Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXXIV (1934)
- Issue
- 9 (28.2.1934)
- Date
- 1934-02-28
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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\r i, r 28. Februar 1934. Inland Chr Mlicher GiiieriliriAb'r testiert sein V er minen A-iner r.-th.-i{lo\cn Gemeinde.;;s i itli ' \-, ... .Hi:.hiet: \... u.;^. i T.titen \u::.:e higr ui*:er BiV.*i«i"ig alfciiiSdiichun der Be-!.■ .il;-,’: il. tfi lirektor fler ' . . .a - .Aip a l-fr i il 'iti .i. I-);-.- Verst.t .'i .• - als t|j;; a-d’,:er B. : .nistt und . aiilt . ... IlpV i *"• lihte /II viel w ‘^ . •. V. ’ . c! ' :m v k. »ii te* . - f - (! i'r*»tz sniper , k .l * "■ JlukiiUlillv ' - r . \\ cliti4 iib'*. Il - :!. il Jes tpit- 1; -:.T,ii'. : *^L ' *t i Tit t \v F-; ' *.B er lI-.l- >r- 1 ■ ‘ , ... i . .un . 1 .'!:-._vkv r r'ielit un IC- ■ li Tc 1 ■ ’«-* : i:.. '• ttestimn Je.! - i vi:--.' elites vs } Icli i i>eek fun. >k-ii . ‘ii Y * :. t v..:. L il. : de:'‘ ru 2 ei- Hv'i ,1 .hristli :he J T'1 vvrtcili. >ie ■ 1 ■ m Gjjiai: m hat -ich ’se- •J r tniiu-n; eu;e- .■ .. . •! •!. .HIS Kil :k- \ ... ... Jlkii KUl ii>< ■ Tv*i.i: •rs Chri blicher Steueriabler entscheidet! \\ ah lausgangjn einerfijud. Gemeinde «.1• ■ cim^er \ .*. ,, J- -nem ié. ivr 2åhliing L . cr\\ies s; vn. 1 r;- ') I.-I .;« Stim ‘le!’.. .: -• :!!:!-: i'dm- - ^«. ~ ••V | us. mm; u; tL^ - >• ■ - * .;; »ir Ts- MnjiHi ei»U, e*K '■1 ■ .-Ut lilje.- C. S* *11 " ‘ Kil Ml-;/-lille. - iHVfK;--!i k-• Ir lUlle ,v:. s; I : 'ti ti -li. :u'ii lu. k •; i j ■. U.i- - k* : u’uuiii iMT im.ha ‘tit in M.iiiitn. « hevra Kad. ni*Mhf -;Tmm!unb. ■ - ' •»' AU.' 1T1‘ - i' Bl* 1 4 >.jr.n >'t»M ^/uriftwar; P J. irr 1 ■/i7.-i »'•m. j \n:; r.ayt v..!".**r li .w-*±ro A i- Yji.'.mit-;*r: af. S i >! i I> Yir May.-., pv;& Ir r. * Y n. Tho t'-'v.u/.'i Eisinker, I> /'•■. - En. 1 ‘-ka. We; eér ^4-- K-! -■ ■' f.i <!.• : trau.t.-*r.r; n« > •{■'»•: .1 tv.’ e*M i» : *;arpat*.russ-Vii- •tr - l‘- ... he «ei, juiii.^ih*" ”*; . . Km. v . - Ile r *! •.:•-rtt-J‘~n. \rl**<oroff-Gedenkfoi**r.; -r '» ~hgung angeiiaY 1 r-;• -;>«*. Gg. Pr. S. Schindbr'?’■ :/:> -i.*-**.- •.: u. aYt r.'Y'i.. . -u- <], . ...J«, F. : Funr.y LY „ '• i. , u;- J.\h-M.rx« ~ vur :- -a. ti. j. -.»»r .’.ni'AL-AIil.'tfOk* »Ki'-.S.imti.i varoffentlicht. i ' hami-^ha-\-s>..r* Hi*'<che»at-t>irr. t*||—>* : •*-*-- ,,k ..Makka- HA-i Allii ,n UV . rn-iS-umtajr I. l^Ul. \? l; -uhl "li/arh ‘ <i. i i:. . n.riAin., K* **.« •. Par.n Uc r.:t* wrauf :r. ..P :\-Ka-ez” pnd f Airweseniden V— '.rr->ten K^L- - .,H< 1-..vrun^ j;-;-. rier Anlinjrung der „Hat:v^ah*’ •. - »Miifaehe, apef wtirdige Foler. . r (»eneralveraarnmlanej der .,Judih<hen I>æhallr". Diege fand am Sslm^tag den li. II. ^*>34 um “> L*T»r abend^ Xach kurzem K^-.sajierioht, férlesen dur« i. den ObmaniiGg. FriH VVeinber^r, wur«l« «ier Au>schu3 gewåfilt Obmann Fritz Weinbersrer, Fran Ida Hayek u. die Herren H4ypk nd Karl Pla'ek. Aus BRUNN Preisausschre schiinste Kirtel Blåttes. Palae Abend jiidi Tojnbeeltalle. iiieniia" Pen 4 .Marz Iies: He r ,\\a(ee;It Farher aus Werkeit von Bialik. Zloeisii. Zuekermann und aus eifjenen tU lieljteii. terner Szeiten aus seinem Drama .iAut der Flueltt erseiiossen". Pealschule. Jånskå. 