Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1904
- Issue
- Nr. 8 - November
- Article
- Beilage zu Nr. 8
- Date
- 1904-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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! .,•. die heute .ml" ihr siclxhtes .Arbeitsjalrr /Tu-ackblickt. im Laufedieses siebenten Arbeitsjähre- «I.i- Verl» 't der Feldb^telfung. «hs (■etxtt.dcs Rurtejafrirc*, «lcs ..S*h'nas.a.schabös« >n*. wie es .«He Bibel nennt, mit geriidezu |wmlicher Gcwis;-en- :• .it-keit beobachtet Int. Da wurde fast nichts gesät, kern neues Arbeitsfeld bestellt, keine frifsehe-M+/kil "der humanitär reredelnde Aussaat . ausgestreut, keiöe neuen Kurehen in die vieltaclt r?ocb\ brachliegenden -Wachen gezogen un«l «la .-• '■ .n es 1111 — «Jena nicht Wuiuler nehmen, wenn m1.- luiite. nur eine bescheidene Frntc winkt, wi in w ir uns das gäjize Jahr litndurv.li mir müli- - :n-t v.»n «Ten Frtnlgnisscn früherer Jahre: von dem. w .i-!>« i '\ r.iü-^eli., -jhIi n -fruchtbaren lernten die T^VrWii nr»l ^chcuncn'unsercr löge cin- •gebracht 'Wurde. u*i-« ie geistige* Nahrung fristenkonnten. Wöhr hat—im« auch im abgelaufenen Iah; ''i.'r GlockeilscHlag «ler . ac'hten Stunde ah h M> g'i nirtk-it., iims in den lieligjewohntcn K..i::iwi ciuy:utnwft"Uttohl waren die M«'isti-r des, (ieamtenrates -.und eine 'kleine Zahl von treusharrenile'u GeselU;n frisch zur Hand, wohj . : .■- nicht an «rnvten Worten- und ii t.e n . m a n c Ii m a! nur z u guten tin«l fange-' hrenden .Ke«len. .die ■ iie Arbeit begleiten *ii|]teBv aber trotzdem rl«>ss «Iie Arbeit niclrt munter f. rt und eine grossere .Anzahl vi in Gesellen, die lu ute V'»r si«jberrjal|ren eifrigst und'begeistert!>etm '>1<><;keiigies5cn m.itgcwiikt, hatten, hielt -i. i K-rn. die Linen, weil ihnen.-um mit-dem Dichte/ zu si*reeheti. «Iie (»lockenspeise zu zäh erschien, die {Arideren, weil sie «las Rezept-«lcs Gi<">cfcengie>sehs schon, /u .kennen 'behaupteten. un«i uiöiler Andere. |Weil sie schon Risse und Sprünge in «Ir blanken JJül-c. in .dem n^-tallcneii Kern tinsereir tupgen < il«»ek<■ zu entdeck'!! \\ ihiltill.. I >a mit UMdenn die 'flocke; das .ist die Munclien-I.o^e. zu : _! . — I. _ * \ ivos v^ico. alle Gesunden, alle an Korper und Geist ITi-chcn rufe ich. bcn<"»thige ich zur Arbeit, wenn ander- «lie' L«>ge ihren früheren »leiden Aufgaben . gerecht werden, wenn anders Reinheit ihm! Harmonie ihres. Geläutes uns auch in Zukunft erfreuen soll. Vicht «lie Auf gäbe der Meisterlies liearritenrathes. oder «ler .Mitglieder ilieses odlr jenes -Ausschusses kann es -ein. die Schwingen der» Glocke in stetcr .Be* weguiig.zu halten und darüber zuwachen, «lass keine Dissommz den WohJJaut. «ler .aus den ver sclnetlensten^. üerufsHtande. aus tmtgejjengesetzten religiösen Richtungen aneinander sich fügenden, ' in cinamlcr sieji schmicgciulen Akk«;r<le störe oder beeinträchtige. Im (hinakrieghiess es: ..Germans tu tlu front!•' .. A 1 1 e B r ii'd c 'r . «he .Meister, die. (iesellen und «Ii«- jüngsten^ «ler Innung erstbeigetretenen Gesellen vor*altem an den (»jessofeu", «las hiuss die Losung der Loge sein und mit Recht mahnt uns «ler heutige Abetul in Anlehnung an 'las Glockentidd : . ..iierster nihr' sich «uid (ieselle In der Loge heil'gem Schutz:' „Jeder freu' sieh seiner Stelle, Biete «lern Verächter Trutz,;- Und "diese.- letztere Wort des Dichters, es |cheint mir auch «lie l'nbesiegbarkeit und lü verw üstlichkeit der l.oge'nidce über die jetzige: Fahrnisse und \ er-tnnmungen hinaus zu ver / bürgen. Wohl harrt noch feiiu' Reihe sociale- Aufgaben der Losung und Ausreifung seitens de: München-Loge: ein Madchenheim; eine Toynbec Malle, wie sie selbst kleinere (iemeinden '.als die Muncheiur es ist. sch«>n besitzen. «lie-Krschliessung neuer llerufsarten für die heranwachsende männliche und Weibliche lugend, «las alles sind Fragen,- an. lijeren Ausarbeitung1 die .Münchenloge früher oiler spater herantreten muss. Was aber de■' Siegeszug der Logenintlee «jur'eh <lie deutsche- Lande in flerl letzten '2<> Jahnen bew irkte.-«1'- uaren nicht Krankensclnvestennheim«' und Ar beitsnachwcisbureaiis. das waren nicht Feriei)- kqlonien und Krankenmitteldepots., das war viel- . m^-hr. dass wir in den Logen.l'erftteii, den Verächtern des .Judetithums und seiner Bekenner .. liHlz zu bieten?-. Das w,ar,- «fass wir uns• hier teilen und stahlen und belehren Ronrttcn, uni «lie Angriffe und Veri;'ium«tungen vom Juda s Lehre iind Khre abzuwehren, «las war. dass wir «Jort fene Summe von Selbstachtung und Selbstwürde gewannen, um uns auf uns selbst zu besinnen, dem Abfall und Indifferentismus zu steuern und eine Schranke-zw fschen uns und jenen zu ziehen, vre leite ihre Kinder einem-anderen Glauben zuführten, das war endlich, das's w ir'in di u Logen die ZulluchtsheilstMte suchten und landen, die uns für «lie künstlichen Abschliessungs-Massnahmcn und unsichtbaren Ghetto-Mauern welche man'au: alten Gebieten des gesellschaftlichen Lebens i" dtn letzter! Jahren gegen uns errichtet reichlichst entschädigte. Lud nach «ler ersten Richtung hin liat auch das abgelaufene Logenjahr manche erfreuliche 'I hat zu verzeichnen: In einem \'««itrag, «len uns Br. Dr. Kitzinger 4 über ..( hamberlains Grundlagen, «les 11». Iah:' _ .}> —