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Bericht der Großloge für Deutschland · 1917-09-01 · Nr. 8 - September · p. Seite 120

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1917
Issue
Nr. 8 - September
Date
1917-09-01
Page
Seite 120 (sequence 12)
Language
German
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Logen und dem Erholungsheim Lehnitz überwiesen wurden Aus der Alfred Story-Stiftung standen für Kinder *on Kriegsteilnehmern — an erster Stelle von Brüdern — M 178.— zur Verfügung. Durch Einzelspenden von Brüdern wurde diese Summe auf M 600.- erhöht, die entsprechend zur i Auszahlung gelangten. Die Norbert L e v y - S t i f t u n g tat den Sohn eines Bruders, einen kriegsbeschädigten Landsturmmann, mit einer Beihilfe von 300 Mark bedacht. Aus dem Kreise der S ch w e s t e.rn derMontefiore-Loge wurde ein Schwesternbund gegründet, der gewissermaßen eine-Art . Innerer Lbgentätigkeit für sich ausübt. Dieser Bund hofft I durch sein Wirker« auch das Interesse der Frauen für die Tätigkeit der Miltner zu steigern. Ein besonderer Beitrag wird nicht ejrboben. Die Besorgnis, daß die neue Vereinigung eine Schädigung für den Frau^nverein der Berliner Logen bilden könnte, hat sich bisher als nicht begründet erwiesen. — Der Frauen^erein selbst errichtete in . unserem Mütter- und Kinderheim eine M ü ttilrber-at-ungsst ei 1 e, ferner kurse für Wochen- und S ä ug 1 i n g s p fl e g :. Nur! gelegentlich spielten auswärtige Interessen in unser (brdensleben hinein. Der Versuch] ostjüdische in der [Kleinholzinduitrie unterzubringen, weil nojch nicht reif in den Anfängen Ein eriVeutef Versuch, jüdische A r - aus Polen und Öberost für die Industrie frei zu bekommen, ist in den Wochen wieder aufgetaucht. Hierbei müssen Schwierigkeiten, uberwunden werden, Hauptsache in unseren Behörden liegen. ban*di der Arbeitsnachweise die in der Der Ver- . limtnt sich dieser Angelegenheit mft großer Hingabe tn, wie dies die Logen m Interesse im Osten aus den verschiedenen Rundschreiben an . und Arbeitsnachweise ersichtlich ist. — unserer unglücklichen Glaubensgenossen möchten wir hier aufs wärmste die Bitte des Verbandes der Arbeitsnachweise unterstützen.!— Wie Sie wissen, liebe Brüder, hat Amerika sehr viel Gelder zur Un'.erstützung der Glaubensgenossen! im Osten dem Hilfsverein, uns und auch nach Oesterreich gesandt. Durch den Eintritt Amerikas in den Krieg sind diese Hilfsquellen versiegt. Wir müssen deshalb alle Hebel in Bewegung setzen, um diesen armen Juden eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, damit sie dem Hungertode — Typhus nicht preisgegeben .sind. Dadurch nützen wir nicht nur unseren Glau- Die Evakuierung Jaff unserer Ordensbrüder mit ihren bensgenossen, sondern auch unserem Vaterlande, indem wir im Osten, wo unsere Besatzungsheere stehen, den Ausbruch von Seuchen {verhüten und in der Heimat dem Arbeitermangel abhelfen. Die Gelder, die uns für ausländischejuden zuflössen, wurden zu einem „Unterstützungsfond für ausländische Juden" vereinigt, der mit einem Konto von M 19 964.— eröffnet werden konnte. Für1 die jüdischen Waisen in Palästina gingen uns M 2471.— und zwar etwas mehr ah im Vorjahre (M 2270.4) zui s traf auch eine Reihe Familien, die dadurch in Not gerieten. Der Hilferuf der Galil-Loge in Saffed veranlaßte uns, sofort aus dem Fond für ausländische Juden M 3000.-^- zur Verfügung zu stellen. Glejc zeitig wurde vom Hilfsvereitf ein Unterstützungsunternehmen veranlaßt. Gegenüber den V e r d ä c b tente-Presse hat die. T ausgesprochen, vor aller Welt feindliche Absichten gegen haben. Sie hat die Erlaubnis Deutschland zusammengesetzte die Verhältnisse in der Türkei prüfe. Die Kommission soll aus Vertretern des Hilfsvereins, der Zionisten und Orthodoxen bestehen. Von unserer.Seite ist für diese Kommission der hier iij Berlin weilende Br. Sussnitzki von der Konstantinopeler Loge wegen seiner Sprachkunde als besonders geeignetes Mitglied bestimmt worden Dies ist in großer^ Zügen, t i g u n g e n der E n - i r k e i den Wunsch zu beweisen, daß ihr djie Juden ferngelegen erteilt, daß eine aus Presse - Kommission was ich zu berichten hatte. Einzelheiten sind ja in den ausführlichen Abschlußprotokollen gegeben wor ien. : I j '■ . Und nun zum Schluß nach folgendes: Durch die Kriegswirren haben wir einen wichtigen Gedenktag ohne Sang und Klang vorübergehen lassen, und ich möchte nun heute, da die verehrlichen Vertreter der Logen um mich versammelt sind, seiner Erwähnung tun. Am 17. März d. J. waren wieder zehn Jahre seit unserem Ordensjubiläum verstrichen.*) Mit Wehmut denken wir an jene Zeit zurück: tiefer, süßer, seliger Friede ruhte damals beglücke id auf unserem Vaterlande und auf ganz Europa, als wir, die Bnei Briss, uns anschickten, mit hoher Genugtuung über das Errungene unser Ordensfest zu feiern. Die Festesstimmung ) Der Gründungstag der Deutschen Reichsloge-Be ist der 20. März. — 120 — lin

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