17 Uhr. Eintritt frei. Isr. Kultusgcmeinde Mittwoeli ahettd predi^t Herr Dr. Levy anlaBlich iles Puriiiilestes t>ei’b (iottesdienste im Tempel Knlisté. Be”inn 17' •> l’lir. Jiidische Eltern. SettJet tuts das Liclithild Fures Ki tdes. Wir veranstalten ein ben tinter dem Titel „Das '. Zuseliriften a. d. Adm. des <vst'r. <i. »cher Kunst. IVm v»u der ZinitM'Usi-hen Orfr^ni.^ation ventn.-talteten zweiten Ar*ch<l judischef Kun>t wurde wieder mit be* > ’:-i^rt*m Intede.^o e:itpi‘^on^e>ehen, da er u:<t’r ii’Uvvx-kluntf, r*edeutunp: und Wesen der •^an7. ei^enartisim jiidischen Musik Zeujniis ablejfen solite. Disses Interesse wurde nooh durch «lio Mitwirkunfri hervorrajrender Kunstkrafte pe-itei^rt. In ^orderster Reihe stand der l>eempfanpone Ki>mponist und Professor Julius Wolfsohn aus Wien. Mit >einm eipenen Kompositionen, den im Tropgtil gefyaltenen stimmunjfsvollen Bilde rn aus der Kihderwelt und Paraphrasen ul>er jucji.-fhe Volks!i?der dann der machtvollen jiidisehen Uh3p>o<und schlieC.lich mit der hnchmodemen hebri isehen Rhapsodie v«>n t'astelnuovo-Tedesc«å zeijrte er sich wieder als vollendeter Meister »*:nes fein differenzierten Ansehlaps un« eirer keine Sehwierijrkeiten ken- :»er«l^n Technfk. Sodann l>estatigte der K«>nzert- >a:ijrer J. Sejral Rosenbach seinen ihm voraus* jreeanfrenen■ wxtrefflichen Ruf. Mit schonen.i aus jiidisvher i eeK ees*hbpften I.iederr. von | sonders Klaviervirtuose tritt .jdv »ler crVieuli^heH'instand, dal* deren erster T«*il im Kadityeine ausgezeivhnete Wiedergabe uml durch StmillldUifipuing noch ge^teigerte Wirkung fand. r Vort rag l>r. Felix langer iiber „Die l*ro tokolie der Ueiss-n son Zion”. Man mutt der deut sohen Volksh<Hahschule Pank wissen, datt sie dem von seiner Wirksamkeit in Berlin besttx-kar. ti ten judischen Schriftsteller und Briinner Lamismann Dr. Felix Langer Gelegenheit gab, ut»er ein interessantes jiidlsches Thema vor einem zahlrelchen Publikum aus allen Schich len der judischen Bevolkerung im grotten I)«*p7.saale zu sprechen. I>er Vortragende setzte >i« h /.utuu hst mit <Tem hepte aus einer panarisclu n Fr-nt wieder hervorfirechenden Antisetniti-mus auseinander, der uns hauptsachlich die Ka-se, tlen Reichtum und das Streben nach Weltherrscliaft vorwirft. Mit letzterer Anst-’nuldigung ulierging Ke<!a«r auf das heutige unter den Massen so verbreitete Hauptargument »les Judenhasses, auf die sogenannten ,,!*r-*tokolle der Weisen von Zion**. Kr las diesellien >tettehweise vor und kennzeichnete sich treffend an der Hånd zahlreicher Tatsachen Dokument** un»i Ausspriiche grotter Mknner als plumpe FaUohungen und Liigen. Interessant war hiebeidie Feststellung, dal* die nach den Protokollen un^ zugemuteten Hune, in Deutschland jetzt v.