Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 6 - Oktober
- Date
- 1915-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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dt r 5tfolg, iie Gewißheit, sich bewährt zu haben,; wird sie zu weiterem Tun, zürn weiteren Verfolgen dieses Weges aneifern. J. S.. Rituelles Kriegskochbuch. Die Spanflicht der Hausfrauen an den Nahrungsmitteln, bei denen wir vom Ausland abhängig sitid, hat eine Reilie von Kriegskochbüchern gezeitigt. Da die 1-rauienvereinigung der Frankfurtloge aus rituellen Grinden nicht in der) Lage war, diest den ' jü ischen H iusfraüen zu empfehlen, sah sij sich vor die Aufgabe gesttlit, selbst ein; rituelles Kriegskochbuch heraus mgebeii, cas ein Wegweiser für sparsame kriegsgemäßc und dennoch nahrhafte Küche sein ffä. \- Das, unter Benutzung des Kochbuches de.- Lebjn -■ mittel-Kommission der Sadt Frankfuit a. M, von der Frauenvereinigung der Frankfurt o,<e herau.gegebei.e rituelle Kriejskochbuch ist zurn Preise von 15 Pf. (100 Stück 11 M.) im Verlage von Engiert & Schlosser in Frankfurt Mitte April erschienen und wird jetzt in neuer AuiLge verlegt -? Die Zwerkn.äßigket des Luchts hat auch Hofrat Professor vi>n Noo. den durch ein Gutachten und .eine wertvol e Einleitung : cundet. Es faßt in knapper Form alle Vorschriften zusammen, deren Bcacntung 1 die Gewähr für eine in diätetischer und volkswirtschaftlicher rlinsicht ausreichende, kriegsgemäße Ernährung für Gesunde und Kranke bietet. Die in d :m Büchlein enthaltenen Kochrezepte umfassen) des gesamte Küchengebicjt. Erfahrene Haus-j fra.ien bezeichneten wiederholt die danach zubereiteten Gerichte als sehr schmackhaft, .billig, bekömmlich und einfach in d;r Hersteilung. Dieses Lob ist wohl die beste Empfehlung, die wir der neuen Auflage des rituellen Kriegskuciibuches mit tui den Weg geben können. V Das Kochbuch eignet sich auch vorzüglich als- Piopagandaschrttt für Votträge in der Kriegsernäh- ■ rungafrage. e E. Bursiyn, Frankfurt a. M. Frauen verein der Lessing-Loge (Vors.: Fnfu Valeria Glass). Die durch den Krieg gebotene Aufgab.', daß :in Verein von der Größe der Frauenv. rein gung der [Lessing-Loge hilfreiche Tätigkeit in ei.t prechencem Maßstabe entfaltet, ist von uns in den langen Kriegsmonaten erfüllt worden. In der Erkenntnis, daß hicht nur zum Krie^ führen, sondern auch zur Kriegshiife Geld gehört, entnahmen wir unserm Vermögen größere Summen, die wir als einmalige Gabe den Roten Kreuz und dem Vaterländischen Frauenverein spendeten. Ein einziger Appell an ansere Schwestern brachte uns sofort in - -45 1 ■ -M i t t' f - * ■ *,- *■ die Lage, während der gewaltig«n Trüppendurth durch unsere Stadt, 200 Soldaten 'drei Wöcher täglich mit Sjci'sj und Trank zü Versorgen großer SchVt-s ernicreis stellte sich at ßerdem fCjr arbeit vtr ehicJenstt r Art zur Verfügung unJ Liebesgaben im Werte von rtithrersh lausenc zuströmten, kennten wir einen grollen Poster wäsche und selbstgestrickte wertvolle Roten Kreuz und dem Vaterländischen Frauen i ■ ■ ' - * überweisen. Unsere Gebetreueligkeit war bakt kaunt, daß zahlreiche Soldaten sich ah -unsi .\ damit wir ihnen d.:e!<t die ■>o nöllgeVi Wo!fachen fipi da Wollsach« n e;id schenkteii. Auch die jüdische Gcmerpide^chicl :te aj.e bedürfti ^en jüdischen Solc|aien zu und schnei stens mi Ij, eu auch sie gerne und nötigen Unterzeug, Weite: hinleröffneten wir T J »LI ' i ■. . L - ' leidende Familien eine Natttralie: ^usgabe. pflieltgJreuen Ermittelungen dler Bedürfligen erhielten sie LcbersmltUf^ und Unterstützung durch Kleidung, Schulte, Köhleji Mietszuschuß. Den durch die Kriegsnotlage schaffenenr Suppenküchen, Nähf und Strickstu d|em Brestauer Nationalen Fraicndienät. spertel Eilik Kriegsbe^inn laufende Beilage,' l^uch nacl und Ktrlsbid in Böhmen konnten wir rei Caben schic.cn und manche wesentlicher.Faktor für unsere über jie VeHult )ier st d e tägliche Anwesenheit unselre/ sich in» D, wechselnden Schwestern in den versfShle'dencn it issioasgeschäftsstellen und cjie stänjdige-Hilfsbereit schatt unserer stellvertretenden . Vorsitzenden alerie Glass, Krie die die ist. Wir gehe Frauen ob >te Vaterland legen, zu .■gsfürsorgearbeit D»uer d'eses furchtbaren Völkerringens unsere helfende Tätigkeit auf breitester Grundlage aufrecht zu erjialten und so die Kriegspflicbten, die uns nsch bestem Können für das le sten. Schwesterirbund der Louise Münzer, Schriftführerin), scieidert des würdigen Präsidenten H S i e g f 'r i e d Gr ü n w a I eiuigung einen tiefschmcrzlichjen, herben VerlUst erliten. Als Präsident, der Veritas-Loge war dei storbene gleichzeitig Beistand Schwesternbiundes und hat Bestrebungen aufs eifrigste gefordert und Seine vortrefflichen Herzens schatten sichern ihm bei uns wir werden sein Gedächtnis stets hochhalten zuge lang Ein Nähuns Mark Leibdem verein so beten, w r f ir ll'IU bei ei <hli Not -mildem' erfolgreiche Arbeitt: Seele unsererbeabsichtigen* Vtritai Loge urclj. das er Veritas t unsere und ,'Berater u iseres i nsere gemeinnü zigen und unter »tützt. Charaktere igenein tr:ues Gedeiken;. m 4» '. . % uns verdem not: Nach nisse Weitere und Remid wir Saatz che Ein war ab- Korfi- Frau ganzen fi r die (Frau, Hin- Loge Ver- Ver-