Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 4- Mai
- Date
- 1916-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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schreiben, besonders wenn man Hochdeutsch, Polnisch, Russisch und Hebräisch zur Verfügung hat, aus denen man die noch fehlenden Ausdrücke glattweg Aber ein Volk auf eine solche, noch unentwickelte Sprache beschränken, sie als seine Nationalspnichje erklären, heißt seine «geistige Entwicklung um Jahrhundert zurückhalten. Schon aus dem vorher. Gesagten geht hervor), von einem Nationälüäts bewußtsein nur bei geringen Zahl der Ostjuden gesprochen werden Nur unbedeutend ist die Zahl derer,' die sich Russentum angeschlossen haben. Der Krieg hat dies ihre Reihen gelichtet: Zahlreicher, im Ver^l;ich j,n der Hauptsache jedoch ein daß einer kann lern überzur Gesamtheit jedoch gleichfalls gering an Zahl iind die polonisierten Juden, die der1 Nation nach sich als Polen fühlen. Die Bedeutung dieser Gruppe bateht darin, daß sie die Intelligenz und die wohlhabenden Schichten in sich" vereinigt. . Durch den polnischen Antisemitismus der letzten zwei Jahrzehnte, durch die t Aus dem Büro ll J ■ feindliche Haltung, welche die Polen ii dem Kriege den Juden gegenüber eingenommenhaben,, die sie bei jeder Rückkehr der Russen diesen als deutschfreundlich denunzierten, sind auch, die Bethen dieser Juden stark zurückgegangen. In dem Verr ältnis, in dem dieser Rückgang geschah, nahm die Z ihl derer zu, die eine eigene jüdische Nationalität; füi sich in Anspruch nahmen und von einem politisc hen Anschluß an die übrige Bevölkerung nichts wissen wollen. Die Zahl dieser Nationaljuden ist. schwer;iuch nur annähernd zu schätzen., Da sie eine werbende rührige Partei bilden, wird ihre Zahl nur zu ieiel t übefschai/t. die der polnischen etwas mehr, eile der'litauischen weniger national indiffermt. Sie sehen sich selbst nicht als politische Natioi<-^n ur,d hat en sich auch keiner andern Nation* angeschlossen. V/eichen Weg der polttis :hen Zukuptt sie gehen werden, hängt der besetzten Gebiete ab. von fand och Alfred Story-Stiftung:;Am 30. April d. J im Büro der Großloge eine Sitzung des Kuratoriums zwecks Erledigung eingegangener Gesuche stat. ' Vop den vier Bewerbungen waren drei aus Log|enkreisen und zwar für Kinder und Witwen, deren ner auf dem Felde der Ehre gefallen sind. Das»ii|erte Gesuch war von einer, Kriegerwitwe, das die Kritgs hilfskommission der Jüdischen Gemeinde besonders befürwortet hat - Das Kapital der Stiftung ist mit Rücksicht darauf, daß die Großloge die Zeit noch nicht für geeignet hielt, sich an die einzelnen Logen und Biüder wegen Zuwendungen für diese Stiftung zu wenden, ein geringes; es betrug M. 3281.—. Nichtsdestoweni glaubte das Kuratorium am ersten Todestag des der Story alle eingegangenen Bewerbungen berücksichtigen zu sollen. Es wurde beschlossen, für. die vier Gesuche insgesamt M. 500.-- aufzuwenden. Das Kuratorium berücksichtigte bei der Verteilung die Anzahl der Kinder sowie die sonstigen Verhältnisse der betr. Witwen. ' Anläßlich des Gedenktages des, Bruder Story 2. Mai d. J. haben folgende Brüder der Story-Stiftung neue Spenden zugeführt: Br. Rechtsanwalt Ed. Fränkel . . M. 200.— Br. Rechtsanwalt Fritz Story . . M. 150.— Br. Direktor Manes......M. 100 — Br. Arthur Bohne . . . . . M. 25.— sämtlich Mitglieder der Berthold Auerbach-Loge, Herlin. pbsohr der Großloge , Eduard Siegfried IJ acobsohrt den Zinsen der Eduard Siegfrijed jaej sind in diesem Jahre zwfe herz! ranke Kinder genkreisen, ein Mädchen und eirj Knabe^ von je M. 200.— bedacht worden ist (die Masse der Ostjuden, Herslhfield, ger Bru- Hilfstätigkeit des B Aus einem brieflichen I Bericrit, den nische Br. R.-A. Isidor Hersh ield -aus unserem hochw. Großpräs Den Haag, den 30. April Tatsachen: Br. Hershfield unternahm im Auftrage Sheltering and Immigrant St ftung: ,Aus n-Stiftung aus LodenteTil erstattet!» 191b) bringen Aid" Society eine um am Reise in die von Deutschen reichern besetzten östlichen Gebiete, bindung zwischen der notlek enden der besetzten Gebiete und il ren Verwandten Amerika herzustellen. Der dir;kte Pos verkehr Amerika war bisher gesperrt. E ine Brie über Deutschland war jedoch m iglich sich mit dem „Jüdischen Hilfstond 1915' aus dem Hilfsverein der Deutschen Jude löge für Deutschland und dem Hilfskomitee notleidenden osteuropäischen Juden) in H. setzte Listen in den besetzt«» Geb über Berlin nach Amerika tan' dtp genannte Hilfsgesellschaft gingen. - 55 - Mit Hilfe r> m mit Beihilfen ' TT i m , New York. der amerika- New York , (cjlat/ert aus: - wir folgende ler „HebreW nf America," un(d Oestfreine Verieifölkerung in mit vermfttelung Br. H. setzte (bestehend1 i der Großfür die Verbindung, auf, die jüdische - ii :ten r Listen