Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1917
- Issue
- Nr. 2 - Februar
- Date
- 1917-02-01
- Page
- Seite 24 (sequence 12)
- Language
- German
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I '• •' : f-r '• •1! Leipzig Loge-Leipzig: Haas, Benno, CW<scheds<r. 14; Hart, M., Leipzig-Gohlis, Wahmis'r. 23; Lustig, Julius, König Johannstr. 8 Bergiiche Loge- Elberfeld-Barraen: Alsberg, Alfred, Kaufmann, Eber*etd; Wassertrüdinger, Josef, r*brik»n*, Elberfeld leranz-Loge-Landsberg a W : Moses, Richard, -abri kant, Strir :tr; 22. Jacob Praut-Loge Nordhausen: Brauer, Atihur, Kaufmann, Töiferstr.; Collin, Hermann, Kaufnann, AOeestr 8 Steialhat-Loge-Hamborg: Engel, Martin, Prokurist, iar BBr; Sic zusarr wieder nuntn Mut* 1 Herren sich e;sa f mle Ha hei ein< r trag an« T)t Ei eine lät gÜ Wj{< Or..ß u IC't LI £ Brgji »Üg einlau der in lieg lanc die N T ' , Ni '• ■ ' ( '■' Eppendorf er Baum 19; Rosenberg, Felix, Kaufmini, Maria Louisenstr. 94. . ' Kant -Loge-Könlgiberg: Fried'änder Erich, Apotheker, Alts'ädr. L.»nggasse 74; Rudberg. Hermann, Zahnarzt, Kne phofsche Langgas-e 23 4, früher Mitglied der Libanon-Loge in Insterburg. I .§] 1. I . '■ ' I - Alienstein. Die Brüder der OstprcuBischen Loge vertammeln sich wöchentlich am Mittwoch nach 8 Uhr Im jüdischen Gemeindehaute, Liepsteter Straße, eine Treppe hoch, in den Logeniäumen zu einem gerrü liehen Beisammensein. Der Besuch von Logenbrüdern ist uns sehr angenehm. -t . . . . % i Das Loger und Betrachtungen von Dr. P. Muni, 7. Zt stalioaaarzt am II. Feitungilaiarett ia Warachaa. leben in Warschau über das Ostjudenproblem (!a2! >« it der Besetzung von Warschau sind dor: viele unter den deutschen taldgrauen eingeti of en. men rur selten zu gemeinsamer *.u<si)rache -ntn. Vor kurzem wurden die Zu ammeukünfte abgenommen urd werden auf meine Anregung »hr ttgrlmäßig an jedem ersten und dritten ht des Monat« abgehalten. Einige angesehene d r jüJüchen Warschauer Gemeinde gesellen zu und die Si zungen bieten eine FülW recht t<T Anregungen und Belehrungen, f r. Dr. 5, der hochverdiente Referent in jüdi Ang« legenbet dm deu^cnen VeTwalmngschef, i-t n« ht nur Jer f eitJ gs«en Besucher dieser Sitzungen, sondern uch vfel dazu bei, dieselben zu unvergelJ ichen. h nen Erinnerungen zu gestalten Z -nammenkün te erhalten aber auck d<d»rch c»o id;re Weine, daß «ie der Au»übung werk- Liebe gewid net sind. Seitdem durch die Vermittlung von Br. Dr Haas die tiochw. ge ein Kapital vori .Mk. . \500t) zur uni; einer Dar'ehnska'sse . zur' Verstellte, bildet die Erledigung der zajilrech ndtn Gesuche einen dtr womtlichsten Punkte b rdtung De Dariennskasse, deren Verwaltung d<?i be»äineri Händen von Herrn B charach ührt du B< Zeichnung der Großloge für D utschi nd >oll, wie es der Nunc schon sagt, Familien, dtr Kriig zu Grunde gerichtet — und deren —. n gibt es hier viele Tausende — durch Gewährung eines D<rl-hns, das sich in der Höhe*von Mk. 25.— bis Mk. 300.— bewegt und in kleinsten Raten zurückzihibar ist, eine neue Existenzmögltchkeit verschaffen. Die Darleihen werden nur dann gewä rt, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind. Deshalb sind die Recherchen überaus genau und eingehend. Hier,an der S atte des größten Judenelends der Welt, eines Elends, das den Deutschen, wenn es ihm zum ersten Mal leibhaftig ins Auge schaut, in Entsetzen zusammenschauern macht, kann man so recht sehen, w eher Segen oft durch ganz geringe Dirleneh vn Mu. 30 — bis 00 — Mk. gestiftet wird, und wie Familien, die d-m Un ergange preisgegeben waren, sich dadurch eine stenere txis-enz begründeten. Es ist interessant zu kun-tatteren, dab gerade diejenigen, denen solche kleine Darlehen bewilligt wurden, ihre Verpflichtung! n der Rückzahlung am gewissenhaftesten eriüllen. Es wurden in der kurzen Zeit seit Bettehen der Kasse etwa 70 Darlehen gewährt -im Gesamtbeträge von ca. Mk. 10 000.—, von denen bereits Mk 900.— zurückerstattet wurden. Da der Bestand der Dariennskasse immer meTzusammenzu chru-npfen drohte, ist es als sehr dankenswert zu begrüßen; daß die hoch*- Großloge neuerdings einen Zuschuß von Mk 5000— gewährte und die Karlsruher Loge auf Grund eines Berichtes von Br. Dr. Haas über die Tä igkeit, der Warschauer Dariennskasse Mk. 2075:—