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Jüdische Volksstimme · 1933-03-30 · 13 (30.3.1933) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIII (1933)
Issue
13 (30.3.1933)
Date
1933-03-30
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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.Nuinnivr 13-. 2 30. Mårz 1933; IVeitj* jemnnd libet P.rkiiltu rit} khifit, ie ihra diefii*;Ienen irr.t h GEGEN HUSTEN UND GRIPPE kil i irt. liv Re\isi.miMeii aufforderte,’an K-.\ Kl li il’.w.iiii.-o tei|7Uiielltileri und Svi- ]'■ N.imi n .;: .- i- S|hA-v de-riKandidatcnu jn i > ' 1 .1 '• - /U. — 'Ni K i:i i til; I ■ o;..;:i,'.| .,::7ii->-lv".. X-j IL Uv in la'; 'in;-.-... .!:v<v; S:.v: Inuiik' ml ■ i :i i |’v lif.iij V" ' V f- ‘-W- Nidits ist gesdiehen! Wvnti man jetzt il)** Dementis der deutsehen Rei :h$regierung iiber die Yi>r.uånt;e in Di iftschtatKl liest, so miiBte rn.m mvirtvS, da 3 uahretid der nationalen Revolution ,.iiicl ts oeschehen sei". Es sind wof'.l. das wird Uescfila^en wor. Cbvrerittv sind ausoicbii;es Am bvwvist schon; oirscltehdii ist. \\ Stelle .Zujivjjvbe ieii uir uns nut ■ Yli-.-n 1 lemeittis u.ues;ehen, ein paar Juden en. vinii;v beklagvnswvrtc allerdines vorgekominvn, leben ift k o.v i lir \ Mm , lluiiui. de; t J.d ■ vv .. ijluiii; 111.' fii: .Al I: xi ■ Mv aber hundertta isende Juden Deutsehland uul elielligt. Die Tatsacjiv. dali die Regierung ein iesfiegesetzt erlassen bat. n sicli, da(3 so manehes as iiber das von amtliclier le liinaasgvht. Aber, steldep Standpunkt, efie. offibesagten die Walirheit — lies nicfit uunschen — so ler ein Mali von Schuld enlig ist. uni.m der gant Empbrung. Sehmerz ilgiiareii AVunsch uach ertgeitmig waelizuruten. svine iietreuen liaben seit i en u iiteinlsten Rassenliati als etwas lali es uus uenn die bleih: nocli imi .Judas gr-di ., >-juilisciivti .-t -c»:. keV'.i.i-liuKi den unauv ■ i ed-{ f>. gest und Ver i d: ■*!■'.. liiikr Ulli;;li f-iir Zii'r:;:::-! . viel Jaiirvii ■ il 'g V. :i!■’ -i( gi pn-digt. -te li(aoefl den Juden "e: i n iei-jVeriichtlielle: 1 nielir Wundl-i Ar; : s%r. v> : 11; i - kitii liiiigesteHt, i einf.en kann. ri ni:". -..Midten l.dirvn jetzt so nusuirken,; uie CJ( ile Na ■ Ja hr itn.l Tag ' i'ir.iUiTse- Verh. in Wort und Sclirift seit 'pagtert Italien. Die-se il* dure’il die Presse e!. '-tv : l. - u ■ H -V; i; v.!>(,:-Illt illu U1U . .hviiiiniv ECirtsvizuVs,' und /ivij i T .;.é' -W inlivii < .'--li il niiissen in div>vr Hinni r':. < ■; v ■ :■ n ja r •>rcht dru Sehi ii iiistv bvfiirelitvu Ias.;-:ii. .1 M j , t 4 W.u icnnv sich IcjstvL ilavon ■ 1, i ■■■-.. :ka-n:1 j’.iitu .len ric!itii;vii Bedrift 'il."!- wt-nn n ii. >k*n ..V'hkisciu'ii l'c- S i ■ . ’iuT; lu-v .Marz Jiv.it.!; ni ItivB i i i m '' ‘ f . ' ■- i'-* -. .. IHe Sauber n« d«'s Uundfunk!*”, Mit »ler i; k :*•; run:.-- . ir ir« : Schåiffer der :.ii .. F '• .V - , -'.k i>t t-Ir.tder em^irendi i -n- . Å Hiiit• m dev (.*!• c?i'.L stems ver.