*m Hitleri^mus gegen uns verwirklicht werden. Dr. Langer schlott mit »ler Krklarung, datt Wissen, ^»‘Kterkenntnis u. Selbstachtun^ nunmehr die wichtigsten Waffen im Kampfe gegen den Antisemitismus sein miittten, und eine Verstandigung aller Vollmens<*hen Von Herz zu Herz und von’ Geist zu Geist wohl auch noch den Anlisamitismus ul>erv winden werde. Das ikublikum nahm die Ausfuh* rungen des Rednees, die vielfach Bekanntes brachten, aber durch Aufbau und Geist stark fesselten, mit Dankharkeit und Anerkennung éntgegen un»I zollte lebhafter« Beifall. lil-HJUM t |*Ikigr■!. Ui.v rin. Pin-i-: '.:kI tir •-•v-k -ibi; er uurch tiefes K;n«irinn Gehalt 4^r Ge^inge die Welt I’ala- *!ue l|an«'‘-^har‘t and ein werdendes i- Af -At 'und im ureigensten <Iei. H:rj/».i gestdlto sich noch ein<T ge-» i-. M.ii.vlung Uer^angentdim klingendeil .:e auVp -chon am K»mzertb<Hlen fiihlt und eine liberaus deutliche ’wra^.erung, u.< <iu.~ Jct/.t tn.t uem Hebraischen vhon - ■ \iertraute Publikum den i. t <ui irn Bumle zeigt .n ^wei hel «• irkungsvollen;ark mitempfmden liett Als dritter <ier 'jungjiid:-.Sie <»esang?ver-; •åi.'cjten Clibren und in »ler Hyrahe Dr. Otto Kbnlgs unter straffen l>itun^ Hans Weigls bzw. des Autors ganz beiieuteitde Fortschritte. Ganz’ bend* i' f/ekund' te ei* jedoch diese durch eine hwi„rigere Ai fgab*, durch den Vortrag von ion aus den* Oratorium „Elia*” von Felix Mvnde! -hn-Bartholdj. Es war ganz einfach - 'tuuni.ch, w^.-* det treffliche - Dirigent Dr. •tt ■ Kbnig mit iler anschmiegsamen Klavierftfleitung Hanfj Weigls durch zahe Arbeit und i: liere Leitung auder nicht gleichmattig l»en ur.d go-^-imlten Chor\*ereinigung herholtc, die die sdbonsten, von hebraischer Mu.-:k j > abstec ramisch urtd sf lcnden Stelieu dc.- Werke* dy mmlich elndrucksvoll sur Geltu: g «rachten. .als Solosanger bewåhrte sich in ler I.ir.le Wrlter Windholz durch edle Tongebu.ng und mu^terhafte Fragung des Wdrtes; lar.a taten sich noch hervor; die Altistin Mary Land^mann durrh das warme Timbre ihrer .^tinim«*, der Tenor Alfred Hochmann durch die Kultur seines Gesangcs und Dora Broch durch ihren roichen S nmmfond, der sie freilich noch zu starken Stirf mentladungen verleitet. Das den Typossaal hullende Hiblikum wmrde des' ReifalN rticht mii<ie und rief in angeregtester Stimniong die £unstler und Mitwirkenden wie- (ierholt \or die Rampe. Die Z. O. kann mit Stolz auf die propagandistisch und erzieherisch so bedeutungsvolid Veranstaltung zuriickblicken. Das neugeschallfene (hore, Welt, u. staune!!!) Referat fur RJeinigung der Klublokale” wurde der Gg. Frau Ida Hayek anvertraut. Xach langer Debatte wurden auch die Mitgliedsbeitrag^ geregelt Sohemu! ben Zwi Jehuda. Grotter Purim*l\arne\al. Samstag »ieu 3. d. M. veranstaltet die Zionistische Organisation gemeinsam mit der Judi?iclien Frauenorganisation tWiz<*» in .