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Bericht der Großloge für Deutschland · 1901-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1901
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1901-05-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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I dreimal aufgefordert worden w*ictir an <l«jn Gegenstand zu halten, so kann ihm vom Präsidenten das Wmt entzogen weiden, wenn er auf wiese Felge vo her hingewiesen wotden ist 5, Jeder Verstoss gf'geu die parlamehtaiisihe I »nlnun kann von dem Präsidenten durch nach dreimaligem Ordnungsruf k;|tnn dem Redner dasjWort entzogen werden. Ein' Mitglied, das sich durch | kaun gegen denselben den Ordnungsruf verlangen, j Der U. .17 - einen Redn-r verletzt, hält Präsident hat ioföity'^eine Entscht ,§ (!. Gegen die auf Gl und der getroffenen Entscheidungen kann z ehung des Wortes handelt." *die angerufen werden. i; 7. Ein Antrag, we'cher vmi •weniger als 3 Mitgliedern gestellt ist, kiiin zur Berathuu langen der Heialhung hat der Präsident stellen. Diese Bestimmung tindet an eh aut Dnteranträge äuderuugsanträge Wendung. H. (Amendements) s Auf Verlane?« u de* P idung zu treffen 4 und 5 vom Präsidenten Wenn es sich um die Eni Intscheidung der t'rosslogi und Abstimmung nur ge O.c h , a a c wenn er ton J Mitgliedern unterstützt wird. Voi die l'nterstützuugsfiage zu und Schlussanträge An Ab läsidenten oder dreier Mit S-Iieder muss ein Antrag schriftlich eingereicht werden.I Aus ° r " i genommen hiervon fcind Anträge Auf Schluss der Debatte. §!>. Jeder Autrag kann zurückgezogen, jedoch von jedem anderen Mitg!i;de wieder bedail dann der erneuten Filterst itzung nach S 7 10. Vor Eintritt in die Vei muss der Name des Anträgst eilt rs «minder unterstützenden Mitglieder vom Präsidenten bekai kann ein Antrag auf Schluss der Der Präsident hat dann mitzutheilen, welche Redner noch zum Worte gemeldet sind und „gegen" den aufgenommen werden. E landlung über einen Antra» A nt rag ut gemacht weiden. II. ' Während der Verhai dlung eines (iegenst arides Debatte gestellt Werden odanii einem Redner vfüi Schluss der Debatte das des Antrages auf. Schluss der Debatt noch ein Kellner ..daliir i zu bringenden Fragen stellt l der einzejuen Etagen und begehrt werden: die Gros; und einem Redner Wort zu ertheijen. Nach Annahme erhält zum Gegenstand selbst1 eventuell der Antragsteller — ujnd ein Reiner ..dagegen das Wort. «" 12. Die zur Abstimmung der Präsident Heber die Stellun deren Reihenfolge kann das Wort löge bes,chliesst darüber. Die Theiluug einer Frage kann jeder eiuz lue verlangen Wean über deren Zulässigkeit Zweifel entstehen, so entscheidet die Grossloge. Die Fragen sind so zu stelleji, dass sie einfach durch ja oder nein beantwortet werden können, Soweit nebt.anderes bestimmt ist, entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit wird die Fragei als verneint angesehen. § 13. Die Abstimmung kann geschehen: a) durch Erheben von den Plä'.zen oder Handaufheben, b) durch Namensaufruf und ProtokollirUng, wenn es von mindestens 10 Mitgliedern beantragt wird. § 14. . Die den Wahlen vorangehenden Wahl Vorschläge sind vom Präsidenten mit dem Namen des Vorschlagenden bekannt zu machen. Den Vorschlagenden ist gestattet, die