Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1916-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/4864325-6029084-6074369--1983-4866092- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Br. Baumann - Danzig ist der Meinung, daß man in dieser Beziehung nicht viel tun könne; man müsse froh sein, c'ie Logen über die schwere Kriegszeit hinweggleiten zu lassen. '; ßr. 011 e n d o r f [ Barmen hält es für wünschenswert, daß die GeneraUepmiteemitglieder die Logen besuchen; das Interesse an allgemeinen Fragen habd sich wieder gehoben. Es sei wünschenswert, ein Rundschreiben an die Logen zu richten mit der Aufforderung, die gesamte Tätigkeit wie früher wieder aufzunehmen. ■ r ■- ir.j I - * ' i , | Br. Timendorfer hebt, zur Entlastung einzelner Logen hervor, daß bei manchen -der größte Teil des Beamtenra.ts im Felde steht. Br.Merzbach-Frankfurt a. M. betont, daß durch den' Krieg eine große Anzahl neuer ethischer] und sozialer Probleme aufgetaucht seien; die Behandlung dieser allein müisc den Logen schon genügend Beschäftigung geben, daher sei eine Unterbrechung der Logenarbeit -während des Krieges noch weniger Platte als in gewöhnlichen Zeiten. * | Brj Nußbaum - Hanau hebt das*i allgcjnein wachsende Interesse auch an Fragen, die nicht den Krieg, betreffen, hervor, führt aber als; befördere wesentlichen- Gesichtspunkt die Notwendigkeit an, bei jeder 'möglichen Gelegenheit mit den Soldaten in Verbindung ju treten. Br. B a e" r w a I d - Bromberg hat die jüdischen Q? jriel Riesser-Lt/ge -in Thorn besucht und konnte re ertlichen .pesuch der Briidef' feststellen. Die BSr. Pick, L i e tfh o I d, Cdhn und Lis se rsind gleichfalls für . möglichst regelmi lige Aufnahme der Logtntatigkeit. \* ] Br. L i s s e r - Hamburg regt die r äutigf jZuzier ung der Scnwestern sn. Viele Brüder entschuldigten ihr Fernbleiben von den Sitzungen mit 'der Depression, weiche Sorgen familiärer und .beruflicher Art verursac! en. Das sei kein Grund. Gerade in Tagen der Sorge und des Leids*s&Hte der Z^sam^rjen schluß" der Brüder sich bewähren und-^iner cen andern stützen. Br. Timendorfer betont zu 'seiner Geriugtuur.g, daß ihm die Brüder ganz nach dem Hei)zen gesprochen hätten. Somit, ergibt die Diskussion jdas Re-u.tjT, d.\, ,fast allseits der-Wunsch btetehf, fdfe Logentätigkeit in ihrer aken form und insbesondere durch Besuche der Generalkomiteem.tglieder wieder aufleben zu lassen. Br. Liebfiold erwähnt, daß er'bei der Heidelberger Gemeinde etwa 700'Mark und viel Licbesgajben " i i, . ■ ■, :■> hnr; den so! für den Lazarettzug gesammelt habe. In der Heidelberger Loge arbeiten die Schwestern während der Sitzungen in einem; Nebensaal an Sachen für den Lazarettzug. Br. Grcßpräsfdent bittet an dieser Stelle die Bewillig mg von 1000 Mafk für das bulgarischeRdte Kreuz auszusprechen/was anstandslos geschieh. . I jl Eine grö3ere Debitte ruft 'der Vorschlag des Geschäftsausschusses, 15J0 Mark für die Augenheilanstalt Li eben sie in zuj bewilligen, hervor. Zunächst halte die Absicht bestanden, dieser Augenheilansalt, die füjr augenkranke Krieger errichtet ist und rnter d.;m Pfote dorat der Schwester des Kaisers steht, 5000' Mark j zuzuführen.1 Das für, dieselbe errichtete Komitee hat iber ejnen so großen Umfang angenommer, daß die- Bewilligung einer derartig, großen Summe nicht erforderlich ist. v Die BBr Bajerwild, Cohn, Ginsberg, L^set' wünschen (eis naher; Angaben über die Personen, die dabei beieiligt sind, teils geben sie eine ungünstige Krilik iirjer den ärztlichen Leiter. Br. Lissi:r betont, daß bei dtr geringen Kenninis welche der Geschäfts- Ausschuß von dein geplanten. Unternehmen habe; g;ir keine Basis für eine Forderung! in der beabsichtigter Höhe] vorhanden' sei. Man könne das hohe] Piotektortt nicht als genügende Motivierung dafür! aniiefren. Br. Tim jndori er hebthervor, daß nicht nur hochstehende soitderi auch zuverlässige Person.ichkeiten diese Anstalt untc stützten und daß die Groliloge auch allgemeine Pflichten habe, denen sie sich nicht tntziehiri) könne. Die Ange gehören, in Vaterland egenlieit wird auf Antrag von Br. Apfel einmal zwecks näherer dem Geschäf s>us^chuß noch Information iber [die leitenden Persönlichkeiten, insbesondere den är-zklicl en Leiter, üoerwiesen. ( Für die Cianukkafeier in Lo"dz wird auf Antrag eines Brude-s der w. Toleranz-Loge, der im Polizeipräsidium dorlseibst beschäftigt ist, eine Spende von 300 M. überwiesen; die» der Polizeipräsident ven Oppen in Lodz auf =00 M. aefzufülleif beabsichtigt. Br. Kuzn itzj mber Ii» ni l den Vorsitz Die Bör. Exp'räside|nten Bach und Helfft erscheinen zum folgenden Punk; der Tagesordnung als Gäste. Br. Marctzki referiert über Punkt 5 „Krankenpflege". Er lü lrt u. i. aus, dferß 80 Schwestern, die dc-mVerbandq der jüdischen Krankenpflegerinnen anditnsten beschäftigt sind, unter-