Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 5 - September
- Date
- 1915-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Berlin, Eigener September 1915 BERICHT Verlag der Gross Eiügetrager er Verein, ff; öge. Bureau: VV62, Kleiststi Nachdruck »amtlicher Artikel »u» die«« t c vzi * Nummer 5. uii »Vi n'Ä* il|v? :-: •'■! 12.' Telephon: Amt Lützow 4619. Postschec Inhalti Zum Ncujalir 5670. — Die Botschaft d**,Ord^n»pru.'R zwitCi en drm VIII. und X. Distrikt anlärllich des I intcrt- Italiens i(i de i VIII IMstril :ts. — l'nsrr Lazarettzug. Oedächtnisbtich. .teil Kraus bei Krieg. n Berichten verboten der Tagung: der Konstitutin ■• --(i: Ix ■ B ^efwechS*!"- Krie^' und dir dfirttvlien Jaden.-'. A«v »icyl Logen des . '"! '' : . ' l'lV - -- ' Ii 16333. ..' : .V I 5 Zum Neujahr 5676. Ein ahr nimmt ven uns Abschied, das reich war an Prüfungen und Leiden, aber zugleich reich' an herrl chen Erlebnissen tind Jäten. An der Schwelle des ahres waren wir niedergedrückt und sorgenvoll: der reird war in die blühenden Städte und Dörfer unse-er ostpreußischen Prbvinz eingebrochen, wo er auf das Grausamste hauste. Aus dem Munde der ostp eu( ischen Bevölkerung, die um die Zeit der hohen Festtage bei uns Schutz und Zuflucht suchte, <rfu irer wir, welche Quälen sie von den mosköwitischen Mordbrennern zu j erdulden hatte. Auch aus dem uns benachbarten, verbündeten Oesterreich traten Hio jsposten ein: die russischen Heeresmassen überfluteten Qalizien, und die ersten Ausbrüche ihrer Grausamkeit ließen sie die unschuldige jüdische Bevöll eru ig dieses schwergeprüften Landes fühlen. Unsere Gej ner im Westen, die 1 die Tünche der Kultur vbn siel abgelegt und sich der „Zivilisation" ihres „gr >ßjeu" Verbündeten im Osten anpaßten, triumphierten prahlend: Rußland würde uns wü> mit einer. „Dampfwa ze" zermalmen und zertreten. Aber der Scillae ltenlenker, der zugleich Hüter des Rechtes ist, nalm sich unserer gerechten Sache an und segnete un< ere Waffen. Unter Seinem Beistande haben unsere Tri ippt n im Laufe des scheidenden Jahres ungeahnte Erlolgi: erzielt, dieN^die ganze Welt-;— Freund und •Feind — mit Staunen i und Bewunderung erfüllen De- Feind ist aus unserem Vaterlande hinausgelegt vvcrdei, der Krieg auch im Osten in Feindeslanc , Fahnen ihres, als begnadeter Führer Sieg auf Sieg an ihre hellen. So wollen wir beim Anbruch des neuetvj erste Dankesschuld derer in iWehrrjut und Liebe ge-: denken, die auf dem Altare des Vaterlat des ihr junges, blühendes Leben geopfert habe«; iUntjr diesen Heide i befinden sich viele Brüder utuT An gehörige von Urüdern, die im Sinne unseres ] Grc ens heiliger Begeisterung hinausgezogen sihd,. um mk für den heimatlichen Boden, für Haus und' HoL .für Größe, Ehre und Sicherheit unseres Vaterlandes .zu kämpfen: D< n Familien der auf dem Felde der lihre Gefallenen drücken wir auch an dieserSlelleerrteiit.unsere 'brüderliche Teilnahme aus, mit der'Versicherung', dall das Andenken an all diese Helden, mit denen wir im Leben durch Brüderlichkeit und Freundsciaft ver bimden waren, in uhserer Mitte .unauslöschlich fortleben wird! ». *—; \ '■■;feWundei ge ragen, wo unsere Heere unter Leitung gott 05 ' Der Krieg hat schwere und tiefe Wunden ge ichlägen; er hat aber auch manch edlen Samen ausgestreut, der in dem kommenden Frieden goldene Ftüehti: zeitigen wird.j wenn wir es verstehen werden,- die Saat zu pflegen- und die durch den Krieg uns gewordenen Lehren zu ' beherzigen. In harter Leidensschule haben wir gelernt, bescheidener zu sein; manche Götzen, die wir früher,anbeteten, haben wiin ihrer Hohlheit erkannt und verworfen,, manclie Mc detorheit, der wir ergeben waren, von uns getan. Der Krieg mit seinen gewaltigen Umwälzungen und Umwertungen *w