Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 6 - Oktober
- Date
- 1915-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Aber und Gui Sieg, dringen hinausgefragi Wehje, wihe verschwenden Erspartes Not; die liches gezeichnet ihnen landes, werden ^.Solche gehen . ihres diese Tiefen Ich sich heute den einsetzen für des Vaterlandes Kraft und auch die bitteren Worte des Fluches durch den Raum, und von dort werden sie en ins ganze Land, zu allem Volke, denen, die halllos die Mittel des Lebens in den Tagen der Knappheit; die ihr dem Reiche nicht leihen in dir Zeit der eigensüchtig nur ihr, liebes, ach so kümmerbedenicen. Als feige Oesellen werden sie Das Schandmal der Fahnenflucht wird Die gar, die die Not des Vaterie Not ihrer Brüder wucherisch ausbeuten, niederlrächt:g und verächtlich geheißen, .eute,. die sich in schwerer Zeit so verdie müssen gebrardmarkt sein für den Rest Hinaus zu aflem Volke dr.ngen Und alles Volk, ergriffen in den Icti angeheftet. Lqbens.' W>rte. der n eine dei tschen seit . uralt jsten Forderun j Ganzen, Wir deut aus den deutscher uns aufner; unserer Lehre ist ganze Wahrheit bendig am wem die ernst Wir Viele landes, , aus frei haben ni ■ haben i nicht mi keit Dank, den tode und haben ihre und ihre gestellt. m sc, es' G :sch vor Seele, denkt und spricht': So 's le nun von diesen Worten, .sie sollten um so tiefer in die Herzen derer unter Volksgenossen einbohren, denen Tagen biblischer Epoche die strengste treuestfr Pflichterfüllung für das Heil des zumal in Zeiten des Kampfes, auferlegt ist. >chen Juden wollen jene Worte, gesprochen Mund« der ..höchsten Beamten unseres Volkes, mit "um so größerem Verständnis in men, als soz>aie 'Gesinnung der Urgrund Weltanschauung, das Fundament unserer Von einem schweren Daseinskampf ist die ichte Israels erfüllt. Sie hat uns die und die Kraft sozialer Verpflichtung re¬ Augen gestellt. Wir deutschen Juden werden die strenge Weisung unserer alten Lehre,; ^Mahnung unserer Ges hichte vergessen, ürfen auch mit stolzem Bewußtsein sagen: e unter uns sind dem Rufe des Vaterdas deutsche Schwert aus der Scheide flog, S:ücken gefolgt. Wie viele unter ihnen geblutet auf dem Schlachtfelde!' Wie viele Leben willig hingeopfert!. W:e viele sind dem ehrenden Zeichen mannhafxv Tapferworden! Ihnen güi mit der segnende n feierl.cher Stunde' an erhabener Stätfe »mutigen Streitern, um Deutschlands Ehre erklungen ist. - Ab auch hier im Lard* ge Juden ihre Kraft und ihr Vermögen, icklichkeit und ihre Rührigkeif, ihren Fleiß Ausdauer in den Dienst der heiligen Sache Ob sie dem Staate Ihren Arm leihen, ob sie g sten Tausend cht hr gesclmückt der Mac lt unzähl Ges: h in der Oeffentlichkeit sich betätigen, ob sie im eigenen Kreis Handel und wjandil rührig fördern, auch auf ihnen ruht der Segen treuoküllter vaterländischer Pflicht. Und jene-Worte des Fluches?? Jeden deutschen Jude*, der sich heute nicht mit vollster Gewissenhaftigkeit, mit unerbittlicher Strenge dem Pflichtgebot de} bedrohten Vaterlandes unterwirft, den treffe jenjes Wehe,;! ein dreifaches Wehe des Unsegens. Denn ei vergeht" sich nicht nur an der heiligen Lebenskraft seines Vaterlandes, Er bedroht auch die Gemeinschaft seiner" Religion. Sein freventliches Tun rüttelt an der sicheren Existenz, die sich seine deutschen Glaubensbrüder unter schwerem Kampf in ihren po irischen und sozialen Rechten mühselig errungen haben. Alle blutigen Opfer die deutsche Juden in ihrem Todesmut gebracht werden unsere Gegner iann in Frage stellen' Mit Fingern werden sie zeig :n: Seht den und den und den, der schuldig geworden is*! Nach ahem Rezept werden sie der Gesamtheit die Tugenden und Vorzüge, das Können und die Leistungen der Juden niemals in Anrechnung bringen, aber die Fehler jedes einzelnen als ^chvere Schuld allen zur Last legen. Sis sind heute! schon am Werke,i ihre giftigen Waffen gegen uns zu schmieden. Drum sei den deutschen Juden das drohende Wort der Verwünschung flammend inj die Seele geschrieben. Hüte dich, dajß du nicht fest und treu und tapfer seist. Sonst vergehst du dich als Deutscher wie als Jude. Du vergreifst dich an heilige^ Lebensmacht des Vaterlandes wie an der er :rbten Gemeinschaft deines ' t ' 'l Glaubens!--1 1. - Warum ich dies; in diesen Blättern schreibe? Gerade die Zusammensetzung und die Disziplin unserer Brie-Briss-Logeq Iäi5t es als ausgeschlossen erscheinen, daß auch nur ein Schuldiger in unserer Mitte sein oder geduldet werfen könne. ' Eben weil diese Gewähr uns gegeben ist wollen wir hier offen Zeugnis ablegen geg*n [eder deutschen Juden, der etwa so schwere Schule au; sich lädt. Uralt jüdi scher Geist ernster soziale r Verpflichtung ist der Eckr pfeiler unserer Ordeflsaoeit. Gesinnung gebietet urs, unserer Mitt.% wer er iueh alle sammeln, die so treu drinnen im Land ihr© Pflicht Mit ihnen allen sagen wir: digen! Ein Segen dem petre^uen' landü" Die Strenge solcher von einem Schuldigen in abzurücken. Wir wollen um uns und unser Pahier die deutschen Juden sei, draußen an der Front und erfüllen. „Ein Wehe dem Schul- Heil dem Vater-