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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-05-01 · Nr. 3 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 3 - Mai
Date
1915-05-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Erinnerungen an Br. Metzenber <t roßluge seine Von nun an ward sihaftsbund wuchs Kräftigte sich vofi mich öfters auf b »sprechen. Es von Br. M a r e t z k i „Ich halte einen Kameraden, einen bessern findest rj cht in der Loge du nicht" Diese Worte - sie bezeichnen in ganzer Fülle die innere Gemeinschaft zwischen uns beiden — mögen die Erinnerungen an Br. Metzonberg einleiten. Unser Orden hat das Glück, den nicht hoch genug zu schätzenden Vorzug, daß er sowohl in den Logen als besonders at der GrV)ßloge führende Männer besaß und besitzt, die bei voller Hingebuhg für die Ordensarbeit ihre besonderen persönlichen Eigenschaften hervortreten lassen. Sie arbeiten nicht schematisch, begnügen sich nicht mit der einfachen Erledigung der ihnen zugewiesenen Aufgaben, sojidern drücken allen von ihnen ausgehenden Ideen, Ansichten und Grundsätzen ihres Geistes und Wesens eigenen Stempel, auf. Wahrheüssücher wie sie sind, Balten " sie mit ihrer Meinung nicht zurück, ohne zu fragen, >>b sie irgendwo gefallen - oder mißfallen. \ Sie scheuen keine Kämpfe. Der Kampf ist ihnen] nur Mittel zur "Feststellung der Wahrheit, zur Erreichung einer guten Tat, zur höheren Entwicklung des Ordens. Solch ein Mann war Br. Metzen berg. -hn! Oktober 1890 trat er in unseren! Orden Ich kam selten in die Loga da ich damals von erschöpfen;, dieser Br. sollte bedeutenden Fähigkeiten ent er mir lieb und teuer, von n mi an i 4 in der alten. v^urden wir englpefreundete- Brüder, unser Freund- und die innere Gemein Schaft Jahtzu Jahr. So suclte er un .Ordenssachen mit mr zu wa; für mich eine Freude, leinen freien Blick, «feinen lilnabhängigkeilssinn, seine Cfia- und zu bewundern. — des Ordens gearbeitet, räkLTfestigkeit zu) erkennen lf|r hat an manchen jAufgab f eichsam tastend yäre er auf .der beschäftigte Suche nac er sich da und d einem Arbeitsfeld 1 erauszufinden; worän er sein Herz hängen > ach und nach kr istall cjrt, als um könnte. sieite sijch bei ihm dieSchw;sternsjiche als die Hailpfa »fgabe heraus, der er die letzten Jihre seine Kraft,) sein Organisationstalent unablässig vekhe Jahre U|id unermüdlich Ividpiete. Die prekäre Lage, in : Krankenpfl'egerirtnensacr e im Laufe der ein. den Arbeiten für die Großloge'ganz in Anspruch genommen ürückch in ihn nie an-mich bera^t, er war. Br. Metzenberg fiel mir durch sein z haltens. es, bescheidenes Benehmen auf. Su oft i der Deutschen Reichstage war, beobachtete icl elcne. sie in der Sitzung elen Expriisideiiten nzugreifen. Die ichwestetrnsiche befind sich auf in andere Bahnen l)pt er mir st in;ide Schulter an Schulter, Es waren mehr Fr * I agen aufmer <sam. F^r diändte sich wartete, bis ich ihn ansprach. , ads Gespräche, die ich an ihn richtete. Seine Arn Aorten waren, kurz und knapp, Ohne viel Worte gab er Auskunft. 1903—6 vollendete er die Beamtenlaufhahn. Noch immer traten wir ans nicht näher. Die BBr. erzählten mir, von seiner Offenheit untf üradheit, rühmten sein wachsendes Interesse am Orden, seine stete Bereitwilligkeit Aufgaben zu übernehmen, sein s|rer|g;s Rechtsgefühl in der Handhabung des Dienstes, sein energisches'Betonen des Idealen. Ein besonderes Ereignis in der Loge fjügte es, daß ich ihn herzlich liebgewonnen habe. Ein Br., ein;Ung!ücJ<sme|isch, an dem keiner von unsl eine rechte Freude hatte] war schwerer Versündigung (angeklagt. Er übernahm seine Verteidigung. Wie er sie durchführte, wie er den ganzen Prozeß durchleuchtete, Vie. er alle Anklagepunkte ad absurdum führte, das steht nöch heule lebendig vor meiner Seefe. In herzlicher Anerkennung drückte ich ihm die Hände. Dieser Br. sollte j sich \ — Hl - raten war, die scliatfe, absprechende Beurteilung, gefunden hatte, veranlage ihn Scheidewege, < ntwedei1 ganz aufgegt bei i tler Größloge 19 oder gebracht zil werden. Unaufgefordert Dienste an. Und fortan standen wir um die Scrrwesterhsache zU einer großen spzia'en Tat zju erheben. 'Das scliwache Vertrauen in der proßloge, das unklare Vernältr is zum 5:rhner Verein, <W Hindernisse, die in den Stitionen hervortraten, erjfojrdeiten eine;andersgeartete Per:önhch 1'. t. zur Lösung aller Schwie.igkeiten. Ich w; r sehr ilückl'Ch über seine Bereitschaft, denn allein wäre ich (Jer Sache kaum1 gewachsen gewesen. Was 4us der lk; anken$chwesternsache geworden ist, Bi. Metzenberg zum allergrößten Teil. Er hat Fortschritten dex\ wesentlichsten Anteil genomiln hat zum meisten diej Mühen und Lasten getragen gjlt, die Institution •( der Schwesternschaft von ais umzuformen1. Seine Wünsche und Anregungen besprach er mit mir besonders und vermied es, sie als sein eigenes geistiges Projdukt in der Oeffenil hinzustellen. Ihm £ alt seine Person nichts, S*che. Er war daß uns reiche mtrksamkeit auf besorgte für die chkeit alles dje es der sich dafür eingesetzt hatte, Mittel zuflössen; er lenkte die Aufdie Chante als Ausbildungss ätte, er Schülerinnen ein Heim, er schuf die 1 von verdanken wir an den en, er Es Grund Wl

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