Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1917
- Issue
- Nr. 6 - Juli
- Date
- 1917-07-01
- Page
- Seite 87 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Mit inniger Dankbarkeit gedenken wir der H :Iden, die mit ihren Leibern eine undurchdringliche Mauer um unser Vaterland errichtet und so die Schrecken des Krieges von dem heimatlichen Boden ferngehalten haben. Weit über hundert Brüder unserer Loge sind zu den Waffen einberufen, um nitzukämpfen an einem ehrenhaften, dem Vaterlande vorteilhaften Frieden. Gott der Allmächtige hat sie beschützt und wird weiter mit ihnen sein, möge 1 sie uns bald zurückgegeben werden, und möge eine friedliche Zukunft das Bild der ernsten Gegeiwart verdrängen. Das walte Gott! Wir haben im abgelaufenen Termin den Verlust von 6 teuren Brüdern zu beklagen gehabt, ihr Andenken wird für uns für alle Zeiten ein gesegnetes sein. Zwei unserer Brüder sind ausgeschieden, dagegen halten wir die Freude, 21 neue Brüder unserer Loge zuzuführen, meist jüngere Kräfte, die dem alten Stamm neue Säfte zuführen sollen. Aus Vertretern der Wissenschaft und des Handels zusammengesetzt, haben s:eh viele der neuen Brüder lebhaU an unseren Arbeiten beteiligt. Unsere Mitgliederz ihl von 431 Brüdern hat sich somit auf 444 erhöht. Obgleich übtr hundert unserer Brüder im Felde, stehen, haben wir im abgelaufenen Termin 40 Sitzungen mit einer Durchschnittspräsenz van 86 ßnidern abha teri können; fast in allen Sitzungen wurde r Referate gehalten, 2 Sitzungen hielten wir als offene Logen mit unseren Schwestern ab. Cie Finanzen der Loge, zeigen im allgemeinen kein unerfreuliches Bild. Das Vermögen hat sich trotz der durch den Krieg verminderten Einnahmen und gesteigerten Ansprüche noch vermehrt,1 unc wir können mit Freude berichten, daß entgegen ur serer bei q auch vorn 21 •ch- \usbruch des Krieges aufgeUuchten Befii tungen, besonders große Ansp:ü:he seitens der Brü Jer an ins nicht gestellt worden sind. e Opferwilligkeit unserer lieben Brüder im abgelaufenen Termin eine besonders gende.1 Brüder errichteten bei der Loge Stiftungen im Beirage von \i: . . \ m. an Spenden gingen ein fürden W.W.Fond M. „ „ „ „ Alt.-Fond M. M L ,. U C. . . . M. ,* „ „ Sp. R. Fond M. n „ „! ,, von uns errichteten Kriegshilfsfond wurden durch Zeichnungen und Spenden überwiesen M.J2,7l|6.— war her- 20,0! 0. - 5,4' S.- 1,310.-^ 1,2(0.— Ii 5.- uns sodaß uns außer den laufenden Einnahmen' im ganzen M. 41,589. — für unsere wohltätigelt Bestrebungen zuflössen, eine stattliche Ziffer, die uns in. die Lage setzte, allen an uns herantretenden Anforderungen zu genügen. Ich möchte an dieser Stelle allen 1. Brüdern,«! die ihr Wohlwollen bewiesen, den.herzlichsten Bezi ehung. mit größeren' 15.trafen bei unseren lungeji Osten, c vera islaltc'e Auch Krieg bere itwi. Resultat 200j)0p Lazaretlzug und bei verschiedenen Sammzugunsten ur serer notleidenden' Brüder im ie unser verehrter Bruder-, Rabbiner Dr. Levi, Unsere lieben und tiefgefühltesten Dank Üer Loge abstatten. Aber! die eber genannten Zahlen geben noch nicht ein erschöpfendes Bild unserer Leistungen in finanzieller Brüder beteiligten sich einer Spende für den Kriebshijfsfond der Großloge, bei .Sammrungen für dem Rufe s a n 1 e i h e; u bete ig nachgekc Zeichnunger der Großloge, „uns. bei rnmen, und wir konnten als a,uf dieselbe von weit über Matk registrieren. Orößjer aber als cie Freude an dem Empfang der eber genannten Spenden Ist das Bewußtsein, dal wir mit diesen Mitteln Gutes geleistet, so manche Träne getrocknet und unserem Grundsalze:- die Not der Dür t'geri und Armen zu lindern, gerechtj geworden sjnd Es ist eine Pflicht.der Dankbarkeit, von dieser Stelle aui allen I. Brüdern, Beamten und Korritees den herzlichsten Da:-.|r. der Loge und des Ordens auszusprechen, besonders 'danken mochte ich, dem vereinen. Vorsitzenden des Urtrrstützungskom tees, Br. WilWelm Kober, unserem Br. Marschall, Din ktor Berliner und ursereni lieben Vizepräsidenten Br. Max Asciiner, der mir in jeder Beziehung rriit seiner bewährteji Arbeit-kraft und seinein■* nie Versageiden guten Herzen einen! großen Teil der Arbeit abgenommen hat. 'Wir.waren bestr:bf,-die Sitzungen so auszuge stall :n, daß' diese nicht nur inhalthoh befriedigen, sondern auch höhere^Ansprüchen zi -genügen geeignet waren. An der Spitze unserer Ordenepflicnlen sieh! die Förderung Jekhöchsten und idealsten Güter der Menschheit. — Die Humanität erhebt die Gl der von — S.7 menschliehen Gesellschaft Ständen und ve ei in igt s e als Menschen' in umfassende Gemeinschaft. — Wie klein der Mensch), vergänglich, schwach und Wie nichtig ut das kurze trdenleben, Und doch — wie Großes ka!n 1 ein Mensch igen, sind die I. Biüder der eder über die Unterschiede erstreben, eine arm,