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Bericht der Großloge für Deutschland · 1905-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1905
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1905-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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ad in) Gegenüber deu schwankenden Ausgaben früherer Jahre., die im Durchschnitt ziemlich den gleichen Betrag; ergaben, haben wir die Summe von M. 4000.— ausgesetzt — ad n) Gleich wie im Jahre 1901 durfte -seitens der Grossloge wohl auch in 1905 ein Betrag von M. ">0Ö0. - bewilligt werden. — ad o) Die vorgesehenen M 2500.— entsprechen im Durchschnitt den Ausgaben in früheren Jahren. — Iq W. B. u. E. Das Finanz-Comite der Grossloge für Deutschland VIII. . Jul. Wagner, Vorsitzender. Wilh. May. S. Weile. Moritz Meyer." , Auch zu dieser Vorlage entspinnt sich eine lange und sehr eingehende Debatte, in welcher zunächst allgemein zum Ausdruck gelangt, dass der Etat namentlich in den Ausgabepositionen aus dem Neuen Central - Fonds zu hoch veranschlagt sei, und wird die Gesammtausgabe ausdiesem Fonds, nachdem die einzelnen Positionen durchgegangen worden, auf ca. Mk. :{<>000 angenommen. Auch dieser ermässigte Totalbetrag von Mk. 3G 000 sei mit dem bisherigen Beitrage zu diesem Fonds nicht, zu bilanziren, und müsse ein Beitrag zu diesem Fonds von mindestens Mk. G.— pro Mitglied für das Jahr 1005 06 erhoben werden. In der weiteren Debatte werden Bedenken erhoben, ob das Gen.- Com. berechtigt sei. die Beiträge gegenüber, deu Beschlüssen der Grossloge selbstständig zu erhöhe». Diese Bedenken werden jedoch von anderen Rednern als nicht berechtigt bezeichnet, worauf mit 11 gegen 5 Stimmen beschlossen wird, pto 1905/06 von den Mitgliedern eiuen Jahresbeitrag von Mk. 6.— zum neuen Ceutral-Fonds zu erheben. Vor Fassung des Beschlusses wurde ein Vertragsantrag angelehnt, dagegen wird von einem Mitgliede des Gen. Cum. gegen den Beschluss auf Erhöhung des Beitrages zum Neuen Ceutral-Fonds Protest eingelegt. Die J u g e n d s c h r i f t e n -. C o m m i s s i o n unterbreitet die von ihr am 2. Januar er. gefassten Beschlüsse, wie sie in einem besonderen Artikel im gegenwärtigen Bericht enthalten sind, und nachdem Br. Joachim hierzu referiert hatte, nimmt die Versammlung nach kurzer Debatte von den Beschlüssen der Jugendschriften - Commissioa zustimmend Kenntniss. Ueber das Archivder deutschen Juden referiert Br. Ad. Mayer, dass an den Berathungen über diesen Gegenstand sich neben dem Gemeindebund und der Grossloge auch die jüd. Gemeinde Berlins durch Vertreter betheiligte, und letztere ihre Bereitwilligkeit erklärt habe-, bei der Durchführung des geplanteu Werkes auch mit Mitteln der Gemeinde mitzuwirken. Inzwischen habe, wie das in der letzten Sitzung der Arcuiv Commission beschlossen worden, Br. Dr. Z i v i e r - Pless zur Auffindung geeigneten Materials, mehrere Gemeinden besucht; der Bericht, den Br. Dr. Zivier hierüber an die Archiv - Commfssion erstattet hat, sei hochinteressant, und werde vorausichtlich auch in unseren Monatsberichten zum Abdruck gelangen. Ueber die internationale C o n f e r e n z berichtete Br. B e r g e 1. Er betont, dass schon vieles an" die Oeffentlichkeit gelangt sei, sodass er glaube, sich mehr darauf beschränken zu sollen, was in