Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1901
- Issue
- Nr. 5 - Mai
- Date
- 1901-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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17) 0. Januar: Br. Dr. C sehe Hilfswerk. 18) 16. Januar: Br. Dr. S t ein Grundpfeiler zur Erhaltung l'.t) 23. Januar: Hr. Dr. Moses: Einführungsrede p p e n h e i m : Das rumiini- . aadecker: Die Keuschheit, des Judenthums. 20) 80. Januar: Br. J e 11 in .Jerusalem, besonders Schul 21) 0. Fel.ruai: Br. Dr. „Die polnische Gleichstellung •_'2) 20. Februar : Br. Alftr i;! wesen. T 2.'}) 27. Februar: *Br. Dr. Qf o s e s: Jüdische Erziehungsprobleme. 21) 8. März: Br. Alfons Blum: Referat über die vom soz. Ausschuss veranstaltet,!? Enqucje, 25 31. März: Br, Dr August Lamey. Am 21. Oktober 1!»00 ha« Vortragsabend des .bekannten n aus Jerusalem: Verhältnisse undvErziehungswesen. Marcus R e g e n s b u r g e r der Juden" von Xordaut Genossenschafts Jeselsohn: Festvortrag: en wir vor offener Lpge einen Rezitators Marcel Ausser diesen Vorträgen beschäftigten uns in den regelmässigen Sitzur.gen noch Be athungsgegenstände verschiedenster Art, die zum grossen Theil vom sozialen Ausschuss vorher durchgearbeitet und d inn der Loge zur jBerathung und Besprechung überwiesen wurden. - So wurde in erster Linie die Enquete über die La?e der jüdischen Landbevölkerung in Baden zu Ende gelühn: Der soziale Ausschuss überreichte der Loge zum S'.ittungsfest eine in seihein Alftrage vom Br. Alfons Blum ausgearbeitete Druckschrift über die „Wirtschaftliche Läse der jüdischen .Landbevölkerung im Grossherzogthum Biden* S a 1 z e r. Da die Schrift inzwischen m gelangt sein dürfte, ist es üt den Inhalt und das Ergcbniss Ausschusses die Angelegenhei rinnen eine günstige Lösung die Hände sämmtlicfier Brüder eiflüssig, an dieser Stelle auf der Er.<iuete näher einzugt Des Weiteren hat auch d tnk der Thätigkeit des sozialen Im Vereine mit der Heidelberger Schwcsferloge wurden an die Gemeindevorslände unseres Bezirks tbenso wie auch an die d?r garJfcen Pfalz Auf) orderungen ver^nat mit dem Ersuchen, geeignete Personen des sozialen Ausschusses hat zur Ausbildung einer Schwester zur Verfügung gestellt. Eine grosse Genugthuuns regung unseres Bruders E Kranken-t'nterstützungsverein zur Ausbildung von Krankenschwestern zu verwenden Ein weiterer wichtiger B der jüdischen Krankenpflegeefunden. -. - uns zuzuweisen. Auf Antrag die Loge einstweilen IQOO Mk, für uns war es, dass auf Anttlinger der Israelitische beschloss, eine grössere Summe rathungspunkt für den' sozialen Ausschuss ergab sich aus der offiziellen Fanladurg des badischen Oberrathes zur Mitwirkung an den Bestrebungen, um der badischen jüdischen'Landbevölkerung aufzuhellen. Während der Aufruf in erster Linie ein Ueberleiten der badischen jüdischen Landbevölkerung zum. Ackerbau und Landwirtschaft hervorhob, beschloss d leitung zum Handwerk in de?r soziale-Ausschuss, die Ueberii Vordergrund zu stellen. Der soziale Ausschuss hatte die G enugthuung. seine Ansicht von den Behörden anerkannt zu sehen, so dass def allgemeine Aufruf an die badischen jüjdischen Gemeinden in diesem Sinne gehalten, wurde. Der Arbeitsnachweis des sozialen Ausschusses konnte in diesem Jahre 18 Personen unterbringen. Dabei waren indess grosse Schwierigkeiten zu überwinden, da theilweise das zur l --•;;.