cie e'öc größere Arbehsgemeiuscbaft mit d;n Der S:hwester;.bund n i . j ( Brüdern erreichen läßt. vorerst zu ider trugt der Gleichberechtigung der Frauen in Her L^ge keine Stellung, ibferlällt ö eit Frsfce vultbehr tier "Zeit und der Vorart e t d r Fübrerinnen.? (. » Die Dcb'ai.en in der Oitjudenfrage1 h?i'2ti uns ebenso wie d e andern Logen eingebend beicLätigt. Der Zeit Rechnung tragend, Fah dii Lf ge s ch gezwungen, eine,1 Erhöhung cer Jahresbeiträge verzunebenen!un1 beschloß eine S a'uieränderu:ig. D:r I. Absatz de3 § 65 ernielt folgende Fassung: Die Höbe des JabresbeiUigc? wird durch Lpgenbescblnß festgesetzt. — Zurze't beträgt der Bei rajg M 80.—. Weitere lebbaf.e Debatten wurden nervrgerufeu! durch zwei voaf der Großkge arger^gte Themen: „Wiener Hilfsaktion' und „Hilfe für die Krankenschwestern-Organisation". Wahrend d|s erstete Anregung" in unserer Lege auf keinen gütstlgen Boden fiel, da man mit Recht darauf hinwies, daß i n e'genen Larde für die eottt.dfn-r'en Ki-.der genug zu tun seil und man nicht die Fürsorge für Aus*ärtlge übernehmen dürfe, so lange man gezwungen sei, für die Not im e'genen Lande die Hilfe des Auslandes in Anspruch zu nehmen, fand die Schwestern-Organisaf<on dank dem warmen Eintreten des w. Präsidenten und des Br. Dr. Srau;s allseitig lebhaftes Interesse. Seinen Ausdruck fand dies in der Bewilligung eines Jahresbeitrages von M. 500— seitens der Loge und durch Zeichnung zahlreicher Jahresbeiträge seitens der Brüder. Von den wenigen auswärtigen Brüdern, die die Loge im letzten Jahre besucht habien, seien zwei Gälte erwähnt, und zwar Br. Großsekretär Dr. Alfred Goldscbmidt und Br. Dr. Holländer, Expräs dent der Spinoza-Loge. Beide referierten über die, die Aufmerksamkeit der Loge besonders in Anspruch neh menden Tagesfragen. j :?u Viru ID- D!e Entschließung der Anhalt-Loge, die Loden zu veranlassen, in den Ka-npf gegen den Ant'setii tismus einzutreten, gab Veranlassung zu eingehend Besprechungen, die zu folgendem Ergebnis führte; Die Zion-Loge sieht auf dem unverrückbaren Standpunkt, daß die Logen ihr bisheriges Prinzip, ni In den politischen Kampf einzutreten, keinesfalls geben dürfen. Sonst würde die größte Unruhe die Logen und in di_- Reihen der BrüJer hin< getragen. Wnhl tolken die Brüder gescnult werten um -draußen im Leben eifc'greich in den Kampf j-rgen den Antisemitismus eu zug eilen, las übri >ci Soll die Abwehr-den Organisationen überlassen nleit die bislang erfolgreich auf diesem Gcbieie tätig we<en .sind und als führende Männer eine gr Za .l vo.i Lo^enb. üdern aufzuweisen habet.. La Laufe des Btr.cbttjalires haben 28 gcchloi« Si zui'gcn, an denen durchschnittlich 43 Brüder nahmen, stattgefunden. Es wurde e ne ^roße von Referaicn und Vorträgen g;h> Jen. Da derScuwesiernbundseine Nähabende wejgei) Mangel rn Material nicht abaalten k>nnle, veransta er gut besuchte Vortragsabende, Leider h?.t die Loge auch eine Reihe von treju Mitarbeitern verloren, deten aidi an dieser S gedacht se'. Leopold Zu.iz-Loge, Braunschweig. (Li e i ac b Ü I I U I. g ia 11 e n e n dern in .errichteten Zunz-Loge überse Brüder der für die im Kriege' und Söhne von Brn ■ , L # w. Leopold Z u n z L > g Gedenktafel.) Die Leoi d ridet uns einen Bericht, dei d feierliebe Enthüllung einer Gedenktafel am Son! a dem 30. Mal 1920,kchilcerl. — Br. Rabb. Dr. Ri gtr hielt eir.e weihevolle Ansprache, in der er die Lehrjn aus dem Leben p.,d Sterben der für das Vate laii: gefallenen Brüder!und Söhne von Brüdern zog. D.. darin niedergelegten Gedanken verband er in sin liger Weise mit den Ordensbeslrebungen der Wohltätigkeit, Brüderlichkeit und Eintracht. Der Schluß dei Ansprache lautete: „Die der Tod uns geraubt, unsere Liebe bit sie n^u belebt." Als Dankopfer für die Toten wurde von Brüdern, . die wm schweren Verlusten weniger betroffen w »rpen sind, eine Geldsammlung zur Erlü;bigung unserer Jugend aufgebracht. Von 43 Stiftern wurden 22ODO M. gezeichnet. Dar in einbegriffen ist eine A Ü o 11 Frank-Stiftung von 5 000 M., die i.tm der 74 - ii te* Iii cn<: ii;:. te! elli

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