Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1914
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/4864325-6029080-6074248--1672-4865789- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die wachsende weibliche Berufstätigkeit ist nicht allein aus den größeren wirtschaftlichen Forderungen des Lebens entstanden. Dem Wunsche der Frauen nach einem eigenen, außerhäuslichem Wirkungskreise ist das Aufblühen unserer Industrie, unseres Handels entgegengekommen und immer mehr weibliche Arbeitskraft machte sich nötig. Es ist unsere soziale Pflicht, diesen jungen Menschen ein Gegengewicht zu schaffen für die Energie, die sie im Berufsleben verbrauchen Wir müssen ihnen behilflich sein, ihre geistigen und körperlichen Kräfte frisch zu erhalten. Den Müttern und Frauen unserer Kaufleute und Industriellen eröffnet sich hier eine schöne befriedigende Aufgabe. Auch in den kleineren und mittleren Städten sollten jüdische Mädchen, die der Haushalt nicht braucht, kaufmännisch und gewerblich beschäftigt werden. Dadurch würde dem Massenzuzug nach der Großstadt gesteuert, bliebe eine Anzahl junger Mädchen wenigstens eine Zeitlang in gesünderem und ihren Verhältnissen angemessenerem Milieu. Fände sich so eine Anzahl weiblicher Angestellter an einem wenn] auch kleineren Orte zusammen, da müßte es, speziell überall dort wo Logen sich befinden, das Bestreben der Brüder und ihrer Frauen sein, für die Errichtung gemeinsamer Wohnstätten, für Mädchenheime, zu sorgen, die selbst im einfachsten, bescheidensten Rahmen segensreich1*^ soziale Wirkung zur Folge haben werden.. Frankfurt a. Main Camilla Burstyn. r-----------•---------------------------------------------------------------------—•-----------*s » Mitteilungen der Logen. Betrifft Söhne und Töchter auswärtiger Brüder. Wir bitten die lieben BBr. auswärtiger Logen, deren Söhne und Töchter zu längerem Aufenthalt in? i Berlin weilen, die Angabe ihrer genauen Adressen an das Logenbüro Kleiststr 10 gelangen zu lassen. * I Wir wollen ihnen Einladungen zu den von den Logen veranstalteten Vorträgen und geselligen j Zusammenkünften zugehen lassen und ihnen in Betätigung unserer Zusammengehörigkeit auch sonst f zur Seite stehen. , f Die Präsidenten der vier Berliner Logen i gez. S. K a u f m a n n. L. Rosen bäum. A. Blumenfeld San.-Rat Drt B ra u e r. t Unitas-Loge XXIII 375, Straßburg i. E. Der hochwürdigen Großloge und ihren Delegierten, dem hochwürdigen Großpräsidenten Br. Geheimrat Timendorfer und Br. Großvizepräsident Jeselsohn, sowie den w. Schwesterlogen, die uns anläßlich unseres 25jährigen Stiftungsfestes durch Abordnung von Delegierten, mit telegraphischen oder brieflichen Wünschen erfreut haben, ebenso auch allen I. auswärtigen Brüdern, die bei uns geweilt oder unser gedacht haben, drücken wir auf diesem Wege unsem herzlichsten Dank aus Straßburg i. E., im Dezember 1913. Dr. G ro m bach er Dr. Marx Präsident. ' prot. Sekretär * Ostpreußische Loge LV Nr. 541. Höfl. erlauben wir uns mitzuteilen, daß unsere Logensitzungen stets zweimal im Monat, an einem Sonntag, nachmittags 5 Uhr stattfinden, und daß wir in jeder Woche, Mittwoch abends, in unserem Logenheim, Liebstädterstraße 5, mit unseren Schwestern gesellig beisammen sind. , Wir werden uns sehr freuen, auch auswärtige Gäste an diesen Abenden bei uns begrüßen zu können. Mit herzlichem Brudergruß in W. B. u. E. J. Woythaler, Hermann Jacoby, Präsident. prot. Sekretär. Michael Sachs-Loge LIX Nr. 560, Königshütte O/S. Den w. Schwesterlogen, die uns anläßlich unseres 10. Stiftungsfestes durch Entsendung von Delegierten, durch briefliche und telegraphische Glückwünsche geehrt und erfreut haben, statten wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank ab Mit Brudergruß in W. B. u. E. •'Dr. Steinhardt, Hubert Markiewicz, Präsident. ' prot. Sekretär. Julius Plotke-Loge LX Nr. 563, Kaiserslautern. Der hochwürdigen Großloge und ihrem Delegierten, sowie den würdigen Schwesternlogen, welche uns anläßlich unseres 10jährigen Stiftungsfestes durch Abordnung von Delegierten, durch telegraphische und briefliche Wfinsche erfreut haben, sprechen wir hiermit unsem herzlichen Dank aus. Julius Frankel, A. Tüteur, Präsident. prot. Sekretär.