Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXXI (1931)
- Issue
- 46 (3.12.1931)
- Date
- 1931-12-03
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Jinlischv VolksstimiHc Nr. 46. v Stanislaus Novåk ELEKTRO - RADIO Bahnviadukt 21 h Errichtung etekfridcher Licht-, Kraft-, Telefon-, Klingel- und BlMzobl^iteronlagen - Hochonlennen Knpfhflrer und nll? EleKtroinponrcigrcpiirpturen Gunstige _ahlungsbe^ingungen Telefon 38.239! ' N. .11- : n, i^- . K •K''* 4 : > si; .-.li- ,ui l\i ' ’cr. I >r.. Lev : .3. NLifii'ivt t1'. :L.:!! : •«- K: . N v. tr.!- H:iv; 1 >iv h V :• ' v * n i; \t'u J. - . v ,; itlJMCK-w\ ’ I' •u3:: ’ - K.:jg; iiltis.-: 'lir B-.:»!u.:- .-.in! rlan.i iiinai^ Achini" .'uzuschivihcn ist. welacht- \ ler un te /hf Damet, tