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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-09-01 · Nr. 5 - September · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 5 - September
Date
1915-09-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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,11 dem Auswärtigen Amt in Washington eiru Ja, der | der Versagurig der Orden u urde' sogar bei Wilson und Bryan selbst vorstellig. Leider antwortete bei der Friedenskonferenz in Bukuiest der rumänische Ministerpräsident Majorescu ar die in der amerikanischen Note enthaltene Fordern ig, ein solches Verlangen sei unnötig, da ja jedes dn beteiligten Länder volle Religionsfreiheit gewähre! Diese Antwort hat die Ordensleitung freilich recht* wenig befriedigt, weiß sie doch zur Genüge, diese „Religionsfreiheit" in Rumänien wie es bestellt Einen Erfolg hat die Intervention Amerikas doch gehabt Juden gasetze Aus ersten tinoriff y v: Vetsl faltungsmöglichkeit« n för unser Volk in jenen ü ndern, ____ _____[__t-i:JC~ « 'moiebn \\acrt>Wri MinrHf ' FVpr Gleichberechtigung und" ist. auf Betreiben des Großpräsidenten Dt. Stern, des Rabbiners Dr. Niemirower-Jassy und anderer rumänischer Brüder hat der Kassationshof die Aufhebung der fü ■ Israeliten vörge=chriebenen, entwürdigenden Eidesfor nel „more judaico* aufgehoben. Der Präsident geht alsdann auf die noch immer auf den rumänischen lastenden Beschränkungen und Ausnahnie- :in. L: , ler Botschaft des Präsidenten erfahren wir zum V ale, daß der Orden in den Beilisproze Paranailis jn dem Prozeß bekundete, er wisse, daß die „Ver Als nämlich der römisch-katholische Priester d Juden zi Ostern Christenblut brauchen, kabelte Präsident Kraus 2 r den -Papst Pius X., dieser möge kraft seines hohen F irtenamtes eine Kundgebung erlassen, in der er gfg<r die Blutbeschuldigung, die weder in der Lehre noch im Leben des Judentums auch nur einen, Schattet von Wahrheit enthält, Widerspruch erhebt Lord Rothschild in London richtete eiji ähnliches Er suchen an den Kardinal-Staatssekretär Merry del Val Dies Schreiben und die Antwort des Kardinals, sow < ein Brist des Kardinals J. Gibbons in Baltimore sind der Bo schaft des Präsidenten als Anhang beigegeben. Ueter den Kampf des Ordens für Gleichberechtigung sagt Br. Kraus wörtlich: „Bein letzten Ordenskonvent 1910 wurde ein Antrag angenommen, der besagte, daß der Orden ale seine Kraft zusammennehmen möge, um den Juden in alle l Ländern Freiheit, Gleichberechtigung und Pntfaltuigsmöglichkeit zu sichern. Der Antragsteller wurde tu den Sitzungen des txekutiv-Komitees geladen lud legte hier in geschickter Weise seine Ansichten dar. Der Wahrheit gemäß dürfen ^ir behaupter, daß seit einiger Zeit unsere gaize Tätigkeit mehr oder weniger diesen Gegenstand{betraf. Die Ereignisse und Verhältnisse, die ein Einjrhreiten & Ordens zur Befreiung unserer Glaubens] ihren Liiden nötig machten, sind eng Ueb Sehr ausführlicl wo unsere Hilfe im'meisten begehrt jwuj-de. Der Orden hat keine Gelegenheit versäumt, in der C effentllchkeit auf diese Verbindung nachdrücklich hinzuweisen. .Er arbeitet unablässig, sogar ikrtter 2 uhilfenahme diplomatisch er Vermittlung; seine Bemühungen j zur Besserung der Lage lnseres Volkes n den Ländern führen, in cienert unsere Glaubensgenossen sisher unterdrückt werden. 1 Mögt: dieser schreckliche europäische Krii g, der so viel Halß, Elend und Unglück hervorgerufiati , hat, nach dem 'Frieder sschlusse auch unsern -GI tubens: brüdern Frieden und den Genüß deF Menschenrechte . bringeh! Lange genug haben sie in der FurcW gelebt, sie könnten wie Tiere, die nicht .■imstande sind; sich zu verteidigen, verstümmelt und getötet werd :n,- .um den unmenschliche \ Jägern ein für sie uhgefä irliches Vergnüg Mi zu bereiten. Wir haben die Zusiii herung erlangt, daß wenigstens e i n e -Regierung oei den Friedenshonfarenz , ils1 Sachwalter der"Mjerisch« «rechte auftreten wird!" 1;.; ■\>^'-i^f/J:y"f.<'- Uecti ichtet der Präsid ent'ü aer ffrjj en b a| n dj z u r A b w e h r antisemitischer ergriffe", der, kaum 1 , Jahre1 besteht und bereits ganz vorzügliche Erfolge zu verzeichnen hat. In meinen Referaten „Aus Amerika" habe ich whderhqlt über Wepen und1 Wirken dieses dem Exekutiv-Xomitee unterstehjenden Verbandes berichtet. Neu ist 1 ns, «laßder Verband dem Kohgreß einen Gesetzentwurf überreichen will, nach welchem kein Büch, keine Schrift, kein Briej, überhaupt keinerlei -Postsachen, die Verunglimpfungen re"ligi)öser Gemeinschaftei eithal|en,| von der Post befördert werden dürfen. Der G^ea^tzentwurf sieht eine Strafe von nicht -wen ijer 1 als 400 Mar|c, nicht nehr als 4000 Mark oder e ne Mafb von ,_-.-----------,. - ■# » mindestens 30 tagen bis zu einein J;hre | nossen von rwandt mi jeden vcjr, der absichtlich obige Postsachen' a if^ tJder' abliefert.1 „Wir hoffeji, daß der Kongreß dje e*n £e-* setz seinje Zustimmung erteilt," meint der. Prä« iden:. Mit der Schaffuig dieses Verbandes hat der Orden die Genugtuung erfahren, daß katholische Z :itungen das Wejsen und Wirken des Verbandes . überaus günstig beurteilt und ihren eigenen - G aubensgenosseii zur Nachahmung empfohlen habe 1. Die Botschaft verspricht sich von diesem Verbaute einen auch ferneren Geschlechtern zu gurte kommende n Segen. Der Präsident rü lfflil "sodann die glanzvol e Feier des 70jährigen Ordensjubiläums in ganzAm er ika; bei der Feier im ersten Distrikt, die am 19. Januar 1913 für * / ... i

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