Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1920
- Issue
- Nr. 5 - Juli
- Date
- 1920-07-01
- Page
- Seite 54 (sequence 2)
- Language
- German
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1 DieFriedricb-Loge-Heidelbergfeierte ihr 25jährlges, Im Anschluß an die Mitteilung dei Großpräsldenlen ■ die Gückauf, Borussia- und S uitgart 20jäiriges Stiftungfest. Ihr lOjäiriges S|iftu|igsfest feiertei folgende Lögen: die Silo-non-MUni-Loge- Gtogau, Zäiringer-Loge>Pforibeim, Niederrbein-Loge- Crefrld,^<arit-LoKe Königsberg und dje Spimza-Loge- Berlin Am Q Mal wird die A lguslin Ktller Loge- Zürch ihr lOjännges S'ütungsfest feierd und als Vertrrter der Großloge Br Vze^roßpfäsideni Jes :lioh n bei sich sehen. V Anlässiich des QrdensUges errichtet; d4 Bslireni- Lehman- -Loge e ne Fj i ed e n s s t i f tun Ig In Höhe von M 40 000.—. Aus gleichem Anlaß samme te die Allemanui.Loge den G-uruhtock zu einem |F e i i e n .heim und beschloß die Errichtung eines t arnenhe mes. - - . . ' * . J —t De Am citia Loge - Posen bat den (dringenden Wunscn übermitieit, d e in Posen bestehende Krinkenschwestem-S ation zu äcist noch wenigstens für cn Jahr z t belassen D^sem^Wunsch is* ejit^ptjochen worden, Um das Gemeinsamkeiisge ühlj mit den Brüdern irl Posen zum Ausdruck zu br njen. Von bedeutsamen Vorgängen innerhalbdfs jüd Ischen Lehens ist zu berichten, daß die ersten Beratungen, die einer Gesamtorganisation der deuSscaen Juden geben, stattgefunden haben. Die Umwälzung der poliii<chen Verbälin(s9e ermöglicht es, die jüdischen Verhältnisse auf einheitlx 1er Grundlage zusammen zufassen undeinevomjSuat: anerkanmeVertrc jngzuschafien. Tro'z mancher entgegensiebender Schwierigkeiten darf die Hoffnung ausgesprochen werden, daß es in irgend iiiner Form gelingen wird, vielfach widerstreitende zu vereinen. Die gemeinsame Sorge um die o s t j ü i Flüchtlinge hat die großen jüdischen O-gmi- «attonen in dem Wünsche gemeinsamer Abhilfe zusammengebracht. — Das jüdis:he Ar bei t er - fürsorgeamt ist auf neuer Grundlage [organisiert worden. Zu Vorsitzenden sind gewählt worden die Heren: Dr. Bernhard Kaan, Justizrat Kä npfer und Dr. Moses. Br. Timendorfer gibt sodann bekannt, daß die Stuttgart-Loge t"ür die Einstein-Spende einen Beitrag von M. 2000— üoersandt hat und dankt für die Spende. — S dann verliest -er einen Briet von Br. Expräsident Wölfl• Stuttgart, der seinen Alustritt aus dem Generalkomitee mitteilt, indem er s ch in der Krankenschwesternfrage mit Br. solidarisch erklärt. d i s I tteieisei c h en Feldmi nn, Loge ihr entspinnt sich eine längere Besprechung über die Abhaltung der Großlogentagung. AI er- ■eits wird die Notwendigkeit erkannt, nach sieben Jahren nun endlich eine Vollversammlung abzuhalten. Die Tagung wird fü- Anfang November in Aussicht genommen. Die Großlogen-Tagung soll in 1er bisherigen Form stattfinden. Ob die wirtschaftlichen Verbältnisse eine Aenderung in der Zusimtnenselzxng und damit auch eine Aenderung der Satzungen bedingen werden, muß einer Besprechung bei Ja- Tagung selbst vorbe ia!ten bleiben. t , Von verschiedenen Seiten wird die Anregung gegeben, den Logen nahe zu legen, die Anzahl ihrer Delegierten zu beschränken. Hiergegen wendet lieh Br. L isser, welcher der Ansicht Ist, daß bei der zu erwartenden Umlage die Logen ihre Vertretungsfrage gerade bei der ersten Sitzung nach der Krii igszeit nicht von der Kost tnfrage abhäagig mKhen würden. Er wendet sich auch gegen den Vorschlag von Br. JeseN söhn,die Anzahl der Delegierten zu verringern, Indem man die Logen mehi von Generalkomitee Mitgliedern besuchen lassen solle. Dieser Vorschlag würde auch keine Verbi ligung für die Großloge bedeuten. Djs Generali omltee beschließt, ilie G r o ßl o gen tag mg in der bisherigen Form abzuhalten. Br. T i m e n d o r f e r erklärt, daß er mit Rucks Icht auf seinen Gesundheitszustand die Absicht habe, bei der nächsten Großlogentagung d.s Präsidium niederzulegen Er bittet daher, schon jetzt einen Nachfolger für ihn ins Auge zu fassen. Die anwesenden Brüder bitten den Gr jßpräsidenten, das Amt, so lange es ihm irgendwie möglich sei, zu behalten und legen ihm nahe, sich erbeblich mehr entlasten zu lassen. Für den Eventualfal des Verzichts des Br. Tiniendorfer wird Br. Kuziiizky einstimmig als Großpräsident vorgeschlagen. — Für den verstorbenen Br. Baerwald - Bromberg wird Br. Lisser - Hamburg zum Vizepräsidenten gewählt Br. Stein beds uert es außerordentlich, daß es nicht möglich wurae, einen Vertreter des deutseben Distrikts zur Konvmtionssilzung nach Amerika zu entsenden. Br. Steill gibt gleichzeitig den Empfindungen wärmster tnd innigster Verehrung für den hoebw. O.densp ävdemen Br. Kraus anläßlich dessen 70. Geburtstag Ausdruck. Wiener Kinder. Es erscheint sodann, vom Groß^tändenten herzlich begrüßt, Br. Bernhard Kahn (vom Hilfsverein der deutschen Juden) and berichtet - 54 -