der heutigen Sitzung des geschäftsführenden Ausschusses des Hilfsvereins der Deutschen Juden beschlossen worden.. Br. Bergel führt detailirt aus, dass diese Beschlüsse eine Ausgabe von ca. 30 000. Mk. hauptsächlich für Schulen sowie für eine Herberge in Königs-, berg und für die Einführung der Klöppelindustrie in Galizien umfassen, und des ferneren die Eurichtung von Darlehnskasseii in Galizien in Aussicht genommen sei. Bei dieser Gelegenheit findet auch über den letzten Aufruf zu Gunsten unserer russischen Glaubensgenossen eine. Aussprache statt, aus welcher hervorgeht, dass unser Verhalten in dieser Angelegenheit eine vielfach irrthümliche Auffassung gefunden hat,. An Stelle des in der vorigen Sitzung vertagten Antrags des Br. T u e h auf B e^w i 11 i g u n g weite r'prMittel' zur Bekämpfung des Mädchenhandels etc., beantragt in Abwesenheit des Br. Tuen Br. Dr. M a r e t z"k i. pro 190-1 dem genannten Comite noch Mk. 1000 zu bewilligen. Diesen Betrag habe Br Tuch -verauslagt, und müsse denselben zurückerhalten, während pro 1905/PB für das Comite ein Beitrag von Mk. 401«' von Br. Dr. Marptzki gefordert wird. Da diese Anträge den geschäftsfühmiden Ausschuss noch nicht beschäftigt haben, soll derselbejamichat durch diese Körperschaft geprüft werden, zu diesem Zwecke ist vom Comite zur Bekämpfung des Mädchenhandels sowohl der Etat pro 1904/05 als auch der {>io 1905 Qo einzufordern. Seitens 5 Expi äsideiiten der FraukfurtLoge ist folgender Antrag eingebracht worden : „Zu Mitgliedern der, Glosslogekönnen auch solche Mitglieder deutscher Logen ernannt werden, die sich besonderes Verdienst um den Orden oder um jüd. Interessen überhaupt erwoibeu haben, oder deren Aufnahme in die Glossloge aus besonderen Gründen geboten erscheint. — Die Entscheidung steht der Grossloge zu. jedosh -ist-eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Repräsentanten erforderlich. Die dergestalt in die Grossloge Aufgenommenen, geniessen dieselben Rechte wie die übrigen Mitglieder.'' Dieser Antrag wird gleichfalls dem geschäftsführeuden Ausschuss zur Vorbereitungüberwiesen. . Die Saar-Loge hat zu ihren Nebengesetzen ein Voiwoit entworfen, welches das Gesetzes - Comite glaubte nicht ]genehmigen zu solleu. Die Saar- Loge, entsprechend benachrichtigt, ersucht unter Festhaltung an ihrem Eutwuif wiederholt um Genehmigung desselben. -Auf Antrag des Gesetzes- CiMnite soll das General Comite hieiüber Entscheidung treffen. Nach Verlesung des Vorwortes und. der diesbezg. .Correspondenz mit der Saar - Löge werden, die Ausführungen des Gesetzes-Comites als berechtigt und zutreffend anerkannt. Schluss der Sitzung 4 I hr Nachmittags. Aus Logenkreisen. Vorschläge über das Reden in den Logen und über eine S c h i 11 e r f e ie r. Eine der Hauptaufgaben, die sich unser Orden gestellt hat. ist die Hebung des geistigen Niveaus unserer Glaubensgenossen. Wir erreichen diesen Zweck zum guten Theil durch Abhaltung von Vorträgen innerhalb unserer Logen oder durch Abhaltung von öffentlichen Vorträgen seitens einzelner Logenbrüder. Die Grossloge hat ▼ielfich schon durcli Gewährung von Subventionen für Vorträge kleineren oder wenig bemittelten Logen die Abhaltung von Vorträgen in danken.-- werther Weise ermöglicht -und alljährlich erscheint eine Li<te

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