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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-03-01 · Nr. 2 - März · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 2 - März
Date
1915-03-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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ehernem "Pflichtgefühl, einen unerschöpfliche! Schätz edler mannhafter Tugenden in .sieh vereinte. ' lir war nur V(Tl B, berge i Hetze is :hjt;:u gerec seihte Argju selbitb A-j f klä Entschiedenheit herze und C nara jüd Metzenbcrgs scheitbar herbe Zurückhaltung Verwand, um das weiche Empfinden zu das er im Schreine des Allerheiligsten seines verbarg; hur uni stets und umj jeden Preis sein, schien er artiso weniger nachgiebig, je zu Opfern entschlossen wpr. 4- Seine Beweisführung war stets beredt, mentation schlagend undl zwingend. Hoclj das Haupt ohne; Stolz und Eigendünkel,' und doch bescheiden, fest und bestimmt, oh haberisch zu werden. Allen schwächlichen missen abgeneigt, jmersef üttdlich in seiner zeugungstreue,; blieb er de - Belehrung und zugänglich und war bei allerg Festigkeit seiner Anschauungen immer zu ü Selbstlos, aller äußeren Aberkennung abgeni geizig nicht für seine Person, sondern nur Sache, die er im Dienste!der Allgemeinheit ein grimmiger Feind aller. Schmeichelei treterei, ein urwüchsiger ausgeprägter unbeugsam, steifnackig, ein-Mann aus einem In religiöser Beziehung liberal, erfüllte heiße Liebe fürs Judentum lind für alle Interessen." Ihnen widme« er; im Anschluß Orden seine fleißigen em «gen Kräfte. Probleme zogen ihn vor dient an. In der * Verwaltung, in der Deutschen Reichsloge, Spitze des gemeinsamen Komitees der vier Logen, im Generalkbmitee und lim der Großloge waren es allezeit die sch sozialen Aufgaben, denen e ■ seine energisch zu hervorragend organisatorische Initiative Es war daher nur natür lieh, daß er sich mil sonderer Liebe und Hingebung der Kran Institution widmete, um der eH Leitung und Aust er sich unvergängliche V erdienste Jerworben Als einen ,,Mann der Tat" charakterisiert: Imchwüfdjge Großpräsicknt, $r. Timendorfewarm beredten inniger A bschSedsgruß an des Entschlafenen die tiefste Ergriffenheit wesenden auslote. — -L "Dumpf w ie fern verha lender Kanonendonner Schlachtfeld schallten unc ha! ten die Erdi wir dem teurep Totem irs Grab sandten, ehe schmerzbewegt verließen.— , " Am Abend des 13. Februar versammelter uns zu der von der Deutschen Reich.Höge: ver;nsfa^te|en weihevollen Trauer löge. ~ür die erhebende Sozijljüd zuwnn <i trug er Wüßt ie recht ICompra Uejbirirung und i^ge n. igt, lel rfür c ie verf<)c lt, Leiseakter, 0"k hn eiie isch :n an den ische Gemeihi (eanl c er Berliner Geschäfts ausschu vderigstjen I >ackdrii le, dtej. ■ + ganz bekensc(iweste n estaltung hat ihn des er Bal|i aller der en re Aneier war y-A der Tempel des herrlichen Logenhauses frei gemacht worden, das jetzt als Lizarett dient. Um so sinniger nahn sijch die würdige Feier an dieser geweihten Stält: au«, die Br. Mettenberg mit geschaffen hatte. Ars Lazaretfarzt hatte d;r Verklärte seine Lebensarbeit 'vollendet. Seine ärztlicie Kunst hat v;ele körperliche Leiden geheilt und gemildert. Als Seelenarzt hat eifrige hingebende Log mbruder segensreich gewirkt, getröstet, geholfen und werktätig geschaffen - Unermeßlich groß vrar die Fülle der Dankbarkeit und Verehrung, die in den Gedächtnisreden bei der Würdigung des edlen Menschentum? und der Wirk-, samkeit Br. Metzenbergs zum Ausdruck kam. — Bewegt gedachte auch an dieser. Stelle der Präsident Br. Kaufmann djes bewährten Führers, der zu den stohesten Zierden der Deutschet Reichsloge "gezählt hatte nnd mit dessen Namen die Zeit fruchtbarster Arb :it der Loge verknt pft bleibt. — Die Gedächtnisrede c es Expräs, Br. K i r s c h s t e i n führte das Bild desj Verklärten in -liebevoll und verstän inisinnig gezeichnet :ten Zügen vors Auge, schilderte was der Verewigte den Orden, was der Orden ihm , gewesen und wie Bf. Merenberg durch die Tendenzen und Ideale,des Ordens bereichert^ das Gewonnene durch die hohen Gabi n seines Geistes und Gemüts . tausendfältig vergalt. — u packender, formvollendeter Ansprache, die alle Zur örer-tief in ihretn Tann zog, wußte Vizegroßpräs. Br. Kuznitzky namem der Großloge die schmerzliche Betrachtung über das herbe Weh des erlittenen Verlust» hinauf zu leiten zu den lichten Höhen, die alles Erd:nlcid verklären un^i umgehimmern im Glänze der 'erforschlichen Allmacht. Tröstend und versöhnend, w.. Balsam auf brennenderWunde, wirkte die leuchtende Würdigung der rbleiblenden Leistungen des Heim* gegangenen, deren ewig währender unverlierbarer Besland hinaus reicht iber das Grab und unsterblich alle schwindende Vergänglichkeit überdauert. — * ■ Nach Worten herzlicher, brüderlicher Teilnahme des Präsidenten der Burthold Auerbach Loge, Br. Dr. Gl ksman, in Vertretung der Berliner Schwesterlogen,, sch oß Orgelklang und Gesang des Br. Oberkantor DavidSohn ergreifend die erhebende Feier. — •'• In unseren Herzen wird nachklingen und fortleben da; Die Da» Ganze unserer Bestrebungen und unserer Institution darf nicht auf den Eesit? von heute und morgen beschränkt sein. Am Webstuhl der Zeit schaffen wir an Werken, die eWig dauern wie das Judentum und ' ' . j I •' f f' I I i I M . ' ' j>: — dankbare Gedächtnis an Br. Alfred /Wetzelsberg. Spuren seines Wirktfns werden sich nicht verwischen.

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