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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-09-01 · Nr. 5 - September · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 5 - September
Date
1915-09-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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■tt m ' - 1 werder. Ohne zu ermüden lehren wir seit Jahrzehnten, laß es Arbeitsgebiete gibt, auf denen die verschiedensten- Parteien zusammenarbeiten müssen, und diiß es der Erhaltung und Stärkung des Judentums fromm, wenn nicht das Trennende, sondern das.Verbinden de betont wird. Diese Grundsätze wollet} wir auch in Zukunft mit Nachdruck verfechten. Wenn wir an die unsäglichen Parteikämpfe der letzten'Jaire zurückdenken, an die aufregenden undaufgeregten Versammlungen, an die zahllosen Streit- und schlage Zeit, wievielie stossen Nutzen N?in sollen gesehe zu sollen seinem tracht nichts Friedet für das mit bracht' schlieft daraus und der in m unseren herrlichen Gebeüen am-Neujahrsfeste sprechen .wir. die Hoffnung aus, daß einst alle Men- £ chenkinder sich zu e j n im Bunde zusaminensch ießen imd Adonaj als'Weltregenten anerkennen werter i >t vorerst Tür uns! — die Bekenner des jüdi Glaubens — heiligste Pflicht, tlns^zu einen unci tracht in unserer Mitte zu pflegen. Dann Flugschriften, müssen wir uns an die Brust und . selbst anklagend uns zurufen: Wieviel Geld und Arbeitsenergie haben wir vergeudet, wackere Männer haben wir von uns geileren Mitarbeit unserer Gemeinschaft zum gereicht hätte! — — — diese leidenschaftlichen und heißen Kämpfe nitht Wiederkehren! Wir haben1 im Kriege Ij wieviel Herrliches und- Großes ein Volk leisten vermag, wenn es einmütig ist. Darum und wollen auch wir — eih jeder an' ' Im. wir die Kraft besitzen], auch die Völker zu jenem I deafe hinzuführen, < er Menschenveredel den Farben geschildert haben: zu dem beglückenden Kölker- und Weltfrieden. -■ Ein wlerden 1 ohen das uns die Propheten ah, Ziel jhenung hingestellt und Mit diesen Vorsätzen wollen wir dasahr empfangen. -IV löge das neue Jahr teilen, die das alte ende Patze und in seinem Kreise — für die Einunserer Mitte werben und wirken. Es gibt Heilsameres für eine Gemeinschaft als ,den Unsere Weisen, die einen geschärften Blick leben hatten, und ihre Ansichten und Lehren rgleichlicher Treffsicherheit zum Ausdruck sagen an einer Stelle: „Dier Priestersegen rkiit den Worten: ,Und er gebe dir .Frieden', soll der Mensch lernen, daß alle Segnungen Errungenschaften wirkungslos bleiben, wenn nicht Friede bei ihnen wohrit." anbrecl i die 'Wunden Jahr geschlagen, Trost und ichtung den- Herzin gewähren, denen <ummer und Sorge, Trauer und Leid geb; acht, n dem Jahre, dem wir entgegengehen, unserem Vaterlahde als Pres serner Opfer ein Friede beschieden sein, auf daß die Segnungen Schichten und Kreisen Friedens in allen unve) en Die bei r W Jiesrna sich deutet — elhe samter und in den sander von i den, lieben Brüdern Botschaft des Ordenspräsidenten Br. Adolf Ml-: Crieg Möge; learen ehrenvoller dieses uiseres Volkes empfunden Werden. Möge es unseren lögen, Großloge für Deuts Timendorfer. I mit g sein, und Schwestern vejrgörint sich in gewohnter Weise Friedenswerken zu, widmen und Wohltätigkeit, B uderliebe und Eintracht zu p zum Ruhme unseres geliebten Ordens, zum Israels und zum Segen der gesamten Menschheit. VIn. u.o. jFinkel der Tagung der Konstilutions-Größhpge U. O. B .1 zu San Francisco im Mai 1915. Ii*;e übertreiben nicht, wenn wir behaupten, Tagung der Konstitutionsgroßloge, die die satzungsmäßig alle fünf Jahre wiederholt, benach den vorliegenden Berichten zu urteilen der großartigsten Kundgebungen* der ge- J idenheit und zugleich die glänzendste, arbeitserfolgreichste Tagung, zu der sich unser Orden dreiundsiebzig Jahren seines Bestehens je zusammengefunden hat! > Ueber den äußeren Verlauf Zusammenkunft von 91 Delegierten, die zum Teil irpn Gattinnen begleitet waren, werde ich an r '*"' '"' ■ ■ — 6' andererStelle berichten. Für'heute wil|. ich npr die he n sowie haf- Begrüßungsschreiben des Ka i s e rIi ch D e u t if Botschafters, G r a f e n B e r n s. t (>-r f f, des ö s t er r e i ch - li n-ga r i se hen, B.o t sc leipn. Heile B. B. Kraus B. ters, Dunvba, bekannt geben. ürjaf; Befhstorff schreibt: " „Ich erlaube mir, dem U. Ö. B. B.zu seine fünfjährigen-Tagung in San Francisco meine aufrichtigen Glückwünsche zu entbieten. Ich würdige vollkc mmen den Geist, der Ihren Bund in seinen Werken der Nächstenliebe hier< und auch in Deutschland durchweht, ivK ' >- : 'J •'. -<-vJ.

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