-« nwu:> " -'I - . . .. L. - "Ty g. i nn - v ■ a V -r »i;: G. Ivimr.ip »ler lll: , ' \v . V. ii! g-:. . :r i In :,n ,li-r o. terhr.i- W‘ ’ ‘ Runt: i’uakv i• >' ’. v. .. -. ' i i -•* I:.-- ar - : .: IV. ' . 1 K; '■ , r CiiE tiiit'v:1. i nr be1 Tu-r Pat uK.- - ili-:; * . j t.«_l * .nxkvs \ cr- - L- -.t ain Jvr - '! ' fj- .; hat s c : V •zion i irijani'a ion ijvfiilir! wvrdv.;. Die r; . vi i;. crkliiFt tlif Ni el’ iz:;: ivr iiinvr- Jvr t'ii'.:riiv; ta- ■.. . r ii: n.'it* . > t (T .-k\•• :;ai -. am Jvr Vi'Y iv" YiYiikont.-.; i ' -!! . : i ‘iTitU r ivrvi .7. Jvr! :• >:i ' ik.' Kampi i, ‘ ■ . l : ' . .il- . itii'i ..c ";o ,ie.-- K'moiv>sts durelt. , T . ' i .:s^-.. t li,; L-., i ivi Ak'!" .-.u M.irvii. Die .; v:-.ion. -i -■ S H.Vir ar:-., oe-.lvli ijviti;;i} den Wiener i - .'tirul Jvr k"jntiieii;!v;i \Vochc , 1 ' ( " '" ur. vil sivilt.-Pri Si.lv;t liv: l ' T-.li =:1 ist jallO- . ... I i , .... ri'. i . :i ten ii"xk.v. Miiiiikv vr Jvr i:\vkutivv div olie-il i ■; -i . i--t; i' -V; .. : ind la Il 11 tv II Hvl . i. iJns Zusai'.iii’.eiiwirkvn f- : ■ i i 1 -y: -i". ' ivr I .vtcn^viiv .Rie'.iitiii^vn an vinvin Ortv 1 iiF ’aBt hoftvii, d; i ilic Bk.-sctilussc dwr vVric-? ■ l - *1: r.vr Wvltko:'.' rviiz zu ih rer vollsten ‘ : ,*>; .;o.l i.T dt:; >.:n Iiuihru.'ij; i'o;.iiiivii wvrdv,i. i "'M> ■7 I < (t C lier .li-ti Aus- •i-eoeii SeH-lda' . nu;. •. hattjo. i-.i M; "1, I. ■ of!*. 'K-hauj vgr a.i Siil..; ,. i:: de 1 Aui Seinen die Se'lioriesel-eilk IH;.Uis. ilvrztf- .iinea ..SediO- 1 •: tiKi-'l. Dies geschan bdi .i .ujiik.: o.ie bar in -'ibliu'-; n .Uein- . den tjrie.le!! gesproka;i:;te; Als dann frvie.ieii gj... s . . wurde, Kel.'ilisVr.' »jer dk--n zli ite.i hatte, das Y.-r-aeeii der. ikaiuine håbe die, ganze NicJvrla^’e iefscbiildet. Die bcbi'dbiirger waren béxhpnkt geiiug. diese Vtrdacliiiguiig z« glaunL-n. sie vendaiiiniieii |k- Sebolauuikantiite ✓tint Fetivrto.lv ufe.i i,aei'ifv:i aus der jiiil. Kanone ein Denkmal liir ihre.r antiseutitisi lu n Generai. Das IDiiiktnal sivilt hi-ufe iiuvii. Es hat sogn; die Stiirinv dér Revo ution von 1918 un I 1933 (Hitler;) liberi aikrt. Auch der 'G!oi kenlurin auf der Syilaboge zu- Schilda steht nocli. Die Glokkensjube aber ist leer.' Nu - hin und wieder Ristet em Taubeitpaaii dat in. . .' K Wievie-ie soleher S :hiloa hat es in ijer jiid. Gvsdiichiv gege )en und veieviele bvstdfivil noeil ilvutv? Di| Red.) Kunj-ligung nur Tage iiherlebt. Eri ist mit seiner Frau freiwillig in den Tod ge gangen. Ein beklagenswfcrter Obergriff tles Vdlk. Beobachters, aber geschehetl ist nichts, wird Herr Papen naeft New York kabeln. W'as nieht in Abrede gesrellt wird ist die Verdrangung dor Juden aus dein Si ånde ders Rechtsanwaltes und des Art tes, die erzwtingene SchlieBung der Waien hauser — worin der Ministtr Uiii ing nichrs Unrichtiges tinden kann, die \rerdraiigung jiidiseher Kiiustler und Wissensehaftler. , Am krassesten wirkt sidi d. „Såuberu ig' int Reelttsweseil aus, weil durelt die Eliniinierung der jiidischén Richter aus len Strafrechtsseiiaten ini Volke die Meinimg entstehen -muB, der jude k>inne kein