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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 2 - Februar
Date
1916-02-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Reparaturen wurden sehr schnell bis zum Pfingst- Sonntag fertiggestellt, doch blieben wir noch bis zum 27., te ls in Troyl, teils in Neufahrwasser bei Danzig. In Fahrbereitschaft sm Ostseestrande' liegend, hatten wir doch reichlich Gelegenheit, mit den Brüdern der Danzi|fer Loge in Verbindung zu treten, i die gern in unserem Zuge weilten. Auch" konnten wir in der schönen Umgebung von Danzig, Zoppot, Oliva, herrliche Pfingsttage verleben; An 27. fuhren wir zür siebenten Fahrt ab, luden in W. O. und I. am 28. und 29. die Verwundeten ein, uid brachten sie nach Berlin-Wilmersdorf. Dor. wurden die Heizkesselwagen, die wir Ibisher mit-« gefühlt hatten, aus dem Zuge entfernt, und die beiden neuen Aufenthalts-Wagen, einen für die Aerzte, einer für die Mannschaften, eingestellt; einige Reparaturen, i " ' 1 die'\h euverzinnung der Wassereimer und Wasser- . kannei hielten.uns dort auf. Am 10. Juni fuhren wir zur achten Fahrt ab, luden am 11 in T. die Verwundeten ein, die wir am 14. in Heimslädt ausluden. Dann wurden wir in Magdeburg ibgestellt, wo wir in herzlichster Weise mit den Brüdern der dortigen Loge verkennen. An 18. erfolgte die Abfahrt von Magdeburg zur neunten Ausreise. Am 21. nahmen wir in S. und I. die Verwundeten auf und brachten sie am 23. nach Berlin Die Verwundeten wurden in den Tempelhofer Baracken-Lazaretten untergebracht und hatten die El ire, von 1. M. der Kaiserin besucht zu werden, während unser Zug auf dem Verschiebs-Bahnhof abgestellt wurde. In größter Sommerhitze lagen wir in Fahrbereifschaft bis zum 2 Juli daselbst; dann fuhren wir nach M, wo wir-am Sonntag, den 4 Juli, sowie in T. am 5. Juli die Verwundeten aufnahmen. Wir brachten sie mich Berlin-Birkenwerder, und Hohenlychen, wo sie in den herrlichen Lazaretten in der schönen see- und waldreichen Gegend auf das Beste aufgehoben waren Vom 7. bis zum 17. Juli waren wir in Eberswalde abgestellt; die Unfreiwillige Muße konnten wir, da wir in Fahrbereitschaft lagen, nur zu kurzen' Ausflügen in die schönen Wälder zu Eberswälde benutzen. An 17. abgerufen, kamen wir am 19. nach W., von den Kämpfen um die viel umstrittene Festung P. kamen zahlreiche Verwundete auf einer kleinen Ford er -Bahn, große Scharen von Gefangenen passierten ' den Ort. Mittags reisten wir mit den Verwundeten wieder heimwärts und luden sie an mehreren Orten, von -Hannover bis Bremen und Bremerhaven, am 21. Juli bis zum tl 21 — 13. Auch hier wurden wir gastlich in Hotels einquartiert Die B üder der Harn ab. In Sebaldsbrück bei Bremer^ wurde) der Zug neu instand gesetzt. > In Bremen wufder Aerzte und Mannschaften teils in Hotels, teils inBi rgerquartierert sehr gas lieh vom Senat der H insastac 1 einquartiert; herzliche Beziehungen wurden mit de i Brüdern der Bremer Loge und ihren Familien .angeknüpft. . Am 28. Juli fuhren wir von iremen ab vmi luden in K. am 1. August w!eder Vernvuqdete ein utfd brachten sie .am 3. August nach Minister in-Wesf- 'f x''.,:-~ falen; in Osnabrück wurde der. Zug at gestellt. Auch hie«- hatten wir wieder Gelegenheit, diese interessante, alte Stadl mit crem berühmten Rathaus, alten fvrehen, schönen, modernen Anlagen kennen zi lernen. Nach vier Tagen abgerufen, karen wir , am 9. August nach T., nahmen |dj>ft die Verwundeten auf und brachten sie am 11. nach Charlottenburg der Zug wurde in Potsdam abgestellt und blieb dort bis zum 21. August. Hier hatte der £ug "die Ehre, von Ihrer Königl. Hbheit der Frau Ptin :essin Friedrich Leopold, die auf Glienicke bei Potsdam residiert; besichtigt zu werden; die hohe. Frau in dressierte sich lebhaft fi r alle Einrichtungen des Zuges und spendete reichlich Liebesgaben für denselben. Die vierzehnte Fahrt wurde in Potsdam am 21. August angetreten; am 25. luden wir in ., K. und B. die Verwundeten ein; die Zerstörungen und Verwüstungen der Städte an der Grenze geigten, wie schrecklich der, Feind hier gehaust hatte, währen j jenseits der Grenze die schnelle Herstellung der Bahnen, di »Bewunderung erregt, d :n Verkehr in Feindesland ermöglicht. Aufgeschlagene Zelte dienten zur LJnte kunft für-Gefangene, auch die Kranken-Trar sport? Abteilung hatte ihre Kranken dort untergebrachl; es war. ein recht kriegerisches Leben! Am 6. füliren wir von" B. ab und brachten unsere-Verwundeten nich Steglitz bei Berlin.' Dann lagen wir vom 28. August bis^uTi 2. September in Grunewald und fuhren von da am 2. September zu unserer 15. Ausreise nach G.; dbrtr begannen wir das Einladen und führetam nächsten! Tage nach der vor kurzem eroberten Festung O., die von meiUnweiten Sümpfen umg'ben ist. und länger als ein halbes Jahr der Belagerung Widrrstand geleistet hat. Wjr sahen die mächtigen Forts,,<iie vom Feinde errichtet < varen und begriffen nu n, wi e von dort aus den Belagerern der. energisehte Widerstand geleistet' werden konnte. Dort beendeten wi' das Einladen unserer Verwundeten und kamen amT 9. September mit denselben nich Hamburg. Dasei ist blieben wir von dem Senat

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