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Bericht der Großloge für Deutschland · 1891-04-01 · April · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1891
Issue
April
Date
1891-04-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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sicher diesem Fond Zuwendungen machen. Sodann müssen ausserhalb unsers Ordens stehende '.ilaubcaisgenossen für diese Aufgabe interessirt und' herangezogen werden. I < i n< r sind mit den bestehenden Vereinen Verhandlungen anzuknüpfen, ob sie "geneigt wären, mit uns Gemeinschaft ich zu arbeiten, dy es «loch in unserer Absicht Regt, in einer andergearteten Weise für .die Hebung.des Handw erks einzutreten. Wir haben eine fest gegliederte, geschlossene' Organ -ation. ilie .dabei sehr in's titvwicht fall;. Sie sehen, meine Brüder, ich habe Ihnen eine] weite Perspektive eröffne! Las ZieL ist gross; das *q erreichen ist de* Schweissos der Fdelston Werth, ".als deren Verkörperung doch unsej' Urden in die Frscheinüng tritt," Referat , f V J * ■ ■ tles Ex-f'räsidenten Bruder Aftolptt Mayer über die Fragen: Krscheiht es rathsam wohlthätige Linrn-lrtungen 'als Ferien-Colonien. Rc-schcnkung armer .Kinder etc. den Logen zur Förderung find I nteistützung zu empfehlen? ■ ~~ ■ ■ l nd wie'.' . ' Nach meiner Ansicht' ist 'jedef Hinrichtung, .-welche die Beschcnkung armer Kinder bezweckt, unbedingt Zu untei:- stützen. nur grosse1 Logen oder, wie hier in Benin, die v ereinigten drei Logen, können aber in dieser Sache, selbst stiindig vorgehen, an kleineren Plätzen ist der Anschjuss .tu bestehende Hinrichtungen, die wohl in jeder ienii ind<- vorhanden sind, zu empfehlen. Nicht so einlach liegen die Verhältnisse mit den Ferien- Colonien. Seitdem vor ca. 11 Jahren hauptsächlich au! Anregung weiland Sr. Majestät Kaiser Friedrich, die Frage in Fluss gekommen ist : wie schaffen -wir den in jlenkbftr ungünsiigeii Verhältnissen heranwachsenden Kindern unserer armen Mitbürger eine Frholung. welche es ermöglicht, den siechen Körpern eme Kräftigung, den kranken < »rganen eine Heilung zu geben., seit dieser Zeit .sind auf diesem tiebiete der praktischen-Nächstenliebe ausserordentliche Flrftdge er-, zielt worden, Lnd mit -Recht! Kein Zweig der» Wohl: thätigkeit verdient es wie dieser, dass alle Kräfte angespornt mnd zusammengefasst werden.-um'in Wirksamkeit zu treten. Man muss in grossen Plätzen, wo die Verhältnisse es.bedingen. dass die .Menschen in .hphen-Häusern eng zusammen w ohnen, es gesehen haben, unter welchen Umständen fdief Kinder heranwachsen. In Räumen, ein'em /immer und einer Küche, habe ich einen Schuhmacher getroffen, der im i ■ »I ■ 1 Keller wohnend, durch Flickarbeit sich, sVine Frau und '> '• •' v •' ' " -> ' ' Ml '. ■'■> Kinder ernährte. Nur im hohen Sommer. y. erin "die Sonnt Mittags ihren höchsten Standpunkt erreichte Strahlen in die Wohin'ing und beleuchteten blass und elend aussehend, dass'man verhärtet sein musste um nicht Mitleid zu haben, besonders mit den Kindern, denen Alles zum (iedeihen fehlte, in ungezählt« die Verhältnisse gleich oder ähnlich: in allen giebt es Tausende ..von Kindern, denen Ja Luft und Licht fehlen, die dahin welken seh.waelwund elend, deren Körper in der Entwicklung zurückgeblieben und nicht drangen einige i Menschen! so n fiulen liegen grossen Städten iE aus |ahr ein kräftig genug wird.' um arbeitsfähig'-zu' sein. Schon s£it •Jahren hat man die .Leberzeugung gewonnen, ilabs "diele Kinder zu. gesunden: Menschen Zu erziehen. eino,A-beit -ei 'mitberufen zur Losung ".de», .alle " gebildeten' Menschen lueschäftigenden socialen Fragte-,-' Soll der kleine llam'hvi-rkei der Arbeiter, durch sejm-r Hände Wei k stell ernähren, dann mus.s ey "einen gt-'sundeh. KörpVr iiaben und den | ihm /u schatten, daXl sind die Fciien-COlonien berufen, - ... .; » ... <r i-'. < I-.inen Zweifel uhei*. sr» ..Vortlieile <}er H-erjen-J "of(jnieii< wird es wihl nicht -in eingelten.