\-v-;> i;: .v,. . ■-' »"" **-'•• Verfügung stehende Material ein sehr mangelhaftes war. so dass unsere Brüder selten geneigt waren, die Stellung Suchenden anzunehmen. Deswegen hat der soziale Ausschuss die Absicht, die Arbeiisnachweiss'telle/,u einer V°rrn',r°!ur|crsstelle auszubauen, um dann segensreich1 er wirken zu können. Die Sammlungen -für Galtzien und Rumänien wurden von den Brüdern eifrigst unterstützt und von den hier eingegangenen 32 (KM)Mk. an die Gr'osslogejs'OO' >Mk.-eingeschickt. Ferner konnte der soziale Ausschuss einer Familie, deren Ernährer durch antisemitische Umtriebe um sein Brod gebracht f worden war, wieder aufhelfen, indem er dem Manne Stellung, bei ejnem'Bruder verschaffte, während die' Loge der Frau eine Strickmaschine zur Verfügung stellte. Auch auf dem Gebiete der Wohlthätigkeit war die Loge bestrebt, ihrer sozialen Aufgabe gerecht zu werden, indem sie zu den verschiedensten hilfsbedürftigen Zwecken Mittel genehmigte.. So wurden bewilligt: dem .lud. Krankenhaus in Me.-nel Mk. 'o, der Erzrehüngsanstalt Ahlem Mk-. 100, dem Siechenhaus Gailingen MkY 2<»9. dem Isr. Kinderheim Diez Mk. 100, dem Waisenhaus. Jerusalem Mk. 10<>. div. . Unterstützungen zus.' MkV 024. '- - ■ Der Chanükaaus'schuss hielt sein Feit am 23. Dezembr l90l ab. Die Brüder betheiligten, sich fast vollständig daran mit y " * -■■';'*" «.• -'* ' . ' ihren Frauen und Angehörigen-. Zuerst fand eine Bewirthung samintlicher Kinder statt, wprjin.sich dann die eigentliche Feier mit Chorgesang, Ansprache, unseres-Br.-Dr. S taadecker, Fnizünden der Lichter und Kinderspielen anschloss. Eine Aenderung in dem FestarrangemenY war gegen früher in sofern getroffen, als cTie Beschenkung der armen Kinder nicht beim Feste selbst.- sondern schön am Vormittage desselben erfolgte, um den armen Kinderr: auf diese Weise vielleicht ein sie bedrückendes .< refühl ersparen zu können. Der Verlaul des Festes - .war^ jedenfalls ein glänzender und aile Theilnehmer befriedigender. . ' Verausgabt wurden, bei dem» Feste Mk. I31I.18. Von Seiten der Brüder war durch Sammlung die "schone Summe von 1108 Mk. eingegangen,' so dass-der Chanukafonds selbst ■ nur um Mk. 1 W,48 geschmälert zu .werden brauchte. Der Frauenbund „Caritas" war 'auch m diesem Jahre' wieder bestrebt, .unter df'r Leitung seiner verdienten.. umsichtigen Vorsitzenden' Frau Ajice B e n s h <• i m e r seiner gestellten Aufgabe in immer ausgedehnterer Weise gerecht zu werden. Es wurden.insgesam'mt inkl. Verwaltungskösten ausgegeben: Mk. 172ö,7.~ Daruntfr illein für Nahrungsmittel Mk. Ö5l. Da im Rerichl^jahre'V Geschenke - eingingen, blieben am Ender^ des Jahres noch Mk. 781.00. Es ' ist dies das ganze. Vcrmögtn-d'tr.Cari'as. u ährer.d sie in den 4 Jahren ihres Bestehens;sChqn die Summe von Mk sO.32.90 ' verausgabt hat. Dies^'"Zahlen.-sprechen für sich selb«!! Unsere Finanzverhiilmisse haben .sich dank einer sparsamen und planmässigen Leitung" günstig-gestaltet. Diefinanzielle Lage der-Häusgesellschaft, wird durch folgende Zahlen, welche" nur eine -Rohbilfinz darstellen, illustriert.- .".-•"•** . Die li< (uiden Mittel / der- Hausgesellschaft betragen insgesammt Mk. 1H09. - Dagegen stehen noch rückständige , Coupons aus'im Betrags, von zus. Mk. 567.. die schon längst verfallen, aber noch nicht eingelöst-sind. Die Einnahmen aus Vermietung an den Wirth und., die Spinoza! >«»«•• haben sich nicht verändert,'dagegen, haben sich die Einnahmen aus