Mannheim
Compact Memory

Bericht der Großloge für Deutschland · 1918-08-01 · Nr. 5 - August · p. Seite 67

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1918
Issue
Nr. 5 - August
Date
1918-08-01
Page
Seite 67 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/4864325-6029095-6074419--2367-4866455
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Br. Beer-München stellt als Voraussetzung dafür die vorherige Abhaltung einer Generalkomitee-SitzUng auf, in der das Material zunächst durchgeprüft werden müßte. Br. Baumann.-Danzig wünscht wie Br. Beer die genaue vorherige Feststellung der Tagesordnung. Man sollte sie nicht zuviel mit Finanzfragen belasten. Br. Moritz-Stettin schlägt als Termin für eine Generalkomitee-Sitzung den September, für die Vollversammlung den November vor. ' Br. S t e i n - B e r 1 i n dagegen den Anfang Oktober bzw. für die Vollversammlung die Zeit vom November bis Mitte Dezember. Resultat der Besprechung ist der Beschluß: Die näphste Sitzung des Generalkomitees V o Uvcr s a fang Dc/i1 Zu p*era findet Anfang Oktober,.die mmlung der Groß löge Anin b e r statt. in dem Bericht des Großpräsidenten vorkommenden Punkt: Vermehrung der Mitgliederzahl jles Generalkomitees und der Vizepräsidenten" äufiert sich Br. Stein-Berlin: „es dürfte sich empfehlen, daß von den beiden neu zu wählenden Vizegroßpräsidenten der eine ^in Berliner, der andere ein auswärtiger Bruder sei." Br. Sch ulhöfer-Würzburg hält es für ratsam, daß Ion einzelnen Logen eine Liste der in Frage kommenden Persönlichkeiten aufgestellt würde, wobei es wichtig sei, auf die Auswahl jüngerer Kräfte zu sehen. Jeder Logenverband habe das Recht zu präsentieren, und auch die Berliner Logen, die ja im vorliegenden Falle besonders in Frage kommen, müßten die Möglichkeit haben, Namen zu nennen. Br. | Kuzriitzky-Berlin betont, daß das Wichtigste sei» eine Ersatzkraft für den kürzlich dahingeschiedenen Br. Alexander-Katz, dessen Arbeitskraft schwer zu ersetzen sei. zu finden. Er halte es nicht — wie Br. Sthulhöfer — für erforderlich, den Logen ein Präsentationsrecht zuzuweisen; das würde zu außerordentlichen Schwierigkeiten führen/ ' Br. Moritz-Stettin schlägt vor, daß der Geschäftsausschuß nach der heute erfolgten Aussprache unter sich selbst einig werden solle. Die Erledigung der zunächst erforderlichen Zuwahl für Br. Alexander-Katz wird auf kurze Zeit verschoben, nach einer Pause in dem Sinne erledigt, daß Br. B1 u m c n f e I d - ß e rl i n in das Generalkomitee gewählt wird, während die angenommen, erklärt sich mit der Be- A-v in Vakanz im Geschäftsausschuß npch offenbleibt. Jedoch soll är. Blumenfeld gebeten Werden, ah den Sitzungen des Geschäftsausschusses j teilzunehmen. ./ | Für deri fehlenden Br. Baerwald-Bromberg beantragt Br. Stein-Berlin 1000 Mark für den Religionsunterricht in kleinen Gemeinden zu bewilligen. - Br. Bärwald hatte eine persönliche Befürwortung des Antrages, welche sich besonders auf die Krieg; not stützte, eingesandt. — Der Antrag wird ohne Debatte Das Generalkoniitee willigung folgender vom Geschäftsäusschuß verfügter Betrag i j . ' . , für die Kaiser Geburtstagsspende aus dem ,,Hindenburg-l :ond" ' (469. G. A.) 500," - .Mark, für das Jafaheina Teuerungszulage (471. G.A.) , 500,— Mark, für den Berliner Arbeitsnachweis (472../O. A.) 300,i- Mark, ' " für die Berliner Toynbeehalle (472. G 300,— Mark, , . T * J J für rituelle Küchen» für jüdische Arbeiter Schiffhek (475. O.A.) 300,— Mark einverstanden. Die Beratung über den vorliegenden Beriebt des Finanzkomitees leitet Br. •Großschatzmeister S t.eS n - Be rl i n mit kurzen Ausführungen ein: . - Die Belastung des Etats mit verschiedenen zum Teil neuen, zum Teil gesteigerten Posten mußte zu einem Fehlbejtrage von 24 000,— Mark'bzw. da für die Zentralwphlfahrtsstelle anstatt" der anfänglich angekündigten 6000,- Mark nur 3000,- Mark notwendig seienL von 21 000,— Mark führen. Außer dem eben genannten Posten wurden eingestellt: für den judischen Jugendverband 1000,— Mark mehr als früher, für Gehälter 5000,— Mark mehr, für den Neudruck der Schriften für Kriegsstatistik 1200,— Mark, für die Großlogentagung 6000 — Mark. Das Lazarettzug- Konto weise nur noch etwa 8000,— Mark, ungefähr ebensoviel das Konto für ausländische Juden auf. Besondere Ausgaben würden vermutlich für Rumänien erforderlich sein. Drei Wege gäbe es nun, um den Fehlbetrag»zu decken: I. Eine Erhöhung der Kopf Steuer zur .Großlogc oder '2. die Uebernahm(e der Kosten für einzelne'Komitees auf ihr spezielles Konto, beispielsweise - 67 I

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.