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Bericht der Großloge für Deutschland · 1901-04-01 · Nr. 4 - April · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1901
Issue
Nr. 4 - April
Date
1901-04-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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* BERLIN, im April 1901. No. 4. Bericht der Grossloge für Deutschland u. o B. B. Nachdruck sämmtlicher Artikel aus diesen Berichten verboten. Fernsprecher: D. Wfclff, YI, No. 4619, Wilhelmstrasse U8. c^sc^scfe cfccfecfe' cfc^s^fecfecfecfe c^scfecfecfecfcc^s'cSfec^sifccfccfecfe tfesfccfecfecfecfe dfe Allen Schwesterlogen, die uns zu unserem ersten Stiftungsfeste Glückwünsche sandten, sprechen wir. an dieser Stelle unseren herzlichsten und verbindlichen Dank aus. - ' Kaiser Friedrich - Loge in Bremen. N.Abraham, .; Dr. R ö senak, . Präsident. •' Prot Sekretär. ^aiisfoi^^ Glückauf-Loge XXXXII No. 493. I r * Allen lieben Schwester logen, welche uns zu unserem ersten Stiftungsfest, durch den Mund von Delegaten, durch Briefe und Depeschen ihre treugemeinten Glückwünsche ausgesprochen haben, sagen wir hiermit unsern herzlichsten! Dank. ' /. ' < - •*' Essen-Ruhr, im April 1901. Sanitätsrath Dr. Hessberg, Präsident. ".{■•^ v . August Kohn, Prot. Sekretär. i'. & «•« & «*» «fe & '«jfe »♦» }*'. »♦<• «te"«feWä'^'Ä s!s ii'. & :!« & slV ii'. A & Ä & & "s!s s^t's*t i*j s!« üit : ■ . T . . . ..... - ^. r«-" ..... rVT .. ... .. .. . . ... .... . .......... ........ v\ ... .. ^..'. i.. «ij.. . ^* Die August Lamey - Loge ZU Mannheim beehrt sich, für die anlässlich des diesjährigen Stiftungsfestes übermittelten Glückwünsche den herzlichsten Dank auszusprechen. Dr. Jeselsöhn, r Präsident. A d.: Ger nsheimer, Prot. Sekretär. ($ *? $ * $ * * * t * * * $ * * * * filiiiil Ueber häusliche Wochenpflege. Vortrag, gehalten von Dr. Maretzki in der General- Versammlung des Frauenvereins der Berliner Loge Meine Damen! Will man dir Armuth wirksam begegnen, ihr in richtiger Weise vorbeugend entgegenwirken, muss man den Ursachen, welche die Armuth herbeigeführt, nachgehen, genau wie mm bei Krankheiten am sicherste!. Heilung erzielt, wenn man die Ursachen kennt und diese hinwegzuräumen im Stande ist. Ziehen wir die Verarmungs-Ursachen in Betracht, so hat die Statistik in 28 % aller Ursachen die Krankheit des Ernährers als solche hingestellt. Sie bildet die überwiegende Mehrheit, wahrem! der Tod nicht' in solchem Masse zerstörend eingreift; durch diesen sind nur l71/i°/o a's Ursache zur Verarmung zu konstatiren; die natürliche Altersschwäche des Ernährers hgurirt mit 14 %• Und das ist einleuchtend. So erschreckend und aufregend der Tod die Familien heimsucht, wirkt er doch in sehr vielen Fällen erlösend, klärend für den Unterhalt der Familie, indem alle verfügbaren Kräfte für die Existenz der Familie in Wirksamkeit treten, während lang andauernde Krankheit uicht hur die vorhandenen Mittel der Familie erschöpfen, sondern mehr noch Frau und Kinder an der Ausnutzung ihrer Arbeitsfähigkeit hiuderii! Nun. trägt in den Kreisen, von welchen hier die Rede ist, die Frau zum grossen Theil [ zur Erhaltung der Familie bei: nicht nur durch Zusammen-'( haltung der. Wii thschaft, sondern sie ist geriöthigt, zum Unterhalt selbstthätig zu sein Nun* ist die Krankheit des Mannes mehr vom Zufall abhängig, sei es durch Unfall oder in Folge des Berufs. Die Frau aber ist durch oft wiederkehrende Unterbrechung in Folge des Wochenbettes am Erwerb vollständig gehindert. Ist nun die Frau in der Lage, sich in den ersten 14 Tagen des Wochenbettes zu schonen, erlangt sie ihre vollständige Gesundheit uud Kraft wieder, dann ist sie, ohne Schaden zu nehmen, befähigt, jedwede Pflichten zu übernehmen und auszufüllen. Kann sie .das nicht, und wiederholen sich die Wochenbetten in kurzen Ab-} ständen, so verfällt die Frau unbedingt "bald dem körperlichen Siechthum. — Wie liegen aber die Verhältnisse der Frauen aus den in Rede stehenden. Kreisen? Die Thatsache ist nicht zu bestreiten, dass Unsummen von gesundheitlichem Besitz unserer Frauenwelt und mit ihnen. Unsummen von socialem Wohlstand nur deshalb verloren gehen, weil Tausende von Frauen nicht in der Lage sind, im Wochenbett sich diejenige Schonung und Pflege angedeihenzu lassen, die zur Wiedererlangung des dur^h die Niederkunft und Wochenbett g«-

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