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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-06-01 · Nr. 4 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 4 - Juni
Date
1915-06-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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i- Umfange Krankenschw« Stern zur Ausbildung zu| bekommen. Der Bedarf Väctut täglich, und man müsse . innerhalb der,gegebene! .Grenzen bestrebt sein, rflöglichst viel Anwä:terinner zu gewinnen. Der GescHaftsausschuß. habe sich genau überlegt, jn welchem Umfange er Anforderungen in Bezug auf das Schweiiernwesen stellen aolle, utidj häl;e es nach sorgfältigster 1 Prüfung der Verhältnis ie* für unbedingt ertorder|ich, daß das Generalkomite: nicht nur das vorhandene Defizit 'decke, sondern einen Betrag von M. 4000— . für das Jahr 1915 für das Mutterhaus bewillige und den Etat .für die Ausbildung der Krankenpflegerinnen um M. 2030.— und für unvorhergesehene Ausgaben um M. 100Q — Erhöhe. Br. Maretzki bittet j die Brüder, sich gerade bei diesem Posten nicht dOrch fiskalische Gesichtipunk e le.ten zu lassen, sondern das Große und Bleibende der Krankenschwestern- Institution durch 'die geforderten Bewilligungen! zu stärken und zu verewigen. J. Brw l_> e b h o 1 d ja rterstützt. als Kötfrefecent | die Anträge des Br. Maretzk und bedauert es, daß gerade durch dii schlechte Dot erung der vorhandenen Etatsansätze eine große Anzahl von passenden und tüchtigen Bewerberinnen abgewiesen' worden sei. Ihm selbst seien drei Bewerberinnen abgewiesen worden, von denen er mit Sicherheit behaupten könne, sie hätten zur Ehre und Freude d :s, Ordens gewirkt. Br. Schul b Ö f et tritt ebenfalls für die Etatserhohung fn dem geforderten Umfange ein, indem er ausführt, daß gerade die Krankenpflegerinnen - Institution ei» wertvoll :s. Bindeglied . zwischen den * 1 ' •' '• ' " \ * - jüdischen Organisatione i. und den Gemeinden sowie , der Großloge b;ld"e. — In demselben .Sinne äußerte sich eine Anzahl Redner Mit besonderer Freude -.wird eine Erklärung des Br. G i n sb erg. begrübt, daß er, für den Fall, daß Jdie Großloge in dieser* Jahre außer.den durch [Annahme des Etats auszubildenden noch zwei Schwestern einstelle, gestatten * wolle, daß von der bereits vorhandenen Ginsberg-Stifjung M. 3000. für die Ausbildung dieser Schwestern abgezweigt werde, weil den Mädchen durch Erlernung des Krankenpflegerinnent.-berufes eine Erwerbsrtöglichkeit geschaffen ytrird J Br. Wo 1 f - Stuttgart erkennt zwar' in vollem Umfange den* Segen der Krankenpflege-Einrichtung* an. Er führt aber aus, daß man bei Beurteilung der Einrichtung auch die Tragfähigkeit der Finanzen der Großloge beachten müie und daß ein Fortschreiten auf der vorgezeichneten Bahn den finanziellen Ruin der Großloge herbeiführen würde- Es läßt leugnen, daß der Ausbau der Krankenpflege-Organisation nur auf dem von einzelnen süddeutschen Logen geschaffenen Wege der Dezentralisaüon meglich se. Lediglich die Heranziehung der weitesten Kreise zur Unterstützung der Kranken pflege-Organisation. mache es möglich, diese Einrichtung so auszubauen, wie sie es verdiene. Er zweifle gar nicht daran, daß im kommenden Jahre wieden m mit einem erheblichen Defizit gerechnet Werden vrürde, und man l önne unjmöglich die Verantwortung auf sich nehnien, durch die Krankenschwesternsache immer mehr, in .einen finanziellen Sumpf hineinzugeraten. Er müsse warnend seine Stimme erheben unld weise darauf hin, daß schließlich doch die Dezentralisation kommen werde vielleicht in einem Zeupunite, in welchem sehr erheb gliche Opfer gebracht seien!, dieman nicht bringen könne und dürie. Im wesentlichen schließen sich die BBr. Lisser und Nußbaium den Bedenken des Br. Wolf be- I ' Ii TT '1 züglich der Tragfähigkeit unseres Etats an, treten aber doch gegen eine Dezentralisation ein. Sie wünschen vielmehr, daß ein 'andere.' Weg gefundenwerde, uml die erhöhten Ausgaben durch außerordentliche Deckung, namentlich durch freiwilfige Beiträge zu bestreiten. sich nicht Br. S t e i ni vertritt zwar für das Jahr iy 15, |schließt fern an, als man unbedingt die beantragte Bewilligung sich aber Br Lisser inspdahin wirken müsse, zur Entlastung der regulären Großlogenmittel, die der artige außerordentliche Ausgaben auf die Dauer nicht zu tragen vermögen^ besondere Einnahmen zu schaffen. Man werde an die Logen und an die Brüder wegen Gewährung besonderer] Beiträge für die Krankensch west;rn- Institution"herantreten müsson. Auch müsse nran sich bemühen, besonders begüterte prüder zu Stiftungen für diese wichtigste unserer Institutionen zu verailassen -Br. M a r etz kl versichert, daß es zu einer Ueberm Jahre nicht kommen werde; er die j von ihm gestellten schreitung in diese befürwortet noch Anträge. Br. T i m en d daß zunächst ass einmal' 1 werden müsse, da3 allerdings dieses Defizi eine hochherzige .Wagner in Höhe verringert werde. Julius Bien-Forjd, nehmen und schließe sich des Br. Maretzki an spende der Frau Kommerzienrat - Störte r Defizit . weist noch darauf hin, kfon MTl 1091,42 gedeckt durch von M. 5000.— um dieser Er bitte, Betrag den Restbetrag aus dem der keine Bestimmung hiibe, zu m übrigen den Anträgen

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