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Bericht der Großloge für Deutschland · 1914-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1914
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1914-05-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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" Verschiedenes. Brüder in privater Form brieflich die Bitte um Die Großlogenbibliothek hat in letzter Zeit durch Zuwendungen zur Auforingung einer Kaution für Neuanschaffungen und'Schenkungen eine Bereicherung el"en jungen jüdischen Studierenden des Maerfahren. So wurden u.a. angeschafft: Julius Wolff, schmenbaufaches und Unteroffiziersaspiranten aus Der Geburtenrückgang. Jena 1912. - Soziale Kultur »annover- )u"ge Mj.nn Anatu.!!fn alse,ncz,ger und Volkswirtschaft während der ersten 25 Regierungs- Israellt mit Erfolg um die Ausbildung im Flugjahre Kaiser Wilhelms II. Berlin 1013. (Für dieses wesen auf Kosten der Nationalflugspende beworben. Werk hat bekanntlich unser Großpräsident einen Bei- Seme Zeugnisse über seine Dienstzeit als Einjährig-, trag „Jüdische Wohlfahrtspflege-geliefert.) - Hermann Freiwilliger sowie aus seiner beruflichen Tätigkeit Watjen: „Das Judentum und die Anfänge der Koloni- *!? . Kunstschlosser sind die denkbar besten. Seme sation." Kritische Bemerkungen zu Sombarts „Die Tätigkeit auf dem Gebiete des Flugwesens wäre für Juden und das Wirtschaftsleben".) Berlin 1914.- den .spateren Lebenslauf des jungen Mannes von Handbucn der Politik. 2 Auflage in 3 Bänden. Berlin Werte. Erforderlich ist zurzeit eine Kaution und Leipzig 1914. - Als Geschenke sind eingegangen Hohe von_ 2000 M-„d,e. der Flugzeugfabrik für von Br. Dr Mareizki: Das Jahr 1913, ein Gesamtbild Apparatentnahme zu stellen ist Gegenuber den von der Kulturentw.cklung, herausgb. von Dr. D. Sarason/ gehässiger Seite in der Öf fentlichkeit erhobenen - Berlin 1913; und von Br. Dr. Ismar Freund sein be- "aturl'ch unberechtigten - Vorwürfen, daß der judische kanntes Werk: Die Emanzipation der Juden in Preußen, Mut, für das Flugwesen versage wäre eine Unter- 2 Bände Benin 1912 stutzung des jungen Mannes auch im allgemeinen In Anbetracht dessen, daß die Großlogenbibliothek Interesse sehr erwünscht1dem ganzen Distrikt zugute kommt, sprechen wir den . Da d,e erforderliche Summe nicht erreicht worden W unsch und die Hoffnung aus, daß die BBr. Autoren 'f.*. so werden wir vterzehn Tage nach Erscheinen bei der Herausgabe ihrer Werke unserer Bibliothek drese/. Nummer des Logenorgans denjenigen Brüdern, ihr Wohlwollen angedeihen lassen mögen. die d,e G"te hatten uns Zuwendungen zu überweisen, mit dem Ausdruck des besten Dankes die gesandten Kaution für einen jüdischen Flieger! Vor einigen Summen zurücksenden. W ochen richteten wir an eine Anzanl wohlhabender Dr. Alfred Goldschmidt. Dr. Ludwig Holländer. Mitteilungen der Logen. Toleranz-Loge LXI, 570, Landsberg a. W. Wir sprechen hiermit der hochwürdigen Großloge und den Schwesterlogen, die sich durch Entsendung eines Delegierten "bei. unserem 10 jährigen Stiftungsfest vertreten ließen, allen lieben Gästen, sowie allen Logen, die uns auf telegraphischem und brieflichem Wege beglückwünscht hatten, unseren herzlichsten Dank aus. Mit, herzlichen Brudergrüßen in W. B. und E. ,. Dr. B. .Elsa ss*, Präsident. L. Liebe rt, prot. Sekretär. Dank der Hardenberg-Loge LXXX. 750. Der hochwürdigen Großloge, allen w. Schwesterlogen' urid Delegierten, die uns zu unserer Gründungsfeier durch persönliche, telegraphische und briefliche ülückwünsche erfreut haben, sprechen wir hiermit unsern herzlichsten Dank aus.' Frankfurt a O., im April 1914. Dr Salomons^kM Bodzanowski Präsident. prot. Sekretär. v^»^>.»^fe..»;.»»«..*,»^P^*.»..«»»i^ Arrangements an Badepiätzen. HarlchaH f RrihmorA Die allwöchentlichen Zusammenkünfte der lieben Brüder und deren Damen ixaiiauau ^DUIIIHCII^. während der Kursaison 1914 finden jeden Mittwoch 8 Uhr Abends im tiötel Glattauer, welches wiederum sireng rituell geführt wird, statt. Der Verlauf der Zusammenkünfte 1913 war duren zahlreiche Referate, Diskussionen und belehrende Vorträge überaus anregend. Durch die Ausführungen des Präsidenten San.-R. Dr. Brauer, der Vorsitzenden des Frauenvereins der Berliner Logen, Frau Minna Schwarz, und vieler anderen Brüder der österreichischen und deutschen Logen wurde ein reger Meinungsaustausch entwickelt, der sicherlich in den Logenarbeiten selbst befruchtend und anregend wirken mußte. Um nun diese Zusammenkünfte auszugestalten, sie zu einer dauernden Einrichtung der Ordenstätigkeit zu machen, bitten wir die lieben Brüder einerseits um zahlreiche Beteiligung an derselben, anderseits um Erstattung von Referaten •und Abhaltung von Vorträgen; der derzeitige Präsident unseres Vereins, ist zu jeder diesbezüglichen Auskunft gern bereit. Die eventuellen Themen und Thesen der Vorträge bitten wir unsrechtzeitig bekannt geben zu wollen _Israelit. Humanitäts-Verein „Karlsbad", B'nai B'rith. Rari Roinhonhall f(\har ßouorn^ Mit Umeratutzung derw.München-Loye finden aueti in diesem DdU neiLlienndl! l^UUer Payem;. Jahre während der Badesaison jeden Mittwoch abend 8»/, Uhr im Ole Hora ijeseiii^t Zusammcnkuntte tur Brüder und ihre Angehörigen statt. In ZoppOt werdenc von der Borussia-Loge jeden Montag abend Zusammenkünfte veranstaltet. Weitere Meldungen von Arrangements an Badeplätzen nimmt das Büro der Großloge, Berlin, Kleislstraße 12, mit Dank entgegen._____ _Beiliegend; „Wegweiser No. 3, 1914."_ Verantwortlich fOr den Inhalt: Dr. E. Finkel, Berlin, Klciststraße 12 — Druck: Max Cohn, Berlin SW. 68, HoUmannitt. 10

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