Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 5 - Juni
- Date
- 1916-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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das Genfer Komitee die Unterstützungs- Schweiz. Endlich ec Hilfskomitee für die Flüchtlinge aus Nordfrankreich, die notleidenden Juden in Serbien, für die j üdischen Kriegsgefangenen, kasse j idischer Studenten in der veranstalteten wir eine Sammlung von Wasche für die Kranken, in Lodz. Ein« namhafte Belastung für unser Budget bildet auch d<r Beitrag an den Verein „Jüdisches Schwesternheim". ler auch auf unsere Initiative begründet wurde und sei r segensreich wirkt. III., Durch den Krieg hervorgerufen war eine lebhafte Tätigkeit für Brüder der Logen, Angehörige derselben und' die als O ef a n g e n e, Geiseln linge in Not geraten sind. Wh halfen nicht solchen Personen, die zu uns in kommen sind, wir verwendeten uns Ganz besonders freuten wir uns über die-zahU reichen Besuchelvon Brüdern aus anderen, Logen,] die gewiß aus unseren Verhandluif gen und Vorträgen manches Neue und Interessante erfuhren. Dabei saßen die Brüder aus den verschiedenen "kriegfühjrenden Ländern als Gäste friedlich; nebeneinander Die nachfolgende Liste der Vorträge zeigt, wie mannigfache Gebiete wir im Beri Atsjahr'behandelten; Ij. Br. Expräs. Dr. Guggenheim.: Ludwig Keller und Jon. Caspar Bluntsclilf —' zwei .Züricher nd verschiedensten andere Freunde, oder Fluchtnur die Schweiz geauch mit Frfolg für und in Rußland. Juristen; 2. Br. Friedr Pop;, Belgrad: - Juden Logen in Serbien;' 3. Br. Julius Getangene in Frankreich, in Engla Zu. sesonderem Danke sind wir hier verpflichtet, dem hochw. Ordenspräsidenten Br. Ad. Krauss und kulationen; 1 4. Br. Mentor Dr. [Ctarles Bollag: ferungsvertrag und höhere,Gewalt; 5. Br Felix kus: Geschichte der Jüd. Legion auf Gallipoli; Br. Präs. Dr. Martin Bloch: Ch Schweiz. Kriegs Steuer; 7. Br. Dr. Felix Pinkus:; Urber dieGründung dem h>chw. Exekutiv-Komitee in jede ur serer Anregungen bereitwilligst eingingen und urfs auc i die wertvolle Unterstützung der amerikanischen Regienjng beschafften. Ebenso vermittelten wir gerne die Korrespondenz der hochw. Großloge in Berlin mit den-Exekutiv-Komitee. Uns :re Beziehungen zur deutschen Großloge sind die denl baf angenehmsten; wir erkennen gerne an, daß des Komitees „Prtf Causa Judaica Bloch": Referat über moderne des Ghettos und der Golem"; Chicago, die auf Ad. Stern aus Bukarest * Die (Jinleh in Rumänleti 10. Derselbe: Erinnerungen aus rhemem Leben; 1 Br. Präs. Dr. Martin Bloch : Die* Beteiligung < er. Logen an den Bestrebungen zur Emanzipation < er osteurop. Juden; Br. Mario Covc, -Rustschuk : - Die Juden in Bulgarien; 13 Br., D^. -eüx Pinküs: Die Presse im Weltkrieg; 14. Er Öberrichter Dr. Mamelok : Schaffung einer Denkschrift.über die Juland ur d für das gesamte Judentum. Besonderes lnteress* erweckten die Vorträge tiber die Lage der Juden in Rumänien, Bulgarien und Serbien, die uns ■und Bär: ' Ueber!5pe Lie- 1n- 6. 8. Br. Dr Kotirad flucher, „Das Volk Br Groüpräs. von- Dr: und dii Verschiedenariigkeit der politischen Auffassungen denfrage; 15. Br. Dr. Felix Pinkujs; Ueber'die gleiche nicht den jgerings!en Anlaß zu Differenzen gegeben hat, umljdaß die vortrefflichen Beziehungen mit den deutsch :n und österreichischen Schwesterlogen die gleicher wie vor dem Kriege geblieben sind. . IV. Die Vorträge, die während c es Jahres 1914 45 gehalter wurden, befatften sich in dem K ieg und seinen Folgen für der Mehrzab' mit unser Schweizer- Logen in diesen Die wiederholten von hervorragenden Brüdern ' der drei Ba kanländern erstattet wurden. Besuche und Vorträge des hochw. P räsidenten des IX. Distrikt« s, Br. Dr. Ad. Stern in Bukarest, zählten zu den hervorragendsten Ereignissen unseres ganzen Logen le>ens. Die seltenen Vorträge wissenschaftlichen oder heiteren Charakters wurden aber gerade so dankbar awfgeno nmen und bildeten eine wechslu ig in dieser von Krieg und Politik umworbenen Zeit 79 Frage; 16. Br. Rabbiner Dr Litlmann : Leising die Freimaurer. Auf das neue Jahr 1916 wp^de die gemeinsame Sitzung mit der Basel-Loge verschoben. -M iV. Neuaufnahmen^fanderi während des Krieges nicht statt. Durch den Tod haben wh\ den Br. Isaak Braunschweig verloren, der bei dtf SchweizerGrbnzbesetzüng im August 1914 erkrankte und allzufrüh nach längerem; Krankenlager sta b.i Unsere wiederholten Bemühungen, i,n andern Städten der Schweiz neue Logeii|^ns Lebfn zu rufen und damit eine selbständige Schweizer,, Großloge zu schaffen, blieben bis jetzt resuliaflos. Wahrend [des Krieges sind hier zu große Schwierigkeiten zu überwinden; wir würden es-aber als im Interesse des gesamten Judentums liegend erachten, wenn es, uns gelingen würde, durch Vermittehing der westschweizerischen Glaubensbrüder engere Beziehungen mit den Juden in den romanischen Ländern zu erhalten Bei Ausbruch des Krieges hatten wir gerade begonnen, vereint mit Bri dern anderer Logen, die ersten Schnitte i'. \ ¥: ■ :