Vorschläge kurz sa-hlich zu begründen. A ntr.ag d e r E x - P r ä s. T u t h . D r. M a r « t z.k i. - Dr. Rosen t ha 1 ,* De ü f,s,c h l'ä n d e r , G. H e i n e m a n n . "B'i n.g j D;r. Frank. ID. Die Grossloge wolle beschliessen. dem Com it.) zur Bekämpfung des Mädchenhandels- % den nächsten Teiinin einen Credit von Mk. 1500 zu gewahren. ' A/ntrag des Re.pVäk. R a dl. 17. Jeder. Bruder hat nur. bei seinem ersten Eintritt in eine Loge des VI II. Distrikts ein Eintrittsgeld-zu entrichten. Triit-fdejselbe, durch Ortswechsel veranlasst, eiiuji andeien* Loge bei. so soll er von der Entrichtung eines nochmaligen Eintrittsgeldes befreit sein. ■ 'A ii t r a g d e r E x- - % r äs. .11. s: Wis L Rosenthal, D r, W> 1 tei>-L eo I ■Hein r i c Ii. W fs 1 <r'c Ii. . IH. Seitensder Logen dnileii keine. Veranstaltungen;>ttrotten werden, weh he mit den. jiidisclten Religi,,iisgesetzen im Widerspruch stehen!, - Antrag d e r Esi - P'iiä s: A a r-» n Meyer. , .F o s. W i s I o c h. D PiiM r"c lj t . E «1. S i in o n , . Dr.. •Wtaltetv' 19. Grossloge widle besehliesstjn, dem § 23 Abth. II der Gross!ogeiigeset-ze. nach "dem Absatz- 1 folgendes anzulügen: ..Der Dispens jst jedoch' mit in deii Fällen zu eitheilen, in welchen eine Loge durch.;eiu s.t.i nun i g-e n Besehlu.-.- ler beim Wahlakte anwesenden II Hr.'"bei der Grössloge Vorstellig wird '. ";' -*- ' ' .**--.' t"' ', ': d ie v Ii e p r äs:. H a a gpifcu u ml. D r. W o l'f f für Beifh, Aue.iM"iach?/Log e. ' 20. Die Bert'h. Auerbach - Loge, beantragt, dass die bochw Grossiwge zri ihren »Sitzungen B"l)r, als Zuhöret Zutiiit gewähre, wenn diese auch -niehf Ex^Pr'äs einer Loge sind; I n de m Bericht des Ge. n e r.a 1 - C o m i t 6 > wird eingangs der Nachweis geführt, wie die Angelegenheiten erledigt worden sind, die dem Gerieral-Conrite in der Gio.s>logen- Sitzung Zu Breslau überwieseU werden; alsdann lälut der Bericht fort: * .• ..)'.•' .. : . ' Die Erwartungen,-denen, wir in Beeng auf die Ausbreitung und Erstarkung des Ordens iiT Deutschland in unseiin viujährigen Beiicht Ausdruck gegeben,'.sind zum grossen Theil im Berichtsjahre in Erfüllung .'gegangen: seit Januar ÜKN) counten wir 10 neue Logen installieren, für weitere Logen sind die Freibriefe bewilligt Warden", und auch für die baldige Gewiunuug neuer Plätze Ut berechtigte Aussicht vorbanden, wie übeihauiit in deri meistengliisseten und mittelgrossen Gemeinden unseres Vaterlandes^ Fshdi" die Erkenntnis Bahn bricht, dass der U. O. B. B. "die, gtfefgnetste Organisation ist. für den Züsammenschluss aller J uden, y.iir Eörderuug ihrer, wie allgemeiner Iulefessen durch Bethätiguug unserer Grundsätze.' Der Mitgliederbestand betrug'Schluss 1(.)Ö0 4ö40, das; Gesammtvermögeu des Distrikts Mk. 1,030.»>49, was einen Zuwachs gegen Schluss 18(i9 von lf> Logen, 4 13 Mitgliedern und Mk. 122,•_»()■) Gesamintyennogen-ergiebt. '■■ Der deutsche Judentag, ww er gejdant gewesen, hat uns mehrfach beichäfiigt; M'iv koanteu uiis weder au dem ursprünglichen Pläne, noch daran,, was jetzt an dessen* Stelle esetzt worden ist. betueiligen. .weil ddimk.'politische Bestrebungen verknüpft waren die äns'uusever Tiiätigkeit für alle Zeiten ausgeschlossen bleiben -müssen.' l.'eberdi^s glanban

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