- ivM;tn-h;n .früher geglaubt, die Kinder, denen eis vergi'mnt.'t-'t. einige Wochen in 'frischei . ,i .; - ■* : .".Ii '. l.uft und guter Veiptlegurj^ zu -leben, würden sich Unglück lieh fühlen: wenn\ sie", in ihre \oft ähnlichen .Verhältnis,, zurückkehren .. . Man diätU^n Ii,. ibeV'-Lfrin -getäuscht: bös.- Erfahrungen li.it man ';l/ein|tfc . nii' gem.uht. l").»geWen hat .sich ein Erfolg £e-zcigt. .ifiL den: in,in nicht gerechnet hatte. . „•»•...... •- ','"' .< i Die Kindel. Knalu ii , su\\(ihi! ^.iNrAla Ichifr.' die aus den im Freien verbrachten Serien..wjedej- * in'Schäle kain^ ,waren gesittet».-!" als '(früher... %i>-. 'M«».r"«;n .uiljiierksamer und n»*nbegieriger, hie I .eltrer .dgr- Vv.h\\vscl*iulen hälfen sich besonders . '. f ... ,v . -."> .; l .1" . erfreut iibej die hinrrchtimg-- dt % -l'.erie.iit 'nlonu-n < aüsgesprochen.. sie ,j i kefijK-ii V> •än."*»/as'.- auch . in Bezug "auf: die. Erziehung dadurch ■ tat, 'ile,sie." bewirkt» wird- .'i'nd w enn solche '■?anf < reist und fK-npei -ichtbare Frfolge ei/iel1 sind, wyr . will ' -lengnent:".:':jl»iss- '-aiiyh.. «las ♦•i'einüth des KindeveiedeU wird! In '.die-Offenen llbiven der Kindel, wird ein Keim -gelegt. >br -Hu. -»lein Sch Das Hewüs-t.-ein. dass fivHivle-'ATeits'chi n Wird; .1-mptintl.ungeji der Dank barkeil. erwei|kcii« und in dmi. heranuach-enden t <>b>iii-.t. n" wtid da- 1 refiihl der Nächsten liel'e .sich von. selb-!;üisbiT4eri.'. '"c"' Audein : X'orsteireirden . ei gieJ>t sicn-^aie Antwort, d.ises nicht nur i atlisuin.' s> ihdeVil" auch" -iiubedingt erf.'>i dei licli ist. wenn wir 'allen. Logen" de-- VIII. I li-itrictdringend die Bitte ans lb-iv legt n. di'o.düurjchturtg der;t Ferien-Oolonieii ..' . r. '. ' •' ' .. '-* " '*-.« '" '-. r überall in s Leben zw iiti-ten. "•M.Vt'r ".Weg dafür ist vorali '; . ,;y.. ■ ■ - zeichnet und klar. , /tV •vrkenfivii'" "t)it-j L<>gen in klemen. .Plätzen, deren günstige. ö'rtlK'ue.Lag^v-diA'' Fi'nrichtuug eigen.-ä l'olonieh entbehrlich-'maclr't.; We/abvn'sii^ri;darauf besehrspfcen!ji aus den.zunächst g.«-leg'env'ngr'o«äehiStädtett Kinder aiiher . ■ - ■ > •, -.-; uläubensgenossen bei 4cn.:'«.Möf in jfirer -Nachbarschaft, unter zubringen, -ei es ■ grrgen.'Be^ah.KTng---..«Ivr im Hause bravtlr Menschen, die -ich niie I-reude dai'^us niachen. ein Kind einige W oclu-n /u ' -U-h - zu.'^ehmeh. l'nd es -giebt.viehbrave Menschet» iiiHör'-un-r',* r:)as Interesse- 'derselben tui ein so her\oi ragend. i-dles \Verk ,M überall vorhanden, es braucht nur geweckt - zu .werden» das .niuss aber das' Werk def kleinen Lugen -ein. bei :'t'iiätigkeit .eine-» Mitgliedes Misten Jieleclltigjl Antlieilnehmen der AUeiuama -1 .oge i"n .Strftih wir von Berlin aib;! miv ."■'' - -Lihre-lÖä'■- - zu danken.. da= Kinder ... 5 13. - «.•'.- --. •; - ' riÖfe** — 2ö . •,' "_':!; '/•-'^S^_ — .3yr" :. 'ff *■ . ' . '■ _'--V$$U. Ol '. „ - >. -;.•';■•' •'. - K in 1 i'ei-tellen untei bt Hlgt-'n konnten - 1iif edler W etieifer ist an einzelnen l'läizeif; angelacht wurden.. die d amilien bestreben sich schon darum.,. wohlgesittete, der 'Erholung be-

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