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Bericht der Großloge für Deutschland · 1913-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1913
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1913-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Berlin, Januar 1913. BERICHT Nummer I der GROSSLOGE FÜR DEUTSCHLAND fl IL 0.11 Eingetragener Verein ■•;. *, :r~ j .tj^--. .;,. y4 p.. Eigener Verlag der Grossloge. Bureau: W. 62, Kleiststr. 12. Telephon: Amt Lzw], No. 4619. Nachdruck sämtlicher Artikel aus diesen Berichten verboten. Inhaltt r.ihuril-^ii-ijfrifd jai-olw»hn-Stimm,j;./- /u Maret/ki« 70. Ocbiirt>U^. Atille rordctnlichc Sitzung des Geiii:al-komjtee>. » Die ^estittmuntfen im: i!.is ekHnrHitichf Verfahren im VIII. Di-'rikt. ■ Die Deutsche Zentralstelle, Hat .indische Wniiik'raniKiiiijr'j>r^.v. WMduihrtseimichtuu^en der Logeiäf. Atnj den Lyogen des VlU. Distrikts. Literarisches; Jnd Süll. — paaksagung. —, Amdem (irdjcMnUiuiL-he »4ct proßlogV — Alls dein Kratikens^hwesUTnkouiitee. , ' ,. . , „v Ed uard - Siegfried Jacobson n - Stif tu ng. Br. Eduard Jacobsohn, Berlin, und seine Ehefrau Emilie geb. Lisser haben zum ehrenden Andenken an ihren früh verstorbenen Sohn Siegfried die „Eduard-Siegfried Jacobsohn-Stiftung" mit einem Betrage von 20000 M. bei der Oroliioge für Deutschland .begründet. Aus den Zinsen dieser Stiftung sind in diesem Jahre 1348 M. an herzkranke Kinder von Brüd -rn zu vergeben. Unter Kindern im Sinne der Stiftungsbestimmungen sind Personen.zu verstehen,, die die Volljährigkeit noch nicht erlangt haben. *.' , Berücksichtigt werden in erster L i n i e solche Kinder, die sich im Verlauf einer Infektionskrankheit eine Herzentzündung zugezogen und zur Ausheilung £ine Kur nötig haben. "Gesuche von Eltern oder Vormündern, mit Geburtsschein und ärztlichem Atteste versehen, sind an un^ bis zum 15. März d. J. zu richten; die Ausschüttung des verfügbaren Betrages erfolgt am 5. April, dem Geburtstage des verstorbenen Siegfried Jacobsohn. Großrloge für Deutschland VIII U.O.B. B. Timendorf er, Präs. Dr. E. F i n k e I, Sekr. i. V. Zu Maretzkis 70. Geburtstag. 6. Januar 1913. {' Vom Hr. Expr. Ludwig Caljen-Coln. Vielen Brüdern wird es so gehen wie mir: wenn ich den Namen Maretzki höre, dann öffnet sich. Herz und Gemüt, ein wohliges Gefühl innerer Wärme steigt in mir auf, weihevolle Empfindungen werden wach, wie sie der Orden und die Loge bei besonders eindrucksvollen Gelegenheiten hervorzurufen imstande "sind. Das Intime, das unserm Ordensleben die eigene Note verleiht, die Beziehung des Bruders zum Bruder, das selbstlose Aufgeben der persönlichen Interessen zum Besten des allgemeinen Friedens und der Eintracht unter den Brüdern, das alles verkörpert sich lebendig und harmonisch in unserm verehrten und geliebten Führer und Freunde,.* in Maretzki. Dritthalb Jahr war er Mitglied des Ordens, als man ihm den höchsten Ehrenposten verlieh; am 19. Juli ISS4 war er in die Deutsche Reichsloge eingetreten, am 27. Januar 1SS7 fand seine Wahl zum GrolSpräsidenten statt. Zehn Jahre lang hat er .-dann dem Orden das Gepräge seiner Persönlichkeit aufgedrückt. Das üoethe- Wort „Du liebst, im Stillen wahr zu sein", unsern Bruder« Maretzki kennzeichnet es ebensowohl wie' den Orden in den zehn Jahren von 1887 bis 18Ö7. innere Festigung, Reinigung nach langen, unfreundlichen Zwistigkeiten, Beseitigung materieller, eigennütziger„-profaner Tendenzen, Heiligung der Ordensarbeit — das Wort ist' nicht zu pathetisch für das was Maretzki anstrebte und unter seiner Präsidentschaft durchführte. Wer ihn bei seltenen festlichen Gelegenheiten in den Logen ~<4 sprechen hörte, z. B. bei der Installation einer neuen Arbeitsstätte des Ordens, der wurde im Innern ergriffen gerade durch die hehre Würde, mit der er seine Worte umgab; man fühlte die ihm innewohnende Ehrfurcht vor der Verantwortung und Bedeutung sejnes Amtes und seiner Pflicht. Heilig war ihm das, was er sprach und tat, über das Leben des Alltags weit hinaus

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