Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 2 - März
- Date
- 1915-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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rKges rhirr, Suche- Sachet i pjitra'j; füi die Einrichtung gaben wir AI. 500.—. Unter Leitung u iserer ersten Vorsitzenden Frau Doris rhr/bxg vurden die kahlen Schulräume von uns in schöne Krankenzimmer' umgewandelt, in denen 82 /Irwundete zurzeit das denkbar beste Unterkommen friden Im Lazarett sf?hen melir als 90 Betten, die ii:ht ilurch die Loge angeschaffte wurden, sondern on Mitgliedern der, Löge' teils neu, teils aus eigenem fauslult (mit od :r ohne Zubehör) zur Verfügung geejsteH 'woiden sirjd. So wurden von den Spendern lije Bptten, Wolldecken, Kissen, Bettzeug, Wäsche, losser en Zuwendungen verbrauchten wir nur die Hälfte 3er fui diesen Zweck bewilligten Mittel. Unsere Arbeit .vir es hauptsächlich, die Sachen schön zusamtrienzut:llen und jetzt macht das Ganze einen einheitlichen, [r:hag ichen Eindruck. Speisezimmer und Tagesraum eten unserenSaldaten einen, angenehmen Aufenthalt. Tfeglici he fen viele Schwestern in der) Küche und bri den sonstigen H a usa rb e i t e n und sorgen für' R e i n i g u n g und A us hessern der Wäsche und Kleidungsstücke der Verwundeten. Selbstverständlich fahren wir bei all der neuen Arbeit fort, unseren altbewährten Einrichtungen; dem Kinc efliort und der B r ö, c k en s a m m 1 U n g, ujnserej besondere der Kriegszeit angepaßte Äufmerkamket zuzuwenden. So haben Krafteft Unri iim 'f'lrge ge der Oriec len J Hefti •Da: großar jjuittt immer epoch; fatur. jFoitse ifertig in Wid und Bilder hergegi wurden neu beschafft allerlei Möbel, Nachttische, Krankengeräte, <ben. Die ijioch fehlenden Dank' der reichlich ge- L edis sind wir bemüht und dürfen die Befriedigung al es zu tun, Was in unseren schwachen st tfeh't, tlmserem teuren Vaterlande zu nützen zu dienen, bis ein ruhmvoller Friede uns bessere (Zeiten bringt. .. »i«v - ":._ -1-- Buche inienta Talmudica V. Bd. Geschichte. B. Teil: und Römer» bearbeitet von Samuel Krauss. <$. J93S. Orion-Verlag, Wien und Leipzig 1914. im \origen Jahrgang dieser Blätter angezeigte literarische -Unternehmen schreitet trotz Un- Zeit rüstig fort. Die Monunjentä versprechen mihr, zu werden was ihr Titel besagt:. ein les Moniirrfentalwerk über die kalmudische Lite- Von den nunmehr abgeschlossene^ Teilen der zung liegt die Geschichte der Griechen und Römer or. Der Herausgeber derselben^ .Prof.'S. Krauss n, lät sich durch zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiete c er |üdisclien Altertumskunde, zuletzt. durch seihe dreibändige „Tilmudischej Archäologie'- einen so hochgcacht :ten Namen erworben, idaß auch an die vorliegende Schwesternbund der Concordia-Loge /Vors. Frau; Else Preiss), Es dürfte von Interesse sein,- vehn ichberichte, inwieATc'» ' i die Logenschwestern^-tins bei der Kr.iegsfü ■ soxge betätig* haben. , ' ■■■ Aus der-Kasse des Schwesternbundes haben wir , bald bei Auibrucl/ des Krieges dem „Roten Kreuz" M. 150.—"zur Verfügung gestellt; ferner für m,.100/— Stoffe und Wolle gekauft . und diese für ^tstandä' arbeiterj jüdischer Frauen urih -Mädchen- Verwendet. An* Arbeitslöhn haben wir dafür und für Stbffe, die r |. . . •.. . *. •■ | - .. •' uns tzu diesem Zwecke das „Rute Kreuz" ,üfcerlieL>, M. 7( .— ausgegeben. Wir lieferten S4-Stück fertige Militär-Hernde^i und Taschentücher, >36 Paar Socken jund 36 Pake(e Fuß-' läppen nach und nach lief der SarnmelsleUe des „Roten Kreuzes" ab. An pen Sitzungsabenden der Loge sind im Damenzimmer S t r i ck a be rj d e abgehalten worden. Bemerkejri möchte ich noch, . daß eine Anzahl Schwestern in der allgemeinen Kriegsfürsorge, wie--» Kriegskücjhe und Bahnhöfsdienst tätig äin'd. Trotz unserer großen finanziellen Inanspruchnahme haben wir^uirt Chanukkafest 7 arme Mädchenvo 1ständig eingekleidet, von einer besonderen Festlichkeifc wurde dabei Abstand genommen Den seit vielen Jahren bestehenden. K i rrd :rhort haben wir nicht in gewohnter Weise eröffnet, weil uns in dieser schweren Zeit für den kleinen. Betrieb die Kosten zu groll erschienen; wir haben es erinögliclifj Mädchen . und Knaben in größerer Anzahl in die städtischen Schulhorte einzureihen, wo sie sich auch reenji wofirjühlen. Wir. hielten es. für nötig,, diesen V(J"ojh 1 fahrtsieinrichtuiigen 2 Spendmje M; 20.— za kommen zu lassen. rscjhj.u. ■ '■ _ ,- Arb:it g-qße Erwartungen 'geknüpft ' werden •, dürfen Die en wird aber auch in vollstem "Maße entsprochen. < Jaßjd m| Talmud eine ungemein große Anzahl wichtiger 'Mit eilum: en über das kiilturefle und* politische Leben de Grirchen ujnd Römer enthält, ist. s£it 'nahezir-.eirierti J'aAri-, hunjert, auch in christlichen Gelehrteitk^eisetiJwpJilbekatMiti. Und doct sind diese interessanten, üi.d'ber der Knappheit der Linmit eJbaren Zeugen jenerVer^ahgehheitübeiäus widfe tige ii Quellen weit entfernt, auch "nur-in Kreisen jüdischer -''Gelehrten, geschweige denn christlicher, genüget J benützt zu Verden. Das dürfte von jetzt ab dank dem yoi liegenden ausgezeichneten Werke anders, bes-er werden. ' Zum e.rj ten Male sind hier.die lalmuchschen Quellen selbst ' rrtet lodiscl geordnet, nach den striengsten.r"pjrderüngen der| Altert imswissenscha't bearbeitet, im Original m t I n — -ti -