Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1913
- Issue
- Nr. 11 - November
- Date
- 1913-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/4864325-6029030-6074231--1599-4865720- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Der Unterstützung jüdischer hilfebedürftiger Wöchnerinnen dient oücli die in der Gnbriel-Riesiser-Loge in Timrii begründete Tamara Braude-Stifiiing. h) Auf den! Qebiete der J u g e n il t' ü r s o#f g e haben •He. vier HerUnier Lünen eiiie Zentrale für Müudelpfjege in Uros^-BeriiüigescluiffeiJ (vgl. 'Monatsberichte' 1912. Xn. •*>. .S. 77. und 1918. X<». i. S. 37), die Saxoida-Loge- 1 iienmitz. August Lumey-Loge-Mahnheini nml die MaJnionides-Loge-NÜrnberg haben für Kindeici im voi-e.iul- Pflichtigen Alter Kinderhorte begründet, für schulpflichtige Kinder Nachhilfeunterricht eingerichtet. c) Auch die Institution ihr W e r 1 e n.k o 1 oii i e ii hat eine Bereicherung erfahren durch das 1 ra e I i I i - seh e E r h o 1 u n g sh e i m - X ii r n' h e r g (Hr. Adolfuüd Julie Schwarz-Stiftung). das, soweit Platz vorhanden i-t. auch Kinder anderer Konfessionen aufnimmt, und durch das K i u d e r e r Ii o I n n g s Ii e i m in Zopp 01 l>esonaers für Kinder des Mittelstandes. begr. vom Norddeutschen Logen verband, während die <arl Friedrich- Loge mit der Schaffung einer \V a 1 d k o 1 p n i e und die Mainionides-L« g'e mit der i »rgjuiisierung von Fe r i e n - Wanderungen für Kinder, die wahrend der Ferien zu Hause bleiben, gute Erfolge erzielt haben. dj Der Armenpflege haben besonderes Interesse zugewandt die Uhenus-Loge. Mainz, durch die Schaffung einer Zentralstelle für Wohltätigkeit und die August Lainey-Loge durch Einrichtung von P f 1 e g s c ha f I e n auf Anregung des Hr. Julius Hartog. Diese Hinrichtung ist etwa in folgender Weise gedacht. Jedem Ehepaar (Hr. nebst Gattin), das zur -Uebemahine einer Pflegr scliaft sich bereit erklärt, wird eine arme Familie überwiesen, die es besuchen und überwachen soll.' Kein Pflege! darf oder soll ( leid geben: seine Aufgabe ist vielmehr, die Wünsche und die Bedürftigkeit der ihm Überwiesenen Familien kennen zu lernen, ihr den «nötigen Rat zu erteilen und im Übrigen alleder Leitung der Pflegsijhaften zu melden. Einmal im Monat kommen die Pfleger zusammen, berichten Uber die Einzelfälle, tausehen Erfahrungen aus, beraten und bescbliessen. wie der einen'oder der anderen Familie ZU helfen sei. Die hierzu ■ erforderlichen Mittel werden von dem Logen - frauenblind Caritas, der sich bis letzt der Armenpflege angenommen hat und anderen am Platze wohltätigen Vereinen bereitgestellt, In erster Linie handelt es sich um dort ansässige osteuropäische jüdische Familien, deren Kinder zu brauchbaren Menschen herangebildet werden sollen. .Man hofft durch eine intensivere andauernde Ftirsdrge für die Kinder auch auf die osteuropäien richtigen Weg llig dieser Pfleg* Logenkreisen besehen Eltern einzuwirken und/sie auf zu bringen. — Haid Um dir' Joegrttnd schaften babeu sich, Ehepaare ans reii erklärt, auf diesem,<Tetnpte tätig in sein. e) Für die e r w a c ii - e n o Jugend sind von den Luget! in Diolan. Mainz. Mannheim. U'ifrms und Thorn und kürzlich auch Miim-hen J u g.e n.d v e r e i ji e begründet worden, während die Saxonia-Loge lleima lionue für jüdische junge, Mädchen eingerichtet, und die Frankfurt-Lo<:e für ihr M ä d ch n Ii e i in._für erwerbstätige Mädchen ein < ir.umlstü.ck i.i»ü einen! sehr <reraumigeu Hause gekauft hat. das für ii / Insassen Raum hat. Ausser den von der Frankfurt -L< zur Verfügung gestellte»! t: m; Mk. Mark durch Sammlungen aufgebracht das Institut materiell gesichert ist. Ftir'die Verwaltung ,und Erhaltung des Helms ist ein Verein begründet worden, zu dem sitzuug-gcmäss die Fi'äiikfurt-I^oge jeweils den i'räsidenleli ZU Stellen bat. ' tge' bereits früher jml weitere 22000 w i rden. so doss r n o r a ii l » f) Di e K r a n k e n s c h w e s t.ti i o n der (irosglnge ist durch die im Februar 1912,begründeten Stiftungen Mefieriberg in d Wagner, <\c- -chw ister Tietz. llevinann wesentlich gefördert worden. >o|dass das Krankeii.-chwesteriikomitee ein Schwesternheini resp. ein Mut t e Schwestern einzurichten. ,. Die Dttsseldorf-Loge hat-eine Kr; Station begründet, die Üo'russin-Lr'g'r . '■ Ä r* weiteYt. Sie steht im Begriffe, ein Sch Zurichteiii ermutigt wurde, i a u s für unsere ukenschwesterndie ihrige eiv »sternheim eing) Die-FrauenvereinigUttgeö der I. im vorigen Winter zu einem V'.er Ii an schlössen mit dein Sitz in Heidin; au-se I 'erichtszeit Schwesterayerleirngtingeti (igen haben sich 1 e zusanunengerdeni sind in der in K ö nieSh ü 11 e und in Danz jg begründet wtirden.: h) Zur Förderung des Hftndwe Juden der -l'fovinz Posen hat -die i -oge eine I landwerker-Fmuicte-Koiniiii dessen Vorsitzender Hr.' Rabbiner Dr. ist. Line von der Kommission im Jahn stellte Enquete hat ergeben,'dass « Handwerksmeister in der IVovinz Posen hilfeii und <>:5 Lehrlinge beschäftigen kouimi r k s unter den KaphaelC^K^chdon eingesetzt, ( i hn-Kawits.ch l'.HO 1<)U ang<>- nocH < a. 390 jüdische gibt, die 135 < le- Diese KiKpiele- •i,on wurde dann in,eine ständige Handwerkslehrlings-KuiUinission umgewämlelt. deien Aufgabe es -ein soll, mit den Lehrern und \Hrständen der (lemeinilen der" Provinz Posen sich in Verbindung zu setzen, um in grösserenul'mfange als bisher Knaben' für 101 —