Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volksstimme · 1934-07-19 · 21 (19.7.1934) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
21 (19.7.1934)
Date
1934-07-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/2621806-6375666-6376080--4937-4861796
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Numn - 3 26. Jul il934. jedes Jiidische Haus |<jlrr| alfeste und beliehfeste Hil « Hiekis lllustrlerte I Jiidische Volkskalender 12- J* hrgang zuin frelst* vi>n K£ incl. Porto und, \urd der nach* Summér bdij:.* *r d r lud Volksslinvm* d^;*K*^t kein. . UFFE GECEN IUDEN -it. ANG~... ~ - CHISCHE* PARLAMEN iruhere nlzelisti Senat sf<jl sagte. d Komma: ersuchte die Grie:1 te an. S den W Mi lister Jassonides, Mitglied der ve- SL'lion Partei. richtete im griechisehen ha'fe Angriffe gt?gen die Juden und ‘uden von Saloniki. die 1912 den ten der osterreichischen Flotte die Okkupation Salonikis durch :htln zu v^rhindem. massen sich heutloniki zu beherrschen. indem sie hei ahlen den Ausschlag geben. ndi PH STE NATE des Ad< Stephen uii Bore VX’isc Aufenth »1 sehen l des Dirpl tat in in den berettun $ fiihren. VALI neui; PALAt: tø a r s t tø'arsch. Touristtii auch hpi Ptund Visums, in letztdi Touristep illegal Stud. jut. Theodor Herzls Dueil. Vorliegehdt sich auf M; her unbeka i; Hauptsache tellnachrich|t biaf’, die dl dentenverb tur Verffigt wendet. Die heutige Gen; Theodor Terzl nach ein schweren te er lacbe tanzen, spielen IM GRIE- A t h e n. Der dis er ao ridische der I studiert c. Arbeit stfitzt iiterial, das bisnt war. In der wurden Karen d«F ,vAl- 4se Wiener Stund. dem Autor ng stellte, ver- Reden und Bildern. ten ein Held, der rastlos ar jeitet. nach Hfann emer Verantwori nen Bildejn, eine traurigen Ahgen und Gesicht, djem das Lad Einst wrr er anders. Nen, ja. viel w seine schonste und so: der Wiener /orlesunger Jniversitåt: „Allgemeine biirger Im Studii ti trat Theodor Herzl sche Burschenschaft EN W1SE*GEHT FUER ZWEI MO- NACH EUROPA. Per Khrenprtisidcn,t erican Jewish Congress Rabbi IV- Sj Wist* begab sich mit seiner Fraii der „Champluin*4 nach Europa. Pr. rd wahrend seines zwcimonatlgen iltirs in Europa die Lage dar deutluchtlinge prufen, an einer Tagung jrknoriums der Hehraischen Univers? Zufich feilnehmen und den Vorsifk ‘ehfer iudixchen Konfergnz zur Vordes Itidischen tø'eltkongresseB Alben wilren stramrii nehme Studenten, dip die Klinge fuhrten u: und 'Duelle hatten. ration kennt seinen Taten, Nach seinen Taruhe und seinen Reden grossen und tang, nach sei- Qestalt mit tiefeinpm em$ten hen fremd sei. Damals konnlachen, singen, ar es ja auch genloseste Zeit, Universitat jubesuchte und s|>ibliothek das ich1, Recht" njahr 1880 : 81 i die akademi- Albia" ein. Die ie, fesche, vorbesonders gut oft Mensuren i d RIAN DOWGAI.BWSKI WAR JUDB. Paris, lri. Juli (&. T. A|.) Der im Alter von 4D jahren in Paris an einem Krebsleiden ver ►tok'bene Botschaffer der Sowietunlon Valeriai Powgalewski eiitstumiot einer guj Judischtn Familie. Die Zettungen in der ganjzen tø'elr tf id men Dowgalewski ehrende Nach^ rufe. in denen sie hervorheben, dass Dowgalewski ieif Annnherung fv'wjetrusslands art d#s dej ickratische Europk« den Boden be[ reiféf In it.! VISIIM SCHWIBRIGKEITEN FUER $TlNA-TOUR ISTEN AUS POLEN. h fe u. Pas englische Konsufat io i m». * * 7 " .! u! macht in letzter Zeit judischet^ . [die ' nach Paliistina reisen uolleni i liuterlcgung dyr Kaution von fiQ hwierigkeiten hei der Erteilung des Ojas Konsulat héliuuptet. duss sich ^eit die Fiille gj*mehrt huben. dastj ihre Kaution v4rfjllen lussen und Pal«stim^>!eibejK^^^^^^^^^^^^ Kprijler reinigt fachpiannisch Sirdinicky BrQnn Kiosk S. — Pondvka 18. Tel. 17.433.' Tbeodcjr Herzl truj dentenkappe, ein dr;i und maente frShlicht tige Streiche mit den „Albia" mit. Er nahm am Leber und Treiben schaft. Z veimal tSgl: