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Bericht der Großloge für Deutschland · 1905-08-01 · Nr. 6 - August · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1905
Issue
Nr. 6 - August
Date
1905-08-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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79 betr ten sämn tliche '•i ra Auzäl der vei tloss: neu Kindern ,der der Kindel hört heit, dass wir sorgeu brauch 20 Mädchen, t< wobei allerdings inelir fast einige Mittelscljül Auf der ergehk — das zu ganz überr eine ganze erschreckendste; vor. Audi der russische Kinde1 delte Kinder g, achtungen in d Gemeinderegis Pflicht, auf die zu richten und Beeinflussung Elend, als Unv! Nun, wer und den ganzen mit dem von vor Befriedigung strebungen nich innerhalb des Ranges geleistet Es sei ge censuren auzufü illustrieren sollen i u 9u 1 au Fleiss: 17 I >eutsch: 20 Das Haui Zeit zur Genüge gezeigt. Unter Eltern und . jüdischen Bevölkerungskreise erfreute sich bald einer solchen Bekanutheit und Beliebtini allgemeinen nicht für Schülerzuwaehs zu So betrug die Frequenz < »stein IM01 Knaben, < »stein ü»05 35 Mädchen. 23 Knaben, zu bei ilcksichtigeu ist, dass dein Hort nunhiesigen jttdiscben Elementarschiiler und üler angehören. fhideren Seite aber fühlte — wie das. so liiiulig ngehendere Studium dieser Verhältnisse auch chenden Ergebnissen. Es fand rieh in Dauzig ll gäuzlich unerzogener und sogar in den häuslichen Verhältnissen verwahrloster Kinder deutschen Sprache Ast gar nicht mächtige , .sowie verblödete, sieche oder gar niissl.aub es, zu deren Auffindung uns eigeue Beob- Schulen und Recherchen an der Hand dei behülllich waren. Wir hielten es für unsere;e Verhältnisse unser besonderes Augeumeik lie betreffenden Familien swecks persönliche) fzusuchen, wobei wir recht oft auf ebensoviel rstand und Widerspenstigkeit stiessen. .. die Leistungen, das Aussehen, das Benehmen sittlichen Znstand dieser Kinder von heute 1 Jahren vergleicht, wird sich mit hohei l Gefühle hingeben können, dass unsere I!etihue Erfolg geblieben sind,' ja dass hier Judenthums eine Kulturarbeit allei eisten wird. ' faltet, hier eiuige Auszüge aus deu'Schullien, welche die Fortschritte unserer Schüler Ostt in 11>01 (»stei n lOOTi Betragen:f.» Schüler gut, \7 tadelhalt. 3ü btf'r. u. gut. 1 tadelh. gut, Ii» uugenüg. 1'' .. . „ L ongen, genüg.. 10 ,, genüg. I ,, iverdienst au so erfreulichen Resultaten fällt unbedingt dem unermüdlichen Wirken unserer Lehreiiu, Erl. Paradies, zu. Ihr ist es auch zu danken, dass der I n.en icln stets regelmässig und ohne Störung abgehalten Werden konnte. allein ausser Stande, üler 40 Kinder bei ihren Arbeiten ia beaufsichtigen. Wir waren daher auf die liebenswürdige Unterstützung einer Anzahl jüdischer Damen sowohl aus Logeilkreisen, als auch ausserhalb der Loge Stehender, augewiesen. Ihnen sei auch an dieser Steile unser herzlichster Dane ausgesprochen. Leider reicht ihre Anzahl bei dem steigenden Besuch und den) vergrösserteu Lehrplan des Hortes nicht mehr aus, und es ergeht daher an alle jüdischen Frauen, und Mädchen unsere dringende Bitte,-auch ihrerseits unser Werk thatkrättig unterstützen zu wollen Mögen sie beherzigen, dass es für sie kein edleres Ziel geben kann, als arme, jugendliche Glaubensgenossen emporzuheben und erziehen, zu helfen! Von anderen Veranstaltungen unseres Kinderhortes ist noch zu bemerken, dass alljährlich zum Chanukkahfest eine Bescheerung unter gütiger Mitwirkung auderer hiesiger Wohlthätigkeitsvereine stattfindet. Ausserdem werden seit einigen