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Bericht der Großloge für Deutschland · 1917-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. Seite 70

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1917
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1917-05-01
Page
Seite 70 (sequence 10)
Language
German
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zu gestalten, war uns ein schönes Vorbild Ireuester, opfervoller Pflichterfüllung. Die Liebe und Verehrung aller Mitglieder der Loge beweist eine. Veranstaltung, die am Sonntag, dem 14. April in der Wohnung des w. Expräsidenten Br. Dr. Gliksman stattfand; es erschienen sämtliche Beamten und Exptäsidenten i . ,'.' i ht \ i ' I - Maimonides der Berthold Auerbach-Loge, um ihrem bei dem Scheiden aus dem Amte Dank unc auszusprechen. Als Erinnerungszeichen Br. Dr. Gliksman eine in der Manufaktur künstlerisch ausgeführte sprechender Widmung überreicht. bewährten Führer Anerkennung wurde dem Porz eil an - mit ent- Konißl Vase Loge in Nürnberg Bericht überdie Geschäftsjahre 1915/16,1916 17, erstattet vom derzeitigen Präsidenten Rabbiner Dr. h eilbro nn.) Biüder von Ganz selbstverständlich tragen diese beiden Jahre, über die ieh die Ehre habe zu berichten, in mannigfacher Weise das'Gepräge der Zeit, in der wir leben. In weit reicherem Maße, als wir zu Beginn des Krieges im August 1914 es uns vorstellen konnten, tat unsere Loge durch die überaus schwerwiegenden Ereignisse unserer Zeit in Mitleidenschaft gezogen worde». Während bei Beginn des Krieges verhältnismäßig wenig Brüder zu den Fahnen eingebogen aaren, hat sich das im Laufe der beiden genannten eschäftsjthre wesentlich geändert. Viele unserer Brüder, die in Friedenszeitwi nicht un'er den Waffen gestanden haben, sind zum militärischen Dienst einberufen worden und stehen heule auf allen unseren Kriegsschauplätzen. Viele unserer Brüder sind durch Einberufung ihrer kaufmännischen Angestellter^ zu ihrem großen Bedauern verhindert, an der regelmäßigen Logeniätigkeit teil zu nehmen. Es bedarf kaum der Erwähnung, daß Sir gen und Kummer, persönliche Erlebnisse allerlei Art, die gleichfalls aus unserer schweren Zeit erwachsen, nicht fördernd" auf dte Logenbesuch und die Teilnahme an der L»genajbeit wirken. Infolge ah' dieser Umstände sahen vdir uns genöiigt, vom Novepber 1915 ab nur vierzthntägige Sitzungsäbende abzuhalten, was uns die fluchwürdige Groß oge genehmigte. Wir-kamerj zwar im Herbst 1916 versuchsweise in achttägigen Logensitzungen zusammen, muß.en aber bald zum; vorjährigen Modus zurückkehren. Nichtsdestoweniger hat sich das Interesse unserer Brüder an der Loge und ihren Arbeiten recht wach und rege erhalten. Wir hielten im Berichtsjahre 1915/16 21 Sitzungen ab bei einer Durcbschnittsbesucherzahl von 28,4, im Jahre 1916/17 1$ Sitzungen bei einer Durchschnittsi 25,1, was leicht erklärlich ist, da mehr Ehde 191 jrd t Bri der im Berichtsjahre 1916 17 erheblich der L»ge ferngehalten wurden. Die Einberufungen zurh vaterländi haben mannigfache Veränderungen Beamtenrat hervorgerufen; der am Schäftsjahres 1914 15 wiedergewählte Dr. David Grünbaum legte im Herbst als Präsident nieder, nachdem er bereits als Arzt im Felde gewesen war. Unser tokollierender Sekretär mußte sein Ami da er zu den Fahnen einberufen wu Bruder Finanzsekretär mußte wegen sfa licher Ueberbürdung, die in dem Mangel begründet und gleichfalls durch den war, sein Amt niederlegen. Am S'ch schäftsjahres 1915116 wurde unser und gegen Ende des Geschäftsjahres i Bruder Marschall zu den Fahnen ei Trotz all' dieser Schwierigkeiten uns, das* Logenleben in seinem gewe» aufrecht zu erhalten und unsere gemein keit den Anforderungen der Zeit entsp zu steigern. Unsere Sitzungen suchten Referate besonders interessant zu gestalten lieh" gerne Tagesfragen und Probleme, Kriege im Zusammenhange standen, Wir haben im August 1914 uns mit Wohltätigkeits - Vereinen zu .einer Kriegsfürsorge vereinigt und zu sorge namhafte Beiträge beigesteuert, uns subventionierten Vereinen und wir auch in den beiden Bericht; jähren in terer früheren Beiträge und darübe Instttuti a r stützten, sammelten wir für den Laz deutschen Logen und für deh K r i egs Loge erhebliche Beiträge, die uns 70 - liti. I F. * i sehen Dienst in unserem des Ge- ^räsident Br. 5 sein Amt ein Jahr lang Bruder p»roniederlegen, und unser ker geschäftan Personal Krieg bedingt uß des Ge¬ Wächter )16 17 unser nberufen. bemühten wir hnten Rahmen lützige Tätigechend nech wir durch die natürdie mit dem behandelten. den hiesigen ü d i s c h e n dieser Für- Au Ker den von •nen, die ler Höhe uninaus unterettzug der n d unserer der Freifei dank

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