Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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■; - "!IJ gelangen zu lassen, bemerkt Br. Apfel, das General- Komitee solle skh überhaupt nicht mit der Angelegenheit befassen; das Redaktionskomitee solle und müsse allein darüber entscheiden und die Verantwortung tragen. — Damit-erklärt sich das Qeneral- Komitee einverstanden. ■1 I I ■ ' i* "s ■* ~ ~ * ''''lf' ■ Br. Lewinsky - Neiße, regt im Auftrage seiner Loge einen Kriegsfond für Angehörige von Brüdern an; Voraussetzung sei hierfür ein Zuschlag zu den Er blhäl Beiträgen. Er behält sich die schriftliche Einbringung seines Antrages für später vor. Die von der Montefiöre'-Loge gefaßten Resolution)»!! können, als zu äpät eingebracht] einer Besprechung nicht unterzogen werden. Br. L i e b h o 1 d - Heidelberg stattet dem GrolfS Präsidenten untej dem Beifall der Brüder den Dank für die vortreffliche Leitung ab. Schluß der Satzung 31, Ühr nachm. Dr. Goldschmidt Aus dem Büro der Grofeloge. Aus unserem Briefwechsel.mit der Carmel-Loge in Sofia. .Berlin, d:n 27. Oktober 1915 An die w. Carmel-Loge, Sofia. Würdiger Präsident und liebe Brüder! Anläßlich des Eingreifens-Bulgariens in deri Weltkrieg gestatten wir uns, Ihnen den Ausdruck brüderlicher Gesinnung zu übermitteln. I Wie es unseren Heeren bis jetzt bes:hieden war, von Sieg zu Sieg, zu eilen, *~so möge es auch dem tapferen bulgarischen Volke gelingen, erfolgreiche Siege an die- Fahnen seiner Truppen zu heften. Die gemeinsame Gefahr, die Deutschland mit Bulirarien jetzt zusammenschmiedet, wird auch das Band zwischen 'dem deutschen Distrikt und den in Ihrem Lande wirkenden Bne Briß-Logen inniger und fester g stalten.- . | Als äußeres Zeichen unserer Sympathiekundgebung fi r Ihr Land hat unser geschäftsführe.ider Ausschuß h schlössen, Ihnen eine Spende von 3000^ Mzu ü >ermittdn,' Diesen Betrag wollen Sie gefl. für die ir Not geratenen Brüder der sechs bu'garischen Logen verwenden undzwar .prozentualster nac i der Mitgliederzahl der betr. Logen. "L"'- l Mit dem Wunsche, daß Ihr-Vaterland aus dem T i * 1 ihm aufgezwungenen Kampfe siegreich und gestärkt h< rvorgehen möge, und daß recht wenige Brüdfer und deren Familien vori den Schrecken des Krieges h(imgesucht werden, verbleiben, wir mit herzlichen Brudererüßen. in W. B. u. E. T i m e n d o r f e r. F i n k e 1. Sofia, den 22. 5. Dezember" 1915. An die hochw. Großloge für Deutschland VIII, Berl in. Würdiger Großpräsrdent und liebe Brüder! Wir erhielten Ihr w. Schreiben vom 27 Oktober c und sind vom Ausdruck Ihrer brüderlichen Gef sinnung uns gegenüber anläßlich des Eingreifens Bulgariens in dei Weltkrieg sehr gerührt Dank unserer heldenmütigen $oldaten ist es unserer Armee gelungert, ins Feindesland sregreich, vorzu dringen. Ihre Symjpatr iökundgebung für unser Land hat uns hocherfreut und wird das! Band brüderlicher Liebe fester und inniger gestalte^ Unsere Bipe Eriß-Logen haben immer den deu: sehen Distrikt als das ideale^Vorbild vor Augen g hab', und nun haben wir das G'ück grreicht, noejh enger für das Wohl der .Menschheit gemeinsam arbeiten und wirken zu können H lichs Wir danken Ihnen verbindlichst für Ihre Spendle von 3000 M. |für die in Not geratenen Logenbrüder Dies soll uns als leuchtendes Beispiel dienen. Obwohl viele unserer. Brüder für das Vaterlanp' kämpfen, können wir Gottrob saugen, daß sich alle' i guter pekuniärer Lage befinden: Wir haben daher •den Entschluß gefaßt, den auf.ungere Loge entfallenden Teil zusammen rrit den hier gesammelten Beiträgen unserer Brüdtr für die in großer Not befindlichen Juden zu verwenden. i Wir sind'überzeugt, daß auch die anderen t'ünf" bulgarischen Logen sich mit ' unserem Entschluss: einverstanden erklären werdejn. Indem wir den Höchstbedürftigen jetzt eine rasch r Hilfe leisten, glauben wir in Ihrem Sinne gehandelt zu haben, und (Hauben ufisdiesen Fond „Fond Timendorfer" zu benennen,- annehmend, daß Sit diese' kleine Aufmerksamkeit gutheißen werden Wir wünscher dem deuts reichen Sieg Und verbleiben it herzl chen Brudererüßen Präsident M. Anger mit hen Heere den glor B u. Sekretär.?