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Bericht der Großloge für Deutschland · 1906-01-01 · Nr. 8 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1906
Issue
Nr. 8 - Dezember
Article
Beilage zu Nr. 8
Date
1906-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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kann diese Definition niemandem undeutlich oder gar unverständlich sein." In dem Hauptteil seiner Schrift "S. 29-^78 geht ("hwolson zu seinem Spezialgebiet über, indem er dasjenige untersucht, was er in den „Welträtseln" an Physikalischem findet. Er bekennt, dass er in einer Menge rein biologischer Fragen von H.iekel die gewünschte Belehrung empfangen habe. Abert diese rein biologischer deten nicht den eigentlichen Inhal rätsei." Sie seiennur Mittel zum Zwecke. Stütz punkte für die zu beweisenden Sä deutung jenes Buches liege vor allein in der ein heitlich durchgeführten monistisc Behauung, welche sich auf philosophische, histo rische. soziale, naturwissenschaftliche Fragen bil der „Weltze. Die Behen Weltan- Kragen stütze utuI in ihren Konsequenzen zu eine endgültigen Losung der „Wetträtsel" führe. Wie es mit dieser Lehre stehe, welche von Tausenden »ls eine völlig befriedigende Antwort auf bange qajende Fragen dankbar akzeptiert werde und von Seiten eines jflbelnden Haufens zu einer enthusiastischen, schrankenlosen Verehrung des Autors gefi hrt habe, auf diese Krage wolle er als Laie nicht antworten und auch nicht fragen, wie viele Fachleute sich in einem jubelnden Haufen befänden, ob Tausende oder nur einige oder gar keine." Fr wolle, wie ein Schuster bei seinem Leisten, bei seiner Spezialität bleiben. Denn dieser sein Leister., diese seine Spezialität bilde bei Häckel nichts weniger als eine untergeordnete Rolle, ja sis bilde in gewisser Richtung sogar das Fundame lt des Ganzen. ..S> entstand für mich eine interessante Aufgabe, sorgfältig alles zu prüfen, was zur Physik gehört und in den .. Welträtseln" erwähnt q< er besprochen wird. Ks L;.ilt die Kernfrage zir e ntscheiden, ob Hackel das zwölfte Gebot befolgt, c b er gewissenhaft die Fragen studiert hat. übe die er entscheidende' l "rteile fällt, und auf denen er -sein Lehrgebäude aufbaut, oder ob er i 1 naiver Laienmanier über Sachen schreibt, von eine nebelhafte -Vorstellung hat. A Wahrscheinlichkeit lässt sich behau Resultat dieser Untersuchung auc wahren Wert alles dessen feststellt .... religiöse, philosophische . . . L ud nun untersucht Chwofcson H lische Behauptungen. Und das mit schonungsloser Ehrlichkeit unc Parteilichkeit geführten fachmännischen Untersuchung- Nur eine kleine Blutenlese! .AVer auch nur die geringen Kenntnisse hat, lehen er kaum it sehr grosser pten, dass das .... den was er über Kragen sagt." ckels physika- 1 Resultat dieser strengster Untares Schulbuch der Physik gibt, .... überzeugt sich sofort, dass Häckel keine Ahnung hat -von dem Inhalt des Energiegesetzes, dass er sich der geringen Mühe, dies Gesetz kennen zu lernen, nicht unterzogen, und dass er seine Kenntnisse aus den trübsten Ouellen geschöpft hat. Alles, was er über die „Grundlage" und den „Leitstern" seiner Philosophie sagt, ist. einfach total falsch, ist auf Missverständnisse gegründet und von . . /. Phrasengeist erfüllt." „Deutlicher als irgendwo tritt .... der bedauerliche Mangel an elementaren physikalischen Kenntnissen hervor." In einem SchlussWort zieht Chwolson das Fazit: „Das Resultat unserer Untersuchung ist entsetzlich, man darf wohl sagen — haarsträubend! Alles, aber auch alles, was Häckel bei der Berührung physikalischer Fragen sagt, erklärt und behauptet, ist falsch, beruht auf Missverständnissen i oder zeugt von einer kaum glaublichen Unkenntnis der elementarsten Fragen .... Sollte Häckel sich nur zur Physik so verhalten haben.1 Mit Sicherheit dürfen wir wohl behaupten, dass er sich in gleicher Weise zu den zahlreichen anderen Wissenszweigen verhalten hat. -die in seinem Werk besprochen oder auch nur gestreift werden .... Wie konnte er die naturwissenschaftliche Methode .... so völlig vergessen., dass er oberflächliches Laiengeschwätz mit ernster Wissenschaft verwechselte und sich hinreissen Hess. Sätze niederzuschreiben, die die schlimmsten und lächerlichsten naturwissenschaftlichen Aussprüche-..- von Nichtnaturforschern—Aveit hinter sich lassen! .... Aber der Erfolg: Der grossartige Erfolg, die Uebcr- Setzuhg in alle Kultursprachen, die Volksausgaben, die Hunderttausende von verkauften Exemplaren: Wo steckt das Geheimnis dieses. Erfolges, der sicher noch lange anhalten und wachsen wird: ..... Das ist ein scl^ines und interessantes Thema, über welches sich ein schönes und interessantes Büchlein schreiben liesse . . .».'In diesem Büchlein müsste von vielem die Rede sein: .... Von dem heissen Drange, die öde und erschreckende Leere auszufüllen, und sei es auch mit Gespenstern, mit Schemen, mit leeren Worten, die tönend die beängstigende Leere erfüllen; von der Psychologie der Menge und dem nie fehlenden Eindruck einer kühnen, selbstbewussten und scharfen Sprache .... Ja. ein schönes kleines Büchlein liesse sich schreiben über jene Frage; aber; . . . sapienti sat." Man lese Chwolsons Schrift! j lie ein elemen- Buchdruckerei Max ^ohn (Irih.: A. M. Brodacz). Berlin SW„ Kitterstras.se TS.

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