c! Llhr mitlags und vt abends, l eteiligte er fiziellen Eechfsiundei i serdem ir einam Kur: besonder;n Unterrijd Fechtmei >ter erhielt. ersejrien aft auf der bei den Mitgliedern seine sclon frBhzeii i journalist ische TatigLe: Herzl nahm an de trank Bier und Wein sang Liec er und war verd erbet|. wenn map plante... Jedes Mitglied der iibcrhaup bei den Bj jener Zeit, musste s stehen. F estimmungs zwisehen Mitglieden Burscheni chaften vt uelches j ewohnlich Eechtzeit lautet. Wall Minuteh-Karppf -gilt der dem 3egner eine letzung mit dem Sabel er kampf infahig wirp Die bliden Juden kommen naher^ stellen slch vor den Wagen und beginnen nun mit dem Bauer zu reden. Einer,‘p ickt das Kalbchen an und feilschlt. Der Bauer hat eine Pfeife im Mund; stosst dicke. Rauchwolken von sich und lacht... Nun ist der Himmel tief dunkel. Kleine J temchen leuchten wie helle Fensterlein zu den Stuben der Englein. Und der Mond wie ein grosses Fensfejr in unseres guten Herm Palast..j ^.ber in der Ecke, weit, weif ist die letzte R6te vferblasst und in einer gnnzen Schatj dunkelblauer Wolkéln ertrunken. Oder was essonst ist... | Nun; s< :h ich die HSuser von Schemenez liedrige Hauschen... eines vom andern abgedrflckt. Platz ist hier bili g. Weiber sitzen auf der Schv^elle vor den Toren und schwatzen. Kinder laufen herum auf dem s teiner nen Bruckchen, das. fiber den ausgetro;kneten Teich vor den H3usem ffihrt. - Auf j dem Markte liegen grosse Bfindel Stroh; wahrscheinlich war heute Marktjta][. Zwischeh zwei Hausem tummeln sich Chederbuben und S6ldner. Eine A ter denen asspannung. roten transparenten luchstaben, hinein Lampe! Von Josef F.railkel. eine bunteStufarbiges Band Dinge und lus- Mitgliedern: der regen Apteil der Burscjienh, von 1 bis 3 5 bis 7 Uhr sich an deij of¬ und weilteauss, wo er noch :ht bei einem Stud. jur. FJerzl Albiabude, war jeliebt u. durch g begonnene it populair. n Kneipen feil, spielte Kaffen, nie ein Spasstolle Strejiche I „Albia",; wie rschenschaften uf Bestimnjung lensur ist ein verschiedener nbartes Dueil, lut 15 Minut;n rend dieser 15 Jer als besiegt, derartige Vcrbcibringt, dass Es war am 11. Mai 1881. Die „Albia" und , die „Ållemania“ vcrsa|mmelten sich in einem KellerlokalL um einem Dueli zwisehen dem Albeji Theodor Herzl und dem AllemanCn Karl Koch beizuwohnen. Zur rechtlen Seite Herzls stand sein Sekundant techn. Franz und zur linken sein Tcslant (der die Arme des l:echters an der Pause stiitzt) iur. Hans Piscnek. wahrend phil. Julius Seraphjni der Sekundant und phil. Gahrieli Kiithmayer der Testant des Gegenpartners waren. D:.ti festgesetzte Stundie nahte heran. Der „Albifffuchs" Herzl und der „Allemaniafuchs" Koch waren p3raf. Sie standen sich mit entblSstem Ober-, korper gegeniiber. Beide - hatten in der rechten Hånd einen scharfgeschliffenen Sabel. Die Klingen sausten. Ein harter Kampf. Da sie fiihren gegeneinanlder die Sabel, man hort keinen Klanij, nur einen dumpfen Stoss wurden beidé verletzt. Der Unparteiischi, der den Verlauf der Mensur uberjwachte, der „Teutone" von Strohbach. verkfindet: ausgeschlagen, unentschieden. Doktor Scherzinger, der Badcarzt, bemuhte sich nach der Mensur um Herzl und nahte ihm die Wundc, und Dr. Roth tat dies bei Koch, da beide Paukanten verletzt waren und je einen „Blutigen" bezogen hatten .. Am selben Abend fand eine Kneipe statt. Die Kneipe verlief ausserst gut. Die Kneipgesellschaft war besonders lustig > und frOhlich man sar.g Lieder, tfank Bier, lachte und scherzte... jahre verstrlchen. Flérzl hatte die Universitiit verlassen und weilte in Salzburg als Rechtspraktikant. Eines Tages glaubte er, dass ihn irgend einer beleidigt hatte. Herzl fordert ihn zum Dueil. hennas doch der undere verduftet und lasst sich nicht mehr sehen. Und wieder .vérstreichen lahre. Herzl hatte schon den „ ludcnstaat" yerijffentlicht und