Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1914
- Issue
- Nr. 10 - Dezember
- Date
- 1914-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Hotel St. Francis Zimmer mit Bad für 28, ^2 un<jl 40 M täglich je nach Wunsch, erhalten.. Hoffen wir, daß bis dahin der Krieg beendet ist, damit auch unser Distrikt — „das Juwel in der Krone des Ordens", wie ihn unser Ordenspräsident genannt hat bei dieser gewaltigen Heerschau „Konstutionsgroßloge" vertreten werden kann! Br. Oberlehrer Dr. Eugen Wölbe, Montefiore-Loge zu Berlin. * Basel-Loge. (Aus einem Briefe des Br. Präs. J. Mayer-Sommer.) .... Gern benütze ich diese Gelegenheit, Ihnen, hochwürdiger Großpräsident, Bericht zu erstatten über den Gang unserer Loge. Die Sitzungen begannen am il Oktober und finden seither wöchentlich statt. Wir hatten bisher schon zwei Referate und in etwa vierzehn Tagen werden wir eine offene Loge haben. Die Tätigkeit der Loge verspricht im allgemeinen eine rege zu werden, auch ist der Besuch befriedigend. Unsere Wohlfahrtseinrichtungen, besonders der Unterstützungsfond, werden infolge der trüben ökonomischen Lage in sehr starker Weise in Anspruch genommen, sodaß wir kaum allen an uns gestellten Anforderungen entsprechen können. Unsere Basel-Loge verfolgt mit regem Interesse den Verlauf der großen historischen Ereignisse, die sich jetzt in Europa abspielen. Ich.möchte hier gleich hervorheben, daß die Brüder der Basel-Loge aus verschiedenen politischen Elementen zusammengesetzt sind, und daß ihre Ansichten sich zum Teil, was patriotische Denkungsart anbelangt, diametral gegenüberstehen. Unter diesen Verhältnissen i?t es mein grundsätzliches Bestreben, politische Erörterungen von der Basel-Loge fernzuhalten. Das hindert uns aber nicht, ilie großen Werke edlen Wohltuns und opferfreudiger Hingabe, die die hochw. Großloge und den ganzen VIII. Distrikt auszeichnen, zu bewundern; mögt. Gottes Segen darauf ruhen! ' Ebenso habe ich allen Zusendungen, welche der Aufklärung der neutralen Länder dienen, gern Verbre tung verschafft und möchte bei dieser Gelegenheit meine Dienste auch fernerhin diesen Bestrebungen zur Verfügung stellen. Ein weiteres Feld meiner Tätigkeit besteht in einer ausged :hnten Vermittel ung von Briefen zwischen den verschiedenen feindlichen Ländern, besonders zwischen Deutsch- I land, Frankreich, Oesterreich und England. Es hat mich gefreut, daß an mich in meiner Eigenschaft als Präsident der Basel-Loge viele Gesuche um Recherchen nach v:rmißten Angehörigen gerichtet wurden, und es versteht sich von selbst, daß ich stets alles aufbot, um da » gewünschte Resultat zu erlangen. In diesem Sinne werde ich auch fortfahren, jedem von den lieben Brüden des VIII. Distrikts oder auf deren Veranlassung an mich gelangenden Gesuch zu entsprechen und es in sachdienlicher Weise zu erledigen. Von der Basel-Loge sind zwei Brüder im deutschen Kriegsdienste, Br. Dr. Leopold Weil und Br. Friedrich Reiß. Mögen sie nach ruhmvollem Kampfe für ihr deutsches Vaterland glücklich und wohlbehalten zu uns zurückkehren...... Aus dem Verbände der Frnaenvereiniiunsen der U.O.B.B. Losen.! Artikel und Berichte aus dem Iferbande stehen unter IftrantwortungTder Redaktion der Monatsberichte der Grossloge; Ä Manuskripte für Einsendungen die unter dieser Rubrik erscheinen sollen, werden jedoch zuvor' an die Adresse von f. Frau Julie Salinger, Dresden-A., Gabelsbergerstr. 20, erbeten. 2 Frauendienst. In den schweren und ernsten Zeiten, die so plötzlich über unser Vaterland nereingebrochen, sind auch die Frauen, nicht zuletzt die Logenfrauenvereine, sofort auf den Plan getreten, um den Platz auszufüllen, der ihrer harrte. Man hat es häufig in diesen Blättern lesen können, daß die soziale und charitative Arbeit der Logenfrauenvereine in glücklicher Weise die Arbeit der Logen zu ergänzen im Stande ist. Konnte sie es in ruhigen, friedlichen Zeiten, so mußte sie sich erst recht bewährer} in einer Zeit, die an jeden einzelnen; von uns harte und ernste Anforderungen stellt. Der Schwesternvereirt der Fraternitasloge zu Dresden hat seine Pflichten sofort Allg daß ner mit einen der vermi geschäd schaffu wund Er hat :rkannt. Um seinen Zusammenhang mit der emleinheit darzutun und aus der Erkenntnis heraus) Einigkeit stark macht, hat er sich dem Dresdner Nation den Frauendienst und dadurch auch der Dresd- Kriegsorganisation angeschlossen und arbeitet Vereinen der verschiedensten Richtungen für den großen Zweck: dem Vaterland zu dienen, durch Fürsorge für die Familien der Kriegsteilnehmer und Ge allenen, durch Arbeitsbeschaffung und Arbeitstagung für die Vielen, die durch den Krieg igt wurden, und schließlich durch Herbeing und Herstellung von Liebesgaben für Ver- und für die Tausende, die im Felde stehen' deshalb seine Anstalten der Kriegszeit angepaßt e e