gereehter Richter sein. Eine, Verlcuimlt ng die nocli weiteren Nabrboden in der Tatsache tinden wird, tlaB die 7. Straf kammer in Berlin einem wegtn Darlehensbeuges angeklagten Nazi das Reclit zunilligte, den judischetl Richter als befan'eii ablelineii zu. diirfen, Was also nieht abgeleugnet wer len karm, ist die Tatsaciie, daB der Jude in Deutscftland als minderwertig erae’.iiei u. dartiaéh hebaiiuelt' wird. Diese ibni :lahirch erfahrené iitigerechte Zuriiekiei- :ung, die Beeintrachtigung seiner Perkon und--;-Miler Reclite. trifft das Judeimiui Jer gniizen AVelt. Iliébei sind nieht nur i }gtiil’lsmomeme maBgebuiu. sondern nftch die Hvsorguis, das In'isc Beisp'el kohne iilx:rgreifen. Selton wagt es das Bnidiier N'azililatt „Witze" zu.bringen, die tlen Juden veraehilieit inael'.eii. Die jiuliséhc ijartei jiuillie Jetzt die antisemitisehe PrJsse gerianesieiis leseil lossen, denn uir Ju(len in vier CSR sind ja Gotr sei Dank nielil so reebtlos. uig jette mi drittelt Rcieli. Gegeit aiie Seliadigungeii, welehcjilie juden in IX-utsciiland zugegebenermal3eii erlitten lialxn, muB jeder Jude, iler Smil iiir Wiirile bat, Steliung nehmeii, olme erst eine Parole abzuwarten. Er wird il cht mach Deutsehland reisen, wena er es ver- .neitlei) kann. Er avird keine clcmsdlten Vi’aren kanten, uenn er sie wo anders ha-, be'.i kann. Er wird kein Kino bestiel'.en, wénn die [ ilmgesellseliaft eine Naziteitung hat und kein Buch kauien, d.ali einetii Nazherlag entstaimm. Er wird kein Konzert Desudten, das ein reichsdeutscher Kiiustler Illier gibl, 'wénn nieht der Nachweis iler .\iebtzugxr.<!irigkeit zur Nazipartei erhracht wirii. Er soli insbesotulere keine Wagneroper Ix-suche-n, denn Wagnej, der grimige Antisemit, ist der Bcgriinder jener Riehtung, die den Juden Kultiirsinn und schbpferische Kraft in der Musik absprach und die jeizt zum Programnipunkt erholien und praktisch betatigt wird. Der Jude wird die iiilaildisclle Hausfrauen, veriuchct KAFFE E und TE E aus dtm neuen Fa di g' sdiåft Fr. Krii, Briinn Minoritengasse 1, Klostergebåude Das vornehnie iiidisehe Familienlokal Café Esplanade Feine Herrenschneiderei , KONRAD TESÅK BrUnn, Bratislavskét 4-Mezz. Telefon 10.763 M. Ponizll, Brunn Reitictiu'g. 4 Tel 11.71*) Sdiwedeng, Telefon Der Fruhjahrsmantel Comme il faut. Schwar^ dunka'b'au, Wollgccrgette - LermincUc ge.utzter Mascht^ktagen - OarDotchliok Ganz Seiilf . 295*-! Bil Presse, welche die Melduugenaus Deutsehland. nieht in eindeutiger Weise komincntiert, in seinem llause nieht dulilen und ein-jiidiseher Verein oder eine zion. Organisation wird iltre Veranstaltunn ,in dieser i'resse nieht publizieren. Der Jude von Wiirde wird ini Yerkehr mit Xichfjituien besondere Reserve beobachtcn. .tenn die Erfolge der Nazi iit Deutsehland udben iiiailebeii Arier hierzulmule die Maske herabgertssen. Es ist wiirjevoller. die iX-maskierung nieht abzuwarten. Die letzten Juden, die noch in deutsehen Vereinen und gesellsehaftlichen Vereinigungen Mitglieder sind, miigen unter