Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1919
- Issue
- Nr. 13 - Dezember
- Date
- 1919-12-01
- Page
- Seite 148 (sequence 6)
- Language
- German
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t - Orundsätzedes Patriotismus zu fördern" in tein Statut aufgenommen und dadurch die Schwierigkeiten' beseitigt, die den Verband der.Jugendverelne zu (palten drohten. Von neuen Stiftungen ist zu erwähnen: Die „Sally und Heltne-Heytnann Stiftung" ist durch die Bemühung des Br. Blumenfeld von dem Testamentsvollstrecker ausgezahlt worden und zwar erhielten wir M 80000 — in bar und M. 20 000.— in Kriegsanleihe. — Ueber die Verwendung dieser Summe nach den Bestimmungen des Testators soll demnächst Beschluß gefaßt werden. Br. Hugo Lewy, Frankfurt a. M. bat aus Anlaß der Genesung seines schwer erkrankten Kindes einen „Gretel-Fond" mit M. 20 000.— begründet. Die Zinsen aollen als Beisteuer zur Genesung kranker hilfsbedürftiger Kinder verwandt werden. Auch darf das Kapital als Grundstock zur Errichtung eines Landerholungsheimes für Kinder Verwendung finden. Bei der Esra-Loge-Lübeck ist von den Kindern des vor einigen Monaten Carlebach eine „Rabbiner gründet worden. Anläßlich des „Karlsbad'' fand des X. Distriktes verstorbenen Rabbiners Carlebach-Stiftung" be- 25 jährigen in Karlsbad statt, zu der Br. Stiftungsfestes der eine Oroßlogentagung Goldschmidt delegiert war. — Der frühere X. Distrikt zerfällt leider in drei b e z w. v i er T e i I e; die Großloge ist von Wien nach Prag verlegt und Br. Expräs. Hammerschlag - Prag zum P/äsidenten gewählt worden. Wir haben uns bereits auf brieflichem Wege mit Br. Hammerichlag in Verbindung gesetzt und konnten uns seiner Unterstützung bei dem Rücktransport der Ferienkinder von Dänemark nach Wien erfreuen. ' Nach Dänemark waren auf Grund des verdienstvollen Wirkens der Danmark-Loge 50 deutsche und 50 österreichische Kinder eingeladen worden. Dieser erste von der Danmark-Loge unternommene Versuch glückte so vollkommen, daß die. Entsendung von Kindern nach Dänemark und vielleicht auch nach Norwegen nnd Schweden hoffentlich zu einer ständigen Einrichtung werden wird. Br. Timendorfer verliest nun folgende auch in dem Protokoll des Geschäftsausschusses wiedergegebene Erklärung an die Borussia-Loge bezüglich der durch die politischen Verhältnis« entstandenen Sonderstellung der Danzlger Loge: „Der Geschäftsausschuß der Großloge nimmt mit Genugtuung von der Aufklärung durch Ihre w/Loge Kenntnis, daß Br. Baumann bei w/Borussia-Logej gegebenen Anregungen nicht von dem Oedanken russia-Loge von führen, sondern Fall vorgesehen ausging, eine Loslosung der Bodem deutschen Distrikt herbeizudaß seine Anregung nur für dei sein sollte, daß eine solche Abtrennung unvermeidlich wäre und die nötig Folgerungen gesogen werden mäßen". Sodann wird c ie Anregung des Br. B e e r, die Oroßlogentagung angesichts der gegenwärtigen schwierigen Verhäl besprochen. Die tagung zum 29. werden, jedoch macht, die Tagunk nisse noch weiter hinauszuschieben, Einladungen für dieOroßlogi und 30. November sollen versandt erhält der Oescbäftsausschuß Vo Izu verschieben, wenn sich die Eine früher gemachten mehrung de Präsidenten Mitglieder. - Maximilian vorgeschlagen. Br VerkehrsverhäUnisse inzwischen nicht erheblich gebessert haben sollt so. weitere Aussprache erfolgt über die bereits offiziellen Vorschläge zur Ve Zahl der Vizegroß und der Generalkomitce- Der Gescbäftsausschuß hatte Er. $ t e i n zum Vizegroßpräsident :n Stein bittet von seiner Kandidat lr abseben zu wollen i nd tä: von einer weiteren Vermehrui ig Abstand zunehmer,da nachdemvoraussicatli:hen Forlfall einer Reihe von Logen der früher maßgebend gewesene Wunsch sachlich nicht mehr zutreffe; dasselbe müßte auch für eine Vermehrung der General- Komitee - Mitglieder geltend gemacht werden. Es sein, wenn man den üescbäf s- bis zwei Mitglieder vermehre. Br. Lisser ist aus iiigemein demokratischen Gründen gegen eine Vermehrung der Vizepräsidenten; es käme Titel an, die Persönlichkeit sei würde ausreichend ausseht^ um ein nicht so sehr auf Entscheidende Br. Timendorfer das sehr gen Vizepräsidenten daß Br. Stein hätte es gesehen, wenn Bruder Stein zum aufrücken würde und bedauert, stelle, von einer Vermehrung der Vizepräsidenten abzusehen. Man dürfe nicht vergessen, daß trotz des Fortfalls einer Anzahl von Logen He Arbeit sjch dauernd vermehre Geschäfts-Ausschuß und General-Komitee seien doch eben die Träger i ler Arbeit; wir brauchen weitere Kräfte. Br. J e s e 1 s o h n macht nun den von allen Sei en aufgenommenen Vorschlag, die Einbereitwilligst richtung der Stellvertreter der General rnen in der könnten T -¥. komitee- Mitglieder zu schaffen. Dadurch würde Vorsorge gi :tro f f eh, daß wir stets voll zähl ig taj;ea könnten. Welterhii i würden viel mehr Logen an dem i lr-