-amtlichen Kaumen des I)opz einen grotten Purim-Kameval unter der Devise „An Bord des S. S. Martha Washington”. Die Mitwirkung i>ci dieser Feier haben zugesagt: Balettmeister Alois Bison und Solotanzerin Vally Stettina mit ihrer kompletten Tanztruppe, die Freddo-Boys (Jazz-Gesangsquartett), weiters der bekannte Zwischen^lauderer Erich H. Wolff (Berlin—Prag) und schliettlieh die beliebten Krafte der Jung-Judisi’hen Buhne in Brunn. Xaturlich steht eine erstklassige Bordkapelle diesem Dampfer zur Verfug&ng. Im Rahmen der Veranstaltung wird eine grotte Tombola emchtet, deren erster Preis eine Schiffskarte il. Klasse Triest—Haifa und zuruck bildet. In der Tombola gewinnt jedes Los. Es >tehen eine ganze Reihe erstklassiger Treffer zur Verfiigung. — Die Dekoration fiihrt Arch. Ing. Max Tintner mit einem Stab bewalirter Mitarlieiter aus. —r Die Schiffskarten gelangen am Freitag und Samstag im Cafe Esplanade zur Ausgabe. Besondere Kinladungeu werden nicht verschickt. Tempelkonzert. Sonntag den 11. d. M. ver* anstaltet der Jiidische Kuiturverein Esra im grotten Tempel ein Tempelkonzert unter Mitwirkung bekannter Kunstkrafte. Der Reingewinn fliettt wohltåtigen Zwecken zu. Jung-Jiiditicher Gesangsverein. Jeden Montag um 20 Uhr 15 findet im Musikinstitut Rachner, Kolisté 15 die Probe des JJGV statt. Sangeslustige Damen und Herren sind stets v.illkommen! Jung-Jtidieche Biihne. Die JJBB bereitet J»*hn Galsworthys „Gesellschaft*' vor, das in deir ersten HiHfte Marz zur Auffiihrung gelangt. Makkabi Hazair. Am Sonntag dep 25. Marz veranstaltet der Makkabi Hazair in Briinn im Husuv sbor eine Kinder-Purimfeier. Zionistischc kreistagung. Sonntag den 11. Marz findet in Znaim die diesjahrige Tagung des Briinner1 Kreises statt. Bei der Tagung erstatten Dr. Emil Marguliea (Situation des Zionismus in der Welt) und Direktor Rudolf Polak (Organisationsfragen und Organisationsarbeit) Referate. Auf die Tagung werden schon heute samtliche Ortsgruppen des Briinner Kreises aufmerks&m gemacht. Nahere Mitteilungen folgen noch. Erklirung Icli crklårc hiomit, dnB ich alle Funktionen mut F.lirenstellen im judischen Atlilctikkluh 2. A. C. in Briinn niedergelegt liabe. Dr. E. Huller. ttlttellungen ods dem Leserkrels Die neue Linie und ihre verbluffende \\ irkung. Schon beim ersten Betrachten der i*erivist-Brillen wird Ihnen etwas eharakteristisch Xeues daran auffallen: die Ohrbiigel sind nicht wie sonst in hall>er Hohe der F'assung angebracht, ihre kraftigen (»elenke sitzen viel weiter oben, das gibt der Brille ein ganz besonder« appartes Aussehen. Setzen Sie aber nun noch die Perivist-Brille auf, und lasten Sie sich den Spiegel gel>en, sofort wird es Ihnen deutlich, wie voiieilhaft sich die neue Linie auswirkt. Schon gerade laufen die Bugel iiber den Schlåfen hinweg nach den Augenbrauen hin, sie \emiciden die hiittliche Scheuklappenwirkung, indeni sie das Auge frei lassen, so kann das Gesichtsprofil ungehindert zur Geltung kommen, dessen Hauptbestandteil eben das seitlich geschene Auge ist. Lassen Sie sich noch heute* l>ei dem Fachmann der Augenoptik die neuesten Modelle vorfiihren, das heittt bei: Vaaicek, Brno, MauirybtraQe 10. Fliichtling, CSR. Staatsburger, gelemter Gartner. 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