war Prasidcnt der Zionistischen Weltorganisation. , Ar bu«P V.bTFcrs U ic neu^cho i Ifichfcn - hranntwein ALPA mac fahi^. erfriss. <1ic Hautohfi h ri NOTIZ tn fuhft man sich i nich einer Eic rtahung 9 mit ALPA> Franzii [<p?n mir ersfandsf* reinigen •n Bivf' rahunjJ 9 mit ALIM Rft^cl miissi^e Mass r rn”den Korper *ici hen bei Ermiidung, flnche und re*4jen kreislauf jii. I THEODOR HERZL - UNSER Von .A rmin EGWEISER. Wilkowitscji. Hasseswellen in dem Ostfn Schlugen wider Israel. J Und die! Horden, die erbbst|en, Treibenj Pogrom, .Raubesiehl. Aber ailch im iweisen W;stjen“, Wo man huldigt der Kultujr,; Zeigte nan den „iiid'scheri; Gasten" Allen l lasses rohe Spur’ Doktor Stand i Rief er „Lasst i ns bau’n den ludenstoat!' Herzl's edle Seel;! i Aufruhr-; und zar! Tat auf aus voller Kehl«: Wir si Jenen Seine Dass s ni t Buchdruckeiei u. graphisch AéKOVA 'liefert zu konkurrenzlosen n-.e. u.‘Acquisitionsmatei I Briefpapiere, Eakturen, Pn B b h in. - S k a 1 j t z reisen jede Art vi ie: 'dislisten. Blicher’, Ein Schild mit en biakt. Auf der Schwelle eines Kellers steht ein Madchen mit hochgs kammtem Haar und einer weissen Sciurze und guekt in die Gasse, wo aidere Mådehen spazieren gehen. Unc sie blickt nach derWohrung des Fel dschers hinfiber, wo,ein Junge steht, den Hut weit im Nacken, und ihr zu Blick tiir, dreizel njåhriges Mådehen, blick nur... De in Liebster lernt noch die Rede zur Ilarmizwah Ueberall nur Weiber und Kinder! Wo sind dem die Månner? - Jisg^dal, wejisk4 es aus a« Dort sind sie. Omtin, jehei sclimei raboh, antwortet d e Gemeind Einige rrauen auf ' fer Schwelle rei ben sich i lie Finger ajl der Wand und sagen: O nein, jehei Senement z dawnet. Nacht. Sicher und kleinen dåuschen Markt, wie alte Weiber mit Strick' nadeln it der Hane, die sich verdasch, so dringt elm Beth Hatbidrasch heraus. schmei^rabo!... still stehen die llerum um den sam|melt haben in einer grossen $chul u. tvarten, bis dass die Vorsugerin koitomt, die Vorsagerin mit der Brille jauf der Nase und - den GebetbiicBern in der Hånd ... ..i.Aber einen Mond hat Schemenezl... Dunkel ist der Himmel; mit Sfernen wie mit leuchtendem Mohn bestréut. Und in ihrer Mitte der helle Mond. Wirklich Josua’s Antlitz, ohnei ein einziges Fleckchen. Gottes Abglahz lifegt auf seinem heiligen Gesicht. Und er blickt hernieder, der Mond. auf seine liebe Gemeinde Israel und låchelt ihr zu. Aber di; Geit.einde Israels muss beten ... Und hinter mir fragt ein Knabe init Scheuer Stimme: Darf 'man denn in den Mond gueken? Darf man? Ich blicke mich um. Ein paar grosse,' kindliche Augen in einem blassen, dfirren Gesichtchen. - Ja. man darf gueken, inan darf! j Und ich denke bei mir, der Scheaaenezer Mond ist vielleicht nur des-!alb so klar, so heilig und so rein, zeil niemand zu ihm aufblickt... Dem Jfidisch-Deutschen nachgebildet von Theodor Zlocisti.) \'on der G., Aussig, gendie Erklb muhvol! aufg .•khlmrr.en rg, den er uns wieM... el hat Gott g.notnmen. rub’ im Paradies.i Kunstanstalt B b h m c n IRucksorten, Rcklji- U \ I ■ r.atalojjc usw. : i „Cerés und Omega kit« r> verldsslich kosclier!" Firma-Georg Schic wurden wir ersucht rung zu verbffentlf tit A. foltthen: Di^ Firma erzeugt wie bisher das reiné kosel erc Ceres-Pflanzenfejtt u. die koschere Pflanzenmargarine O- MF-GA, versehen tnit dem Attest des Herrn Rabbiner Simche Frånkelj Die Erzeogung wird von der Pressungder jSelfruchte his zur Herstellung ertig'vare in der gesonderten er-Apteilung^’von Herrn Rab- Halpem aus KojSice, der Kosi binej- Davtjd sdhe 4 ivtte Schwiegersahn des Radomysleij Oherribbinei s und eines zweitenl judiscljen : Gdehrten beaufsichtigf. Demnåch Geseitz in lich l.-ischejr scherer Ma eingetreten ist durch" das Margarineer Lieferung von verlassen Pflanzenfett undkogarine keine Aenderung

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.