Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1920
- Issue
- Nr. 3/4 - Mai/Juni
- Date
- 1920-05-01
- Page
- Seite 38 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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J Verhältnisse einer gewissen Reife entgegengeführt Bedingt durch die In jeder Art gänzlich veränderten Verhältnisse mußte zunächst ein Ueberblick über die Höhe der beute erforderlichen Mittel gewannen werden. Zur Orientierung hierüber wurden eine Reihe von Baulichkeiten, die gleichen oder ähnlichen Z »ecken dienen, besichtigt; z. B. in Dresden, Frankfurt s. M. und anderwärts, vor allem in Benin («bat. Nach mehrfachen Erörterungen kam eine Einigung dahin zustande, daß ein Haus gekauft oder gemietet werden soll, da bei den hru igen Preisen an den Neubau eines Hausei nicht zu. denken, ist! Da da« Heim aus sich selbst rentieren soll, sind selbstvers ändlkfc sehr große Mittel erforderlich. , Diese' sollen durch allgemeine Spenden in beliebiger Höhe, sowie durch 1 Spen Bettstiftungen im Beirage .von 1CO0 M. und Zimmerstiftungen hu Betrage von 3000 M angebracht durch werden. Den Spendern der Bett- und Zimmer' Stiftungen und der hierüber hinausgehenden Spenden toll das Recht zustehen, junge Leute, an deren Wohl sie besonders interessiert sind, dem Heim zur bevor ■ z-jgten Aufnahme in Vorschlag zu bringen. Ferner ist die Genehmigung einer Lotterie sowie weilgehendste Untentürzung durch Staat und Stadt zugesagt. >J Qeireu den Grundsätzen des Jüdischen Jugencbuedes sowie des Verbandes der jüdischen Jugenc - vereine Deutschlands wird du Heim auf polittset - und rellgionsneutralef Grundlage errichtet. Der Jugendbund hofft durch die Unten ü zung der Glaubensgenossen den in Berlin weilenden fremden oder elternlosen jungen Juieu das zu geben, was sie so schmerzlich vermissen: „Ersatz für-'das fehlende Elternhaus." Aus dem Büro der Großloge. Krankenschwestern-Organisation. Bei Beginn des neuen Termines ricb'en wir ah die w. Präsidenten die br. heiz'ichite Bit'e, den . Au sJ.uß für die Krankensch «es'.era O'gan-satiort | der Großloge zur eifrigsten Sstna el ä gkeit anzuspornen und d es; Benützungen mit allen Krä'ten zu fcrd-:rn. Der geplan'e großzügige Ausbau der] K.S.O., die neim der segensreichen Tätigkeit] die sie deii duia beschäftigten jüdischen jungen Mädchen! gewährt, im wesentlichen doch in den ernsten Fällen der Er kr^nkung den litben Brüdern bazw. inrea F»mlieii zugute komm», kam nur erriieht wer >ejn, wi fin die Simmlungea mit unvermindertem Eütr forfgesezi werden. B-s jetzt sind euv* 130 MX) M.|einge,jar gtr, eine O^icr'reudigkci», die im Vecbä mis zu dir leider nech ger rgen Anzahl der bemalenden \ Brüder über au> snerkenaend genannt werden muß. Aber noch febt leider aus.einer ganz n Anzahl dir-Logjen. jede Beteiligung, sowohl bezüg! ch des korporativen Beitrages der Loge stloit,- v,;e besoiceri derjEinze:- spenden der lieben Brüacr. Wir bitten daher, [diesem br. herzlichen AppJl Ihr Ohr Dicht zx verschließen, und hoffen zuversichtlichst, diß die Sammeltätigkeit im neuen Termin zum dringet d gewünschten und sehn liebst erhofften Erfolge führen ynd Bade- und Erholungsorte. Die German a-Loge Halle tut uns folgen les" Schreiben,: datiert vom fahren in Brüder 21. April, übermittelt : Bl. ersollen diese Zusammenkünfte unter Mithilfe derjenigen Logen arrangiert werden, welche - 38 - '/ ' Die hochw. C roßloge wird ersucht, da^rn eip zjAiiken, daß: 1. der Besuch c er Badeorte möglichst eingeschränkt, insbesondere auch weniger besuchte Badep'älte gewählt werden, - 2. be--cheider,e3 Betragen g'übt, vornehmüc'i vin Scbmurk ur d auffallender Kleidung abgegeben wrde. - '.' Auch wjren iie Brü-W ehvg in der Meinung, i'aß alle jüdisch n OiüwciCHK in allen jüdischen Gemeinden in besagtem Sinne auf alle ihre Mi-- g jeder, besonder:! kurz vor der Kurzelt, einwirken müß en, und daß die hochw. Oroßlöge eventuell in Gemeinschaft mi dem D.J.O.B, die geegneien Schritte hierfür uaternehrnen möchte. t\ Diesen Beschluß üb:rgeben wir hiermit der h et w Großioge zur even ueilen gefälligen Berücksichtigung In Erkenntnis cer beachtlichen Mahnung bringen wir den Br\'ef dew. Gerannii-Loge zur Veröffent lrciung. Arrangements an Badeplätzen. Die geseiligen Zusammenkünfte an Kur- und Erbolungsplätzen, die sich vor dem Kriege sehr bewährt und zur Förderung der Brüderlichkeit vielfach beigetragen haben, sollest jetzt in vollem Umfange wieder aufgenommen werc en. Nach den Vorschlägen der auf diesem Gebiete