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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-05-01 · Nr. 4- Mai · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 4- Mai
Date
1916-05-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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c auf Leben, bürgerliche Freiheit und gesetzlich verbriefte Oleichberechtigung zu verhelfen?" Glänzend \nr erner die Charakteristik, die der Dislriktsgroß- . f räsic ent in seiner Begrüßungsansprache vom Wesen ind Wirken unseres Ordenspräsidenten entwarf: „Was ich zu Ihnen, liebe Brüder, in kurzen Worten) sige, spricht Bände. Br. Kraus hat zwei volle Termine zu je fünf Jahren als Präsident dieses Ordens gewaltet und tritt nunmehr in den dritten -ein.' In j< ner Zeit hat er dem Orden B. B. das Beste gegeben, w as c ie Gnade Gottes ihm verliehen hat Seine ganze Tatkrsft, Fähigkeiten, persönlichen Mittel und.Opfer hat ei den Werken dieses Ordens ungeschmälert, voll Würd; und slaatsmännischir Klugheit dargebracht uid im Bewußtsein seiner fieudig übernommenen Pflichten hat er sich würdig gezeigt des Vertrauens und d;r Ehre, die ihm erwiesen worden ist." Bei dieser gemeinsamen Sitzung, an der die Führer der New Y3rker Judenheit, wie Ha e r, Rabbiner Dr. S D erg nahmen, handelte es sich fry Cutler, Sulz- Iber m a n n u. a. teilvorwiegend um Dinge Buche Eucken, Rudolf: Zur Sammlung der Geister. Verlag'von Quelle & Meyer in Leipzig. 1914. 151 S. ' Geb: 3j60 M Zur Sammlung der Geister ruft der bekannte J'enaer Philosoph das deutsche Volc auf, indem er Notwendigkeit, Kichtiin g und Art der geforderten Sammlung in 4 Kapiteln darlegt. Er regt damit GeBanken an, die sich so nahe mit Geilanken und Zielen unseres Logenlebens 'berühren, dab sie bei uns das stärkste Interesse und den lebhaftesten f|e fall inden dürften. Im., srsten Kapitel schildert er „die Lage der Gegenwart", in der trotz der Größe der deutschen Leistungen auf fast allen Gebieten menschlichen Wissens und Könnens die Innenwelt des einzelnen, der-innere Mensch,' immer ' mehr zu verarmen droht, in immer größere und fühlbarere Unzufriedenheit mit sich^selbst gerät. Das religiöse Lebensideal dei vorklassischen und das ästhetisch-philosophische der klassischen Zeit sind vor der realistischen Welt des lQ.Jahrh. zurückg :treten,ja zusammengebrochen, ohne daß ein anderes an ihre Stelle getreten ist, treten konnte. Denn das Kraftideal des 1 9. Jahrhv das Aufrufen aller menschlichen nge üh einer großzügigen Hilfsaktion sowie gelegenheiten des amerikanischen fung eines sozialen Komitees etc. wurden 25 neue Kandidaten ei befanden sich der Kongreßabgeordnete Bezirkshilfsrichter Geo Z. Meda Dr. M. L. Radin, und andere dfr New Yorker-Gemeinde. Exgroßpräsident E d m u n d Veranlassung des Großpräsidenten eine kurze Geschichte des Ordens die binnen kurzem erscheinen und des Ordens verteilt werden wird einem langgefühlten Bedürfnis igleich ein vorzügliches Werbem^t winnung von neuen Kandidaten um inner* An- T Uogenlebens, Schaf- Bei der Festfeier rt;'unter diesen J. Siegel, e, Dr. L. Adams, ahgesehene Männer Br. Musketier Wölbe,' r -D. II Ers.-Bat. Res. Inf. Mi'glkd der läußky hat auf Harry K Wolf f; ,B. B. vgeschrjeben, m unter die. Brüder Dies Büchlein wird nlsprechen und zuiterial für darstellen. die Refffs, Mmt Ge- Nn 93 <Be!rlin), ' •fior'e-Löge rsch au. Kräfte zu ungehemmter Betätigung, tat statt'einer Sunwnlung und Konzenlrierung.- statt eir er Innerlichkeit g«' rade die Zerstreuung und Zersplittert nj; der menschlichen Kraft hervorgebracht. Diese neue Zeit Menschen, zumal den deutschen, der und Grübler gewesen ist, sein'Streben und Handeln gern unter Idee/i und,Prinzipien stellte, der Zwiespalt m seinem \ ■;;i hat den modernen »dit jeher ein Denker 11M i chmerzlich. empuberwunden werden uchen eines Halts, In lern besonders lebhaft erkerinen ut finden lassen. Die Richtung, in der dieser Konflikt kennte, stellt Eucken im zweiten „das betitelten Kapitel durch Untersuchung d ei deutschen Wesens fest Das deutsche Wesen ist, wie di; Betrachtung seiner Vergangenheit in Religion und Wissenschaft, -in Kunst und Literatur lehrt, durch ein Zwiefaches gekennzeichnet,, durqh Beharren in der sichtbaren Welt.der Arbeitend durchStreben nach Schaffung emer unsichtbaren Welt der Innerlichkeit, des Oemütes. Selbst die Arbeit ist dem-Deutschen nicht ein bloßes Aeuljerliche wie anderen Nationen, er wendet sie vielmehr vom [Aeußetn ins Innere, I ' * ■' - er [Sucht in und aus ihr ein Seelisches, ein Innerliches zu

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