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Bericht der Großloge für Deutschland · 1917-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. Seite 9

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1917
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1917-01-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Aus dem Jahresbericht 1915/16 des Präsidenten der Henry Jones-Loge-Hamburg Br. Alfred L isser. Der Bericht btg nnt mit einem Appell an die Logenbrüder. „Die Loge hat ein heiliges Anrecht auf de persönliche, tä ige Mitwirkung ihrer Brüder und * jeder, der sich mit L<ebe unJ Hingebung an den Arbeiten der Loge beteiligt, wird einen Gewinn an Persö.ilichskeitswerten, an Freundschaft und brüdeilichkeit ernten " ' IBr. L sser gedenkt sodann der Helden, die aus den Rejhe<i der Henry Jones-Loge dem Vaterlande ihr Leben dargebracht haben, der Brüder Hugo Stern und Dr. Jacob Moeller. Ihnen gesellt sich der Sohn des Br. Daltrop zj. Im He matgtbiet schieden durch den Tod die diüJer J cob Levy und Expiäsident Dr. Siegmund Fiank. Der Benchr verzeichnet eine reichliche Anzahl belehrender Vorträge, Referate, gemeinsame Sitzungen* der beiden Hamburger L' gen, Ditkussions*bende., Besondere Wenmut weckt die Notiz, d ß umer den Vortiägenden auch der im Kampfe geschiedene Br Jacob Mueller verzeichnet ist. Er sprach über das Tnemi: „Der engliche Aushungerungsplan und die, deutsche Volkswirtschaft" — Die uns vorge'ürute „U< b reicht über die Sitzungen" darf als Muster be-' zei< hntt we den. De Finanzen der Loge zeigen ein erfreuliches Bilc; das Vermögen hat sich trotz der dur.h den Krieg gesiegt ren Ansprüche noch vermehrt und beträgt run 1 150000 M. Das U iterstützungskomitee hat ca. 4000M. verausgabt. Das Beschenkungskomitee. hat bedürftige Km 1er mit K'eidung, Uiterzeug uud Stiefeln versehen. Der seit 10 Jahren bestehende Wohlfahrtsfond hat Dar eben in der Höhe von insgesamt 470OOM. gewährt, K \ " -' r von denen bislang 26 000 M. züiü kgezahlt wurden. IDas Komitee für die geistigen Interessen konnte seine Aufwendungen 10 r Stipendien erhöhen. Daneben wirk en der „Ausschuß für Witwen und und WaisenVder „Fond für Altersversorgung" und der „Hilfsfond". AU erreiche Tatsache konnte festgestellt werden, daß durch den K ieg keine außergewöhnlichen Ansprüche erwachsen sind. Das wirtschaftliche Leben hat sich auf die unge*önnlichen Verl ältnisse eingestellt. Das Schweitenkomitee wirkte in den Lazaretten und bei der Tagesferienkolonie. Emen schönen Abschluß erhielt der 30ste Termin durch eine sehr gelungene Punm- Veranstaltung, an 3 9 der 50 jür dische Krieger teilnahmen. Im ganzen wa D e Ler-p-ld Zunz Termins 1915/16 am 1. ren 250 Festteilnehmer anwesend Der heitere Ton des Festes wurde in glücklicher Weise von allen Rednern festgehalten. Den Dank cer Cäsie brachte ein Olfizier zum Ausdruck. Musikalische und deklamatorische Darbietungen schlössen sich an. — Der ganz« Berich», dessen' Zusammenfassung hier ntt vorliegt, bietet das erfreuliche BiU einer gut arbeitenden - Loge. - - « '. t * * ■ ■ \ ' ' Leopold Zunz-Loge. IV rieht über den Termin 1915/16 von Expr Br. pr. WolfsdorJ. Loge zählte jzu Beginndes April t9l5 75 Brüder. Es f.nden 21 Logensitzungen statt, davon waren 18 geschlossene Sitzungen, die Fesllog: zur Einweihung unseres eigenen Heims einbegriffen, zvei offene Logen mit Vort ag und ene Traütrloge, Die höchste Besuchszahl in den geschlossenen Si'zungen betrug 58, die niedrigste 21; die DÜrchschniitiziffer 28 B üJer. Der Krieg hatte unserer Logen ä'igkeit seit sü'nem Beginne eine andere Richtung gegeben. Unser Logenleben mußte sich den neuen Verhältnissen und neuen Aufgaben anpassen, die der Krieg mit sich b achte. Die. Erfahrungen, die wir im ersten Kriegsjahre gemacht hatten, kamen uns m dem zweien zu satten. Die Einrichtungen, die wir für die Kriegsfür »arge, soweit sie für unsere Bestrebungen in Betracht kam, getroffen hat en, konnten verbessert und ausgebiut werden, besonders der Kriegsausschuß und der Kriegsfond. Die im Anfange des K'ieges gehegre Befürchtung, daß unter dem Drucke der schweren Zeit das Inttresse der Brüdtr schwächer werden oder gar ganz erlahmen könnte, hat sich nicht -nur als grundlos erwiesen, wr könnet im Gegenteil feststellen, daß.es uns ve gönnt war, unsere Arbeit regelmäßig und mit regifern Interesse der Biüder weiterzu'ühren. Ja, wmn wir zurückblicken auf das, was geleistet worden ist, so können wir-voll Stolz'fests eilen, daß die Entwicklung der Loge einen großen Schritt vorwärts getan hat. Wir haben unser eigenes Heim. Trotz des Kriegsjahres war es möglich, infolge der Ooferwili gkeit der Brüder einen Logen heimfand von 5000 M. zu sammeln, der durch 2000 M. aus dem Logenfond auf- 7000 M. erhöht wür fe. Mit Hilfe dieses Fonds und der hochherzigen Spenden einzelner Brüder und der Schwestern war es möglich, die schöne Aus stattung unseres jetzigen Heimes zu beschatten und

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