ausitriicklicliem Hinweis auf liie deutsehen Verhåltnisse im Reiclte iltre Mitgliedsehaft, soiort aimielden, bevor es zu spat ist. Es ist begreiflieh, daB Deutsehland, unbeliebt in der ganzeit Welt. Miftel ergreift. um sein Remunmee ais Kulturnation dort iu wahren, wo Handelsinteresseil dadurclt hetrotfen werden. Solange aber Juden ijit Deutsehland unter Ausnahmsreeht stellen, sind wir Juden verpflichtet. als Eiiiziilpersonen und als Ganzes dagegen anzukanipfeii. Hier muB sich die Soljdaritat des Judcntums wiirdig und wirkungsvoll auswirken. auch auf die Gefahr hin, es dem „erhitterten" Reichsbund judischer Eronfsoldateii nieht Reclit zu maehen. E. V. Die Konferenz in Kattowitz. Am Monta> .d<»n 20. Mårz b^^ann in Kat- *->witz um 10 U ir rorm. die Sitzun? des revl.«; I'arteirats. Anv »-.-end waren alle Mitglieder de.-? rev. Kaekuti\k.-mitee~ sowie ui>er 40 Dele- »giertc au* alle i Landern iluropa.*, aus Falastina und Kanaia, Die Tschechoslowakei ,war vertreten durd Dr. M. Uchtner, Trautenai, Dr. 0. Rabinow icz, BrUnn, A. RabbinowKz. Hranice. Dr. Sj iegel, Mukacevo, vertrat Paiiistina. Xach dei Kroffnung der Tagung éisro-i V. Jabotinsky »*urde das Prasidiurt gewanit. das sich aus fo genden Herren 2u>ammenset*;t: Dr. J. Kahan, H’arschau, Abraham Weinschal!, Haifa, Dr. La.-arowitsch, Cernauti, Dr. M. Spiege4, CSR, und >r. Schwartzmann, London. Jabotinsky hielt dann ein Referat iiber die Politik der Zi< nisten-Revisionisten. Er erlåuterte die Bes^ h iisse von Calais und Wien, und tHarakferisierU beide Stromungen im Revisioriismus.' Die eii le Str« rnung fiihrt in die Rich* tung einer 3elb stiindigen revis. Politik mit dem Zleie der Wie< eraufrichtung des Judenstaates und der Beeinf ussung des Zion. Kongresses in diesem Slnne. >ie zveite Stromung sieht ihre liauptaufgabe n der Eroberung des Zioniste; - knngresses unc damit der Fuhrung in der Zion- »’irganisation. ] )ie in Calais und in Wien angpnommenen Be -chliisse stellen Versuche dar, diese beiden : tromungen zu einem Kaupcstrom zu vere nigen. Es hat sich aber gezeigt, daB diese Beschliisse die Meinungsverschieden- : -iten nieht g *nz uberbriicken. Fuhrende rev. Kreise vertret -n die Meinung, daB die re>ision. 'Organisation 1 eine souverane Korperschaft ist un<f daB ein I rimat der Disziplin der revsion Union nieht b fsteht. Es ist darum notwendig, ein fur allemal eine bindende EntschlieBung iiber die Frage des Primats zu fassen. Es ist ein untragbarer Zustand, daB jedes Mitglied der rev. Union in jedem besonderen Falle vor die. Entsqheidung gestellt wird, ob es der zion. oder der revision. Disziplin das Primat zuerkennen soli. Jabotinsky versuchte, die Beden* kon derjenigen zu zerstreuen, die glauben, daB, all? die Revisionisten dem Zionistenkongre^ fembleiben, es den Revisionisten schwer fallen wird, i’alastina-Zertifikate zu erhalten. Zum SchluB beantragte Jabotinsky die Vermehrung der Zahl der Mitglieder der Kxekutive der Union um drei Personen, die seiner, Jabotinskys, Riehtung angehoren. Mit einem