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Bericht der Großloge für Deutschland · 1908-03-01 · Nr. 4 - März · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1908
Issue
Nr. 4 - März
Date
1908-03-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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BERLIN, im März 1908. No. 4. Bericht der Grossloge für Deutschland U. O. B. B. Nachdruck sämtlicher Artikel aus diesen Berichten verboten. Fernspreeher: D. Wolff, VI. No. 4619, Wilhelmstrasse 118. Inhalt: Bericht des Grosspr&sidenten Br. Timendorfer. — Zur Grosslogensitzung. — Tagesordnung fiit die IS. ordentliche Sitzung der Grossloge. - Repräsentanten zur Gyos^loge. — WoJilfahrtsbestreburigen der Logen. — Aus den Logen des Villi. Distrikts. — Aus dem Gedächtnisbuch der Grossloge. — Mitteilungen der Logen. Bericht des (rrosspräsidenten Br, Timendorfer an die Repräsentanten zur Grosslog-e 1908. { h Um auch meinerseits dazu beizutragen, dass möglichst viel Zeit fftr die Verhandlungen der Grossloge gewonnen wird, habe ich mich entschlossen, den üblichen Bericht, mit dem ich sonst die Grosslogensitzung eröffne, dieses Mal den Mitgliedern der Grossloge schon vorher zuzustellen, damit sofort mit der Besprechung des Berichts begonnen werden kann. Freilich wird auch die dadurch gewonnene Zeit fftr eine gründliche Aussprache über die auf der Tagesordnung stehenden Punkte nicht ausreichen, wenn sich die Mitglieder der Grossloge nicht entschliessen, noch Montag die Verhandlungen fortzusetzen. Ich bitte dringend, sich darauf einzurichten. Wir gewinnen dadurch auch die Möglichkeit, am Sonntag abend gemütlich beisammen zu sein, und wir wollen die Bedeutung des Zusammenseins nicht unterschätzen. Es handelt sich dabei, wie Br. Maretzki bei der letzten Grogslogensitzung ausgeführt, nicht etwa bloss um die Veranstaltung eines Vergnügens. Ein solcher gemütlicher Abend, den ein herzinniger Ton durchweht, der die Zusammengehörigkeit in herzlichster Form, der die unverminderte Liebe aller zu unserm Orden zeigt, hat nicht viel weniger Wert als die Verhandlungen selbst. In der Grosslogensitzung vom Jahre 1900 konnte ich die Mitteilung machen, dass Br. Bien das Amt des Ordenspräsidenten, welches er 32 Jahre lang inne hatte, niedergelegt hat, und dass, um seine Mitarbeit nicht vollständig zu entbehren, für ihn eigens das Amt eines Kanzlers, dem die ausseramerikanischen Logen unterstellt wurden, geschaffen worden ist. Dadurch hatten unsere amtlichen Beziehungen zu Br. Bien nicht aufgehört. Andauernd blieb der schriftliche Verkehr liebenswürdig und herzlich. Nun hat Br. Bien mit Rücksicht auf sein Alter und seine schlechte Gesundheit auch dieses Amt niederlegen müssen, und ist es von rührender Bescheidenheit und Liebenswürdigkeit, wenn er bei dieser Anzeige den Wunsch ausspricht, dass der Deutsche Distrikt [ f ' ihn trotzdem nicht vergessen und ihm, wenn auch nicht mehr offiziell, so doch öfter private Mitteilungen zukommen lassen möge über das, was bei uns vorgeht. Wir werden dem Wunsche des Br. Bien gern nächkommen, nicht nur, weil er e> wünscht, sondern weil es auch uns ein herzliches Bedürfi.Ls ist, mit diesem trefflichen-Manne in dauernder Berührung zu bleiben. Die besten Wünsche für seinen Lebensabend begleiten dieses Versprechen. r Auch unser hochverehrter- Ordenspräsident Br. Krauss hat sich an uns mit dem Wunsche gewandt, Amerika erscheinenden Ordensnachrichten vie lieh einen Bericht über die Ereignisse des Deutschen Distrikts zu senden. Wir furchten, dass die Berichte ihm für die in leicht allmonatzu mager ausfallen würden, wenn sie so oft im Jahre sich wiederholen, wollen aber einem Wunsche unseres ersten Beamten nach Möglichkeit willfahren. '.'->' Wenn ich nunmehr, mit dem Bericht in unsel-m'Deutschen Distrikt beginne, so ist es natürlich, dass ich qq erster Reihe des Jubelfestes gedenke, welches der Deutsche Distrikt im vorigen Jahre gefeiert hat. Die Erinnerung jan dieses Fest ist bei uns allen noch wach und alle empfinden noch die Befriedigung über die allgemeine Teilnahme, und die Anerkennung für das Vergangene wirkt hoffentlich bei uns allen noch nach als Ansporn fftr die Zukunft. Das, was ich an tatsächlichem Material in der Ansprache zum Jubelfest vorgebracht habe, kann natürlich in diesem Bericht wegbleiben. * Die Grosslogensitzung im Jahre 1906 schloss Br. Wisloch mit dem Wunsche auf gesundes Wiedersehen in der nächsten Grosslogensitzung. Dieser Wunsch, er sollte leider nicht erfüllt werden, denn nach der letzten Grosslogensitzung sind im Jahre 1906 die Expräsidenten Dr. Gelder von der Berend Lehmann-Loge, Gustav Meyer Von der Fraternitas-Loge, Wilhelm May von der Montefiore-Loge,

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