Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1894
- Issue
- October
- Date
- 1894-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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/ / - ' 42 - I | ,• kteriosigkeit — aber, wir i etwa Schwäche hdef L'ar C harakter! wollen yr.V.-r (Sefnütb nicht verbittern lassen..wir wollen in den Wegen der [Güte, der Wahrheit -bleiben, welche (vor -uns' unsere Alteffc'gegangen sind: wir wollen '* niemals •arif-; Worten .kauft nur bei Juden'-..' Wir wf>He'r?" gerecht.'und ■gut gegen P. lermanri .-ein'.. «Güte hat. tpdr wie vor für •uns keine 'ürf iuer,.--.ketr.e S^hrihnken an den Wohltfiaten. welche de einzt-ini wie diivom Juden •■errichteten dem Gemeinwohl gewidmeten Anstalten erweisen: nehme Jeder Theil, ' der ihrer bedarf. Jude wie Xichtjude! Wir wenigstens wollen es festhalten, wollen es weiter, durch die Jahrtausende tragen, denn wir Alle sind Kinder eines Vn'ers. Wir wollen unseren irrenden Brüdern Hass nicht •nachtragen! ' Lernen und lehren wollen Wir die Tugend des .Wohlwollensder ßenevo'lfnce! , piotkp. ie ir Officielle Anzeigen-der Logen. ■ r..... «,, ' i Ii• n •......11111111111111111........... ■ . ..;, . * . '-4——, =ä ................i i . i t 1 i i i i ............ . t......'•! Montefiore- Loge VII. 352. j Einladung an alle Bruder des.C: Ö: B. H L>iL- - 10'jährigen Stiftungsfestes 3er Montefiore-Loge tindet am Sonntag, den 28. October er.; - *■ ^.J s. .Kaiserhofes" statt, wie folgt: Fest-Actus Vnfahg 7 A hr Orgelspiel und Gesang. Begrüssung und Logengeschichte, viirgetragen :': Festrede roh Hr. Rabb. 1 >r RosenzWeig Gratulation der Deputationen. Banquet Anfän.: S I hr fdiL Speisen liefert Hr. Peltesohnl, während desselben Vorträge hervorragender .künstlerischer Kräfte Damenspende. Ueberraschungen. Ball Ati&fg 101 1 I hr. gtänzend zu gestalten, hal die einen grösseren Betra:.' zur Bestreitung V beS.mJe der C JJc^t'Il' Hr. B. Hr. D. .Ks wird iaher tur 'ein Hill Ballkarten I.50 Mk. ko Benjamin tFirm£tKön <jsb ■Herz. FranzösiseUestr. .j. Jj-, r . Hierzu \Xerden artTe^BHr. I 4 < 11111111111 titig für ein Couvert zum, Souper inet Ball, nur 3 Mk. erhoben, wo- . n. Gäste können eingeführt werden. Hillets sind zu hab< n bei: rger rhee-< ompA Jerusalemerstr. -'S. Hr. Is Gutmann. Rosenthalerstr. 20. j 1. Br.Karl Hirsch. Leipzigerstn \\% Hr. Eugen Rosenstiel. .-Vskanischer erzlichst eingeladen. Eugen "Rosenstiel. Präsident; ..... 1111111111 j 111111111111111111111111111111111111111111 '111111 11 111111111111 Die mosaische Schöpfungsgeschichte im Lichte der neueren Naturforschung. nicht auch zugleich Die Ansieht über u deni BegYiffe von ein Volk ohne Kos- ■1:-' _:••:": icein Religionssyftem.. das Seine eigene rwcliüpfungsgesrcf^chte ha't. dert Ursprung' der Welt hängt zu sehr rr der'Gottheit z«#ah*inbn. als diss irgend •mogonie häuevbj ib. rrTc'"»nnen(. gonie oder SchC>] stand der alter. \ dker und den Werth ilrer Religionen hochgebildete \ <- lk :er Griechen, in eii stricht lebend'un l dfer Sinnlichkeit zu . *^ ■■ seine Schöptun;gv.:eseniehte ganz so, jri Aber gerade diese Kosmoi gsgeschiekte kennztichnet den Büdungs- Das em glücklichen Krdjethan. bildete sich ■ f T t ' sie seiner I.ebensanschauune• und 4ein •m Kunstsinne ertsprach. Wie seine Bildhauer audem "rohen Marmorblock »eine Götter" aus dem ten. sotornien Chaos die 1 .• diesem Züsammenhan.re nicht nöthig seir theorie der*1 iriechen näher einzugehen, aus dem -äng^ijeutetejj Grundzug derse vor einer philosophischen Beleuchtung, den Blick des Naturforschers Stand hal: j>eben der griechischen Kosmog<nie muss uns ganz besonders diejenige der alten Deutschen interessieren. Angepasst dem rohen "Sinne w ie dem öd alten Germanen, kann sie uns selbst •ine Statuen meisselberei^s vorhandenen Gimmels und dtjr Erde. Ks mag'ift auf die Schöpfyngs- Soviel ersehen wir >en. dass sie weder «jcb vor dem prüfenen kann.?n kalten Lande der n der« schonen Gewände, welches ihr die. Dichter angelegt haben, kaum einigen, Geschmack abgewinnen. Wahrhaft erhaben stein nur die mosaische Schöpfungsgeschichte da. Wie ein ehrwürdiges X><?nkmal ragt sie aus einer'Zeit zu unsherüber, wo der Mensch def schaffenden Natur noch viel näher stand, wo er gleichsam als ein Kind des Hauses unmittelbare Nachrichten erhielt und Kenntnisse erlangte, die uns Spätgeborenen erst durch mühsame Forschung zu Theit werden. Es ist daher natürlich, dass alle unsere wahrhafte Naturforschung nur das bestätigen kann, was die mosaische Schöpfungsgeschichte schon vor Jahrtausenden gelehrt hat. und längst sind die Zweifel oder gar Spöttereien verstummt, welche früher dagegen laut wurden. Obenan steht-die Grundwahrheit, dass der Schöpfer dm Anfange, am Beginne alles Werdens, das Chaos, das Tohuwa- Bohu ins Dasein gerufen. Ks ist der Urstoff. aus dem alles Vorhandene geworden, der aber nicht von Kwigkeit her gewesen, sondern erschaffen worden ist. Ks ist bezeichnend, dass das Wort ,Barah-"(er schuf 1 in der Schöpfungsgeschichte drei Mal vorkommt; zuerst bei der Erschaffung des Urstoffs. sodann bei der Schöpfung der Thierw'elt und endlich bei der Schöpfung des Menschen, a Wir werden noch sehen, welche grosse Bedeuteng .- dieses im Zusammenhang des Ganzen hat. - Ein Gemisch von Wasser und Erde, Formlosigkeit und Kinsterniss charakterisirt das Chaos. Ks ist ein rTehom-'.