Korreferat trat der Vizeprasident der Union Meer Grossman, hervor. Er er-, klarte, der gegenwartige Moment sei ungeeigr.eø: fur theoretische Auseinandersetzungen, heiAe miisse die praktische Arbeit in den Vor* dergrund treten. Faktisch haben die Revisionisten noch nieht einen Augenblick lang die politische Arbeit deswegen aufgeben' mussen, weil sie sich der Disziplin der Zion. Organisation unterwerfen. Es ist durchaus moglich, daB d e Revisionisten durch planmåBigen Kampf den ZionistenkongreB und damit die Fuhrung im Zionismus erobem. Es ist darum nieht not* wendig, zu den in Calais und in Wien ang%nommenen Beschlusaen noch erganzende Beschliis- «e zu fassen, aoch sei es nichtf' moglich, den \'or.-chIag auf Erhohung der Zahl der Mitglieder der revision. Exekutive um drei Personen anzunehmen. Bisher irft es noch kein einfge» Mal vorgekommen, daB Jabotinsky in einer Sitzung aer Exekutive der Union majorisiert worden sei. ■ Xach Grossmans Rede trat eine Pause ein, worauf die Generaldebatte eroffnet wurde. In derselben ergriffen das Wort: E. Lewin, Warschau. Dr. Hoffmann, Riga, Ing. Scheskin, Warschau, Dr. WeinschaM, Haifa, Dr. .>!arcus, Warschau, Dr. Rosenblum, London, Dr. S. K. Soskiti, Genf, Dr. Schebh^mann, Warschau, Dr. Weinstein, Tel Awiw, Dir. Belilowsky, Berlin, Dr. O. Rabinonic/. briinn, Dr. Buckspan, Wien, Proppes, Warschau, Dr. Bloch, Berlin, Dr. Lichtner, Trautenau, Richard Lichtheim, Berlin, Dr. Kahan, Warschau, Dr. Schwarzmann,. London, Oberbaurmt R. Stricker, Wien, Dr. Lasarowitsch, Cernauti und V. Jabotinsky, der eine dreistundige Antwortrede hielt, in der er den Parteirat aufforderte, iiber die Frage des Primats der Disziplin endlich Klarheit zu schaffen. Jabotinsky schloB: Ich will fur das jiidische Volk schaffen und dem Volke helfen, aber — ich bitte euch! —- bindet mir nieht die Hånde! Mein ganzes Leben traume ich den grotten Traum Herzls vom Judenstaat in Palå stina weiter. Ihr alle habt dasselbe Ideal. Mit euch zusammen will ich an der Vervrirklichung dieses Ideals und dieses Traumes arbeiten. Jabotinsky gab einen UmriB iiber die groBe Judennot der heutigen Zeit und kam zu dem Schlusse, daB nUr aer Zionismus, und zwar der Zionismus, dessen Ziel es ist, den Judenstaat in Palåstina wieder tu errichten. die Judenfrage losen konne. Diese Losung soli noch in unseren Tagen erfoigen. Voraussetzung ist aber. daB die Judenstaatskampfer in ihrem Kampfe vereint bleiben. Xach der Rede Jal>otinskys wurde eine Kommission eingesetzt zur Ausarbeitung einer gemeinsamen Plnttform fur beide Richtungen Dieser Kommission gehnrten an Dr. Buckspan, Dr. Marcus, Dr. Schechtmann, Dr. Schwarzmann, Dr. Wdowinsky, Bielitz und Dr. Weinschall. Diese Kommission fiihrte den ganzen Dienstag hindurch Bciatungen, ohne einen Ausgleich herbeifiihren zu konnen. Gegen Mittemacht trat das revis. Exekutivkomitee zu einer Be ratung zusammen, zu der dem Præsidenten der Union gewisse Zusicherungen gegeben wurden, . „ . i

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