Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1913
- Issue
- Nr. 3 - März
- Date
- 1913-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Die überaus rührige Loge in Winnipcg (Canada), gleichfalls eine Gründung der letzten Jahre, hat eine Darlehnskasse für Hilfsbedürftige ins Leben gerufen, die bereits in 60 Fällen durchschnittlich mit 200 Mark ausgeholfen hat.*) In Fresno (Kalifornien) ist eine Loge installiert worden, ebenso in Mesa (Oklahama). Im Distrikt VII werden demnächst in Tulsa (Oklahama), Chickashaw (Oklahama), Sheffield (Alaska) und Lexington (Mississippi) Arbeitsstätten unseres Ordens errichtet werden. Dieser VII. Distrikt untersteht dem Großpräsidenten f$r. L e ö n Schwarz, der in seiner Heimat Mobile (Alaska) das Amt eines Bürgermeisters versieht; in seinem Militärverhältnis ist er Hauptmann der Landwehr. Die Stadtgemeinde in Mobile findet es ganz in der ()rduimg, daß der Bürgermeister an seinen. hohen Feiertagen keinen Dienst tut, und dali auch seine Kanzlei an diesen Tagen geschlossen bleibt. Oberlehrer Dr. Eugen Wölbe t . (Montefiorc-Logc zu Berlin). Aus dem Kreise der Brüder. Bad Dürrheim (bad. Schwarzwald). Das F r i e il - rich-Luisenhospiz, Solbad und Er- , h o I u n g s h e i m für israelitische K i n d e r und erwachsene weibliche Personen kann mit großer Befriedigung auf die ersten Monate seines Bestehens zurückblicken. Die Anmeldungen warert so zahlreich, daß die Anstalt gleich nach ihrer Eröffnung Ende Juli vorigen Jahres Vollbesetzung aufwies und daß es sogar notig war, im August über die ursprünglich in Aussicht genommene ) Die Frage der Darlehnskassen als Vt'ohlfahrtseinrichtung der Logen unseres Distrikts hat in letzter Zeit den geschäftsführenden Ausschuß beschäftigt, iVgl. die Protokolle der 317. und 321. Sitzung) J> Höchstzahl du aufzunehmenden Kinder etwas hinauszugehen. So sind bis Mitte Oktober bereits 100 Kinder nicht nur aus Süddeutschland, sondern auch aus Mittel- und Norddeutschland und der Schweiz der Segnungen der Anstalt teilhaftig geworden. Trotz der ungünstigen Witterung in den Sommermonaten war der Gesundheitszustand ein vorzüglicher und der Erfolg, der in Gewichtszunahmen bis zu 8 kg hervortrat, ein ganz ausgezeichneter, bei manchen körperlich zurückgebliebenen, Kindern ein geradezu überraschender. ' Viele Kinder sind schon jetzt für dei kommenden Sommer wiederum angemeldet. Insbesondere für die benachbarten Logen unseres < )rdens hat das Hospiz große Bedeutung gewonnen. Nicht nur, daß eine große Anzahl vöji Brüdern ihre Kinder in der Anstalt unterbrachten; sondern auch die Logen als solche, so diejenigen von Karlsruhe, Straßburg, Stuttgart und Pforzheimhaben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre Ferienkolonisten zu ermäßigten Preisen nach Dürrheim -zu senden und konnten mit dem Erfolg djeser Maßnahme sehr zufrieden sein. . * Das Hospiz soll das ganze Jahr hindurch offen bleiben, um auch zu den von. den Ärzten so sehr empfohlenen Kuren im Herbst, Winter und Frühjahr Gelegenheit zu geben. In diesen stilleren Monaten ist es auch möglich, heranwachsende Mädchen und erwachsene weibliche Personen, vor allem auch Krankenpflegerinnen zur Erholung und Kur aufzunehmen sowie den der Einzelpflege Bedürftigen beider, Sorgfalt zuzuwenden. - Um den Betrieb auch in den Nichtferienmonaten, die naturgemäß einen geringeren Besuch aufweisen, finanziell sicher zu stellen, ist die Gründung eines umfassenden Vereins mit Jahresbeiträgen geplant. Mitteilungen der Logen. Saar-Loge LVI No. 542. Für die uns anläßlich unseres 10jährigen Stiftungsfestes in so reichem Maße erwiesene Aufmerksamkeit, insbesondere für die Entsendung eines Delegierten seitens der hochwürdigen Großloge, des südwestdeutschen Logen Verbandes und vielerSchwesterlogcn, sowie für alle uns brieflich und telegraphisch übermittelten Wünsche, sprechen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank aus. Saarbrücken, Februar 1913. Dr. S c h e1 u e r Dr. E r m a n n Präsident. . prot Sekretär. •r