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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 2 - Februar
Date
1916-02-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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ausreichenden >ewär ri habe; wir nähmen sie Schmuck aus unserm äHen schliihttfe neues Heim mit: Eine WohTtät nicht kajge, Jcalte Almosen gebe, sondern d< m leben Darbender verständnisvoll nachgehe Bruderliebe, die sich weder auf den Krei der Ordensbrüder beschränkt, erhabenen Worte unserer .Thora liehen, noch nach d :m Menschen, auch den Fremdling und, sogar liege es als Juden ob, diese umfasse! Kraft ge einmütig habe durchgehalten durchzuhalten liebevollen Achtsamkeit und dem erlesenen Geschmack Text gewählt derer die mit der Ausführung betraut waren. Das zeigt: er uns Schpdde'sche Kaiserbild mit den gebieterischen und Kriege doch so gütigen Zügen, von einem Bruder, der nicht genannt sein wollte, und die Bildnisse unseres Henogspaares, von unseren Schwestern uns gewidmet, ließeii die Herzen zunächst für die Herrscher des weiteren und des engeren Vaterlandes Schlager in dieser doppelt bedeutsamen Weihestunde; die Bilder aller unserer bisheriger Beamten, von Br. Rosen:tein mit künstlerischem 'Geschick gefertigt, gerahmt und uns] gewidmet, mahnten noch einmal an die sieben erste t Jahre unserer Loge. I m, 6 Uhr 30 betraten unter feierlichen Harmon umklänget] die Brüder den Tempelraum, vom Beantenrat erwartet und sichtlich betroffen von der ernsien Schönheit, die sie umfing. Ihren Eingang segnete der w. Präsident Br. Dr. Wolfsdorf in dem auf lie Feier des Tages gestimmten Eröffnungsgebet; Und ob des Krieges Stürme brausten, hier-möchte Sabt atfrieden jeden Bruder umfangen. $. In seiner weiteren Ansprache begrüßte der w. f räsident alle Brüder, zumal die Verlreter der w. Verbandslogen, die den wichtigen Abschnitt im Lefcn ihrer Schwesterloge durch persönliche Teilnahrie kennzeichnen wollten. In ruhigen Zeiten wün e der Anlaß wahrscheinlich mit jubelnder Freu je gefeiert worden seien. Im Kriege aber bedürfi: es für die Unternehmung eines solchen Werkes einci besonderen Begründung. Zwei Hauptgründe führ e der w. Präsident dafür an. a) Wir hätten bei . Ausliruch des Krieges gelobt, nun erst recht unsere Arbe it fortzusetzen, zur Ehre des Vaterlandes und zur | Freude der einst Heimkehrenden, b) Die bisherige Art unserer Unterbringung habe die Stetigkeit und Würde unserer Arbeit gefährdet. Die freudige Opfi rwilligkeit unserer Brüder habe alle Schwierigkeiten überwunden. Ihnen allen sagte der w. Präsident" innigen Dank, und lenkte dann die Blicke der Anwesenden auf Zunzens ehrwürdige Züge:, nicht nur als der große Gelehrte müsse er uns vorschweben, soncern zugleich als „der in schwankender Uebergangzseit" unwandelbar treue Sprecher und Vor- " kampfer für das Judentum und sein Recht. Des Kaisers Bild und Zunzens Bild sollten in unseren neuen Räumen die Harmonie unserer Kräfte darstelle u, die da sind: Deutschtum und Judentum. Zur reichen eigentlichen Weißerede hatte der um unsere Logengründung hochverdiente Expräsident Mielziner die drei Worte: Wohltätigkeit, Bruderliebe, Eintracht als Jedes der drei bezeichneten in der neuen Leuchtkraft, Ideale die es im als völlig in -unser Uns setzten Ideale in eine bessere Zeilt Lo*e habe - 39 - Z IT Ii »che zureüenl Zu dieser he:ligen Arbeit bedür kommen er Eintracht im Schöße der. Was Eintracht vermöge, zeige unseres Volks Ierhabenes Beispiel: Einmütig zur Verteidigung seiner heiligsten Güter es unter übermenschlichen und einmütig sei es fest mit Gut und Blut, bis GottJ gjlücklifchen Endsiege. Unser me; Ideal, die Eintracht aller Völker, scheine nebelhafter Frnn zu verschwinden. Um kominenjer misse das Gebot der Eintrac Loge e -füllt werden. Das Verbot, poli religiöse! Streitfragen in der Loge zu beh;i diese- Einsicht zu verdanken. Es sei e Verbot, auch nach dem Kriege wohl zu wir eifrig das Viele, das uns einl wir angstlich das Wenige, das um trennen Dann werden Wir in rauher Kriegszeit einen temptl errichtet haben, dessen ideelle Harmonie seit ist die Außenstehenden hinreiijjen zu dem bewundernden Ausruf, mit der feiepische Seher die schlichte Größe Wliste lagernden Israel verherrlichte sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnung Mit rJeiJi Witische,: die innige Geisi aller in der Loge | Ein- und Ausgehend priesterl ch wirken, dem Judentum zur Vaterlande und der Menschheit zum Segen, Schuz und in Gottesfrieden, erteilte unser Präsident dem neuen Heim die Wethe, sident dankte Br. Expräsident Mielziner für Herz :n [gehet den Worte und brachte gkeit, die Seelen-! Eine der leibsondern alle den Feind etzt außer hinüberes yo|I selbst deutschen es sich erhoben, lieistungen Schö theit welc lern gram ner ein Glücl wünsch-Briefen, und Glückw tnschtele Schreiben unserer Schwestern lesung, Jie unser neues Heim mit den Bildnissen Brauiiscjlweigi sehen Her zogspaares, mit einen entschlossen, •ium. wills sianisches Zeit in. .so vollit in der e und ndeln sei n weises jewahreo. meiden könnte. Friedens-1 Und könnte einst! in der schön dn Israel." tesgeneinschaft möge dem io Gottes w. Exw. Präseine zu neben zahl- (es Wie Eire, zur Verdes Teppich

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