Jahren die meisten Sfhulex des Hortes während der Sommei ferie'u unter Aufsicht -einer j>ame täglich qaeh der Westerplatte zum Baden gesandt T .Doit erhalten sie auch auf Kosten der Loge ein Frthsiöiik" jbfcstjjhend aus Milch und Weissbrot Kür besonderskranke Kindel wird die Aufnahme in ein Hofrpiz bewirkt. --• Der eine Zeit Yang befolgte Modus, eine giössere Anzahl Kinder während': der Ferien in der Pio"- vina bei hülfsbereit-n Glaubensgenossen unterzubringen, wurde wieder vorlassen, weil sich. IyMihp. verschiedene Unzutiäglichkeiten herausgestellt JmHeu." S-ltlie^ici. auch noch eiwälint. dass zur Zeit an die AnS^]i^»?>mer kIelue11 1 ,Ue1' haltungsbibliothek gedacht wiijdV.. Vor einem Jahre haben uns nun ,die' bisherigen Eifrige des Kinderhortes den Mufh gegeben "zu einer'.Neuschaffung von prinzipieller Bedeutung!. . Es wurde" besfijlossen, dem Kinderhort eine zweite Abthe'tun? abgliedern; in der die Kinder mit fld*idfertigkeit-initeiiicht,.weiblichen Handarbeiten. Spielen im Freien, Gesellschaftsspielen und passender Lektüre beschäftigt werden sollten.- Die Ausführung dieses- Beschlusses im Rahmen der vorhandenen;Mittef.wär keine leichte, wurde aber doch. schliesslich dadurch.'" ermöglicht, dass die Stadt banzig Wiederinn bereitwillig eiH. zweites Schulzinaner zur Verfügung stellte und'auch. ihe-'-'vöf>t;äudite Einrichtung der. (iasbeleüchtung uüentgeltjich •ausfülnfe".. £ iiijf zweite Lehrerin wurde engagiert und .auf: "uilsäre KostW Handtertigkeitsunterii<ht: ausgebildet.'. So koiuite deiia . am l. August IÖ04 die zweite Abiheilung eiött'uejfj 'yretdefc.•: Was den Weith des Ha'udfertigkeitsunteilichtes für die heranwachsende Generation. be*'onder's_ "unter uns Juden, betrifft, so giebt es darüber heute-Woi|f keine abweichende Ansicht mehr. Die Sicherheit -des. Auges' und der. Hand wird geschärft, die Liebe zu'einer. elujiche-n Hiiudeatbeit, zur Handwerksthätigkeit geweckt! . Eiii tiieK, der uns Juden leider bisher;o oft gefehlt hat! ■ . •„ Dieser. Intel lieht erstreikt . sitli auf Papier , Papp:, K.iitonarbeite!', ..Biichl'iuderei, flölz- und Weidenspilterei und -Schnitzerei, Weidetiriecliterei e'td ' Wfi begannen mit dein Leichterten: Papierarbeiteii nnd (können mit dein, bisher Erreichten wohl zufrieden sein, .wenn vvit ^berücksichtigen, dass wir es mit ziemlich .jugendlichen und bisher noch ungeübten Kindel u zu thun haben. Sobald .die Arbeiten elwas leprä« ■': ■ *■ .'- * ' v* - *■•• < * sentabler se.in weitleü, w.c!den sie in-ehres Art von Ausstellung auch Weiteren Kreisen zugänglich gemacht - werden. Es ist eifieulirh iriitau7usclien. 'mit die Kinder ' dem neuen Unten h htsfacl e h ganze Besuch . des Kindel hyrtfcs'ist dädutch ein tieisyigerer geworden, wie zahlei-massig(«tst'gesleilt wurde. Eine Ueberbürdung der Kinder . Li nicht y.ü konstarieien gewesen. Wollen wir hoffen, dass wir hiereinen . neuen Weg gefunden haben zur segensreichen, erziehlichenEiüwiikung. auf unsere StammesgeLOSben! •' ■ Von grosser Wichtigkeit ist- -es. nun dass unsere Fürsorge für die Kinder mit BeeuUguiig der Schulpflicht nicht erlischt. Wir beaufsichtigen ihr leVueres Schicksal und Betragen und suchen ihneü nach 'Möglichkeit bei der Wahl eines Berufes behülllich zu sein. ^verstaut sich, dass hierbei hauptsächlich die Handwei kerberofe in Frage kommen, wobei häufig allerdings unüberwindliche Vörwtheile von Seiten der Eltern entgegenstehen. Von den.'M Kimhan, die den Hort be- I TT \ 1 1V11* welcher Liebe sichf hingeben. j:t. de|

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