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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-03-01 · Nr. 2 - März · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 2 - März
Date
1915-03-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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geistigen jnd wissenschaftlichen Bedie Förderung sozialer Zwecke und SJeben 1. 0 tätigung der Ausbad unseres brüderlichen und gesellschaftlichen Verkehrs nicht vernachlässigt.. Die von uns begründete le erfreute sich sehr starken .Be¬ Personen durchschnittlich an einem «* J i . Ii "Ii o y n b)e|e-H a suclies, etwa 45p AbLii. lu den von Vfor trägen haben uneigennütziger Weise zur Verfügung sich 21 Herren, darunter 16 Logen Mitglieder l gestellt. I : Fflr di( Leitung dieser.Veranstaltung sind wir dem Ausschuß und besonders dem Vorbiner Dr. Lazarus, zu großem de s c Ii e ii di: W möglich müssen, ad d M bt! aller lichkeit i=t mit Mainz, den dkfür eingesetzten sitze ndenL Br. park verp:lichtet. jslachtiejn ein großer Tjeil des Publikums, für das die ToynbeeHa le vorgesehen war, infolge des Krieges Frankfurt verlassen mußte, ist es uns vorerst nicht möglich gewesen^ diese Zusammenkünfte wieder aufzunehmen,! Wh [werden jedoch, sobald als irgend möglich, die Tätigkeit fortsetzen und zu einer dauernnjgesttllen. [ . )."•' •']' . p Nach e ngeh;hder Vorbereitung im sozialen Ausschult wurde n der Sitzung vom 2. April der namens eses Ausschusses von Br. Rechtsanwalt Di . Merzbach gestellte Antrag, 3000 M. zu bewilligen zum Zwecke dejr Organisation sozialer hülfe in k l e i n e n } ü cH - Qemeinden,i angenommen. Leider hat inzwischen eingetretene völlige Veränderung des irtschaftslebens die Ausführung dieses Antrages ungemacht, und wr haben uns entschließen denselben vorerst zurückzustellen. Es war uns möglich, j das von uns begründete en heim in eigene Räume zu überführen, Ansprüchen der Hygiene und der Bequem - Rechnung tragen. In mustergültiger Weise diesei unser Mädchenheim untergebracht.J ist einem in unseren Räumen abgehaltenen Justi trat einz »Setzen der Toynbee:HaUe veranstalteten Psy k rank t dem Rheinajusflug die . Lbgen: persönlichen und geselligen lind, Begemeinschj ftlicher förderte auch die ziehungei Der So :iale Ausschuß der Frankfurt- Lcjg<V einer. Anngurtjj unserer BBr. Dir. med. Ffuchtwanger. Di. B^laii folgend zum Zwecke, c h i) p ait h e n ,. N tc-V e n'- ü n d G zu beschloß einen, die Fürs öi und Ausseih uß M* Ende ■ mit erweitern, fich zu diesem anl tiehiselben Ziele in Ems ärbeitendeh Vereine in Verbinding zu setzen, imd die Arbeitd<s Vereins .durch gm einsames Wirken auf breitere Öasis-. zu stellen. : Dem Arheitsnachweis-Äjusschuß unserer Lögn ist e» unter dt)t yofzüglichen Leitunj; unseres Br. $ominer auch im abgelaufenen Jahre gelungen».. große Anzahl stellenloser Juden in geordnete Tätigkeit u Herzubringen. und so vor Not und Sorge und dem Schicksale. des Almosenempfäiigers zu r> \ A ' I » ' - /' ' ' * ■'■.'' ' 4 ] ~ I schu zeit. Es \irir uns eine Freujie, unserer innigejn Anteilnahme an lochverdienstlichen Bestrebungen innerhalb des üdentims durch Teilnahme an zwei glänzenden Vers^mmluigen, die hier in Frankfurt stjaftfandehi zu könjien, und zwar dt rch Teil- Ausdrudk nahn e l|| Verbandes eine mischen schaft ■ T1? geistigen jeben der F es t v er«a m m 1 u n g d et s K. Cdeutscher ßtuejentem jüdischen, Glaubens, Vereinigung unserer taoffnnngsvoUetr akade igend, und der Tagung der Gesell z|ur Förderung der Wisset schaff Wohltäti|gkeitsfes(e, welches in noch nicht dagewesener Weise die gesainte jüdische Gesellschaft Frankfurts vereinigte, zu danken, daß'die noch fehlenden Mittel im Betrage von über 20 000 M. dem Mädchenheim übergeben werden konnten. Der Pflege der Zusammengehörigkeit unseren Nach bar lögen Hanau, Darmstadt, iesbaden und Wörths, zu denen wir durch Hessischen Logenverband in engere Arbeitsgemeinschaft getreten sind, waren mehrere geineinsame Sitzungen gewidmet. Außerdem vereinigte ein ''1 i ' Y*^! v •* i — 25 ge ei s t er t < e n t u m s , t der Vereinigung unserer F ihrer, des gereiften und erfolgreich tätigen Mamiesalteis. p. >.? -}-.. lier jugendliche Frische und Begeisterung fi}r das zu Schaif iide, dort abgeklärtes Wissen und weiterer Ausbau de!. Erreichten. Beide Veranstaltunggr* waren von edler Hingabe und Begeisterung für das Judentum ausgezeichnet, und es waf eine Ehre für um ere |tädt, daß sie ii unseren Mauern stattfinden konnten, uodi eine thre ür unsere Lcjgje, sich daran zu beteiligen. Die Ta jung der Gegellschatf 'zur.fi&njl rung der Wissgnsdaft des Judentums war unsere letzte Veransta tung) ror den Ferien! — Als Iince Juli die politischen Ereignisse sich immer mehr verwackelten der" Kriegszustand erklaft wurde, und ein K r i e g , wie die Welt ihn noch nicht gesehen hat, Ober Deutschland 1 ereinbrach, da eilten wir hierher nach unserer geliebten Arbeitsstätte, um uns auszusprechen über unsere Loge und über unsere Tätigkeit. ' Schon die ersten Mobilmachungstage führten r ■

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