Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1919
- Issue
- Nr. 11/12 - Oktober
- Date
- 1919-10-01
- Page
- Seite 136 (sequence 18)
- Language
- German
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liches Wirken, das selbstlos lind der Welt unbekannt sich vollzieht, zu festigen und zu belohnen. Es ist erwünscht, jedoch nicht Bedingung, daß sich in unserer Mitte Personen oder Einrichtungen finden, welchen der Geldpreis zuerkannt jwerden kann. Das freie Ermessen, des idealen Preisträgers soll darin zum Ausdruck kommen, daß er sowohl innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, als auch, wenn er die unerläßliche Vorbedingung erfüllt glaubjt, außerhalb dieser den Geldpreis vergeben darf. Ausgeschlossen sind getaufte I [ Juden und solche,.die ihre Kinder einem anderen Bekenntnis zugeführt haben. Der Preisträger ist verpflichtet, seiie Entscheidung in; den Monatsberichten eingehend zu begründen. \ Das Stiftungskapital darf nur innerhalb des Ordens aufgebracht werden; dfe Wahl des Preisträgers ist so zü ordnen, daß; vollste Unabhängigkeit und Freiheit Verbürgt ujid jede unsachliche Beeinflussung ausgeschlossen bleibt. Ohne auf diese letzte technische Seite Hier einzugehen, deren Einzelheiten in ihren Grundzügen an anderer Stelle berührt wurden, aber Vor der Entscheidung der Großlogenvollversamrhlung keine Dringlichkeit beanspruchen, möge e|in Wort über die Wirkungen der neuen Stiftung Platy finden. Die allen Brüdern ohne Ausnahme wankende Möglichkeit, der hohen Auszeichnung gewürdigt zu werden und über den Geldpreis zum Besten der edelsten Zwecke verfügen zu können, wird zweifellos Veranlassung zu einer gesteigerten Teilnahme an allen jüdischen und Menichheitsfragen geben. Nicht nur werden diejenigen Brüder, welche von jeher ihren Idealismus an jedem Punkt unserer Arbeit betätigen, einen neuen Antrieb erhalten, ihre Kenntnis und ihren Blick für das allgemein Beste zu erweitern und zu vertiefen, unser Plan wird gleichfalls solche gewinnen, die, wenn auch irrtümlich, def Ansicht huldigen, daß unsere zu ausschließlich jüdischen Dingen zugewandte Betätigung der Erreichung weiter gestreckter Ziele hinderlich sei. Die Gleichgültigen, leider keine geringe Zahl, wenden sich dem Eindruck nicht verschließen können, daß die Gelegenheit erschienen ist, an einem Werke von hervorstechendem Idealismus und segens- Entwicklungjsmöglichkeiten beteiligt zu erden, ihres Gelübdes ein- Krejse zurückzukehren, der unseinen Gliedern Gutes zu Vertrauen auf den Wert wahrhaft erhaltender Kräfte zu müssen endlich erkennen, in demokratischen Sinn wir verfahren, da wir nichl schaftliche Stellfing, Ruf ignung für den Preisträger aus gesundes Urteil, warmes für ideale, jüdische unc gejnschaften, die wir bei jeden dem wir die Pforten unsere nur reichsten sein, und veranlaßt v gedenk zu einem abläßlich bestrebt ist, erweisen und sie zürn unvergänglicher erziehen. — Alle welchem geläuterten auch in dieser Frag^ Gelehrsamkeit, gesel Vermögen als E bedingen, sondern Herz, Begeisterung Menschheitsziele, Ei' Bruder voraussetzen, Tempel erschließen. Wird also sicher den Erfolg haben, den wie den auf ideale erlösende Taten geri Aufmerksamkeit zu Aehnliches für unsere Der Preisträger ist ve in den Monatsberichten be| der geistigen bestimmt angenommejn Stoff von größter gegeben ist. Um so Sprache über alles, zusammenhängt, sein Monatsberichte in den Logen ihre falten dürfte, wo jed unbeschränkt sich zu Auch nach außen sichtlich werden, die es gewohnt ist, für sie wesentlich unc zu sehen, wird mit welch lebenskräftiger in unseren Reihen Oeffentlichkeit kann überzeugen, daß wir als Erwerb und wi mit ganzer Seele Uebelwollen, für Liebe ei - 136 7 ie allen offene Bewerbung gesamten jüdischen Leben Fortschritte und Menschheit chteten Bestrebungen erhöhte sc haften, so kann man sich Sonderarbeit versprechen. rpf lichtet, seine Entscheidung zu begründen!. Es daif Regsamkeit der Brüder als werden, daß damit eil ' Ergiebigkeit und Fruchtbarke t folgenreicher wird die Auswas mit unserer Stiftung als sie sich nicht auf d e beschränken Wird, sondern er Ii gentliche Wirksamkeit entsr Bruder ungehindert und äußern vermag. werden die folgen er- Unlsere Glaubensgemeinschaft, «Jen Orden mit allem, was entscheidend ist, verknüpft □enugtuung inhe werden, und tatenfroher Idealismus gepflegt wird, die weitere sich wieder einpal davon Juden Höhere^ verehr;n rt schaft Ii che Macht und uns epnsetzen gegen Haß und und Versöhnung. —