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Bericht der Großloge für Deutschland · 1906-01-01 · Nr. 6 - September · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1906
Issue
Nr. 6 - September
Article
Beilage zu Nr. 7 - November
Date
1906-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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No. 3. Beilage November 19o6. M Bericht der Grossloge für Deutschland ssioge i u. o. B. B. ■= Volkstum und Weltsenduncr Festrede gehalten beim Ordensfest der *>• B. B. am Sonntag, den 2t. Oktober JOOft in der Henry Jones-Loge zu Hamburg vom Presidenten Br. GUSTAV TUCH. Nach dem Festcyklus, der alljährlich, begin nend mit der Neujahrsfeier und endend mit dem Tage der Gesetzesfreude in Juda begangen wird hat unser geliebter Orden der B. B. noch eind besondere Veranlassung zu stimmungsvoller Be friedigung. Wir erinnern uns der Begründung des Ordens, die sich vor nunmehr 03 Jahren vollzog. Wir legen der Entstehung unseres Bundes eine hochwertige Bedeutung bei, weil wir der Meinung sind, dass damit ein deutlich erkennbare Wendepunkt zu aktiver Einigung der über die we'tte Erde zerstreuten Millionen vor Juden herbeigeführt wurde. Wenn die Bekenner der okzidentalischen Religion von dem rachsüchtigen jüdischen Gott sprechen, dann greifen sie bekanntlich zu einem unehrlichen Mittel. Sie heben hervor, dass die 7 . r Sünde der Väter bis ins dritte und vierte Geschlecht vergolten werden solle. Sie unterlassen jedoch, über die richtige Bedeutung dieses Satzes aufzuklären, und vor allem verschweigen sie vollständig, dass an den Ausspruch der weitere Satz' sich schliesst, dass Gnade erwiesen werde bis ins w tausendste Geschlecht. — Wie aber halten es nun der Lieb; und Gnade üben bis ins vierte Geschlecht, entzieht sich hier der i'Beurteilung. Dass sie aber an den Juden Rache und Hass, Mord und Brand und Barbarismus Jahrtausende hindurch von Gelschlecht zu Geschlecht ausüben, dafür liefert jedes Blatt der Geschichte die betrübendsten Beweist}. Gegen diese Beeinträchtigung üfrer Menschenldiejenigen, die sich des Besitzes der Religion d Liebe rühmen in der Praxis? Ob sie wahre Liel rechte, gegen Druck und Verfolgung, die bis auf den heutigen Tag ihr unerschöpfliches Erbteil zu bilden scheint, fand unsere Stammesgenossenschaft stets das Mittel des passiven Widerstandes. Es ist ihr unvergänglicher Ruhm, dass sie überall und zu jeder Zeit das Heldentum des Martyriums auf sich genommen hat. Aber .es war 4hr versagt, sie vermochte nicht sich dazu' aufzuschwingen, ihre unveräusserlichen Rechte einheitlich zu'»betätigen. Wohl umschlang sie in der Zeiten Folge ein gemeinsames religiöses Band. Doch gelang es niemals der hochmütig unsittlichen Vergewalti-. gung seitens der Fürsten, Völker und Kirchen tatkräftig und selbstbewusst eine über einen augenblicklichen Vorgang hinausreichende, (furch Einigkeit achtunggebietende, dauernde und würdige Stellungnahme entgegenzusetzen. Und doch'bedarf es solcher Einigung, bedarf ds der Geltendmachung Judas sowohl um »seiner selbst, als auch um der ganzen Menschheit und des Menschentums willen. — Als ob sich ein bewusst-gewolltes, naturnotwendiges Ereignis vollziehen müsste, erscheint unsere Stammesgemeinschaft oder erscheinen die Vertreter der von ihr ausgegangenen Anschauungen in den hervorragendsten, ausschlaggebendsten Momenten der Geschichte, um neue Bewegungen einzuleiten Allein selbst "die grössten, auf die Hebung der'menschlichen 'Gesellschaft aus ihrem Tiefstände abzielenden Umwälzfingen y * ■ entbehren bis in unsre Tage nicht der Begleiterscheinung — gleichsam, als ob auch dies-natur-. gemäss sei —, dass immer aufs Neue die Juden-, heit für ihre guten Dienste mit Demütigung, Zeri Streuung, Minderbewertung belohnt werde.; 19 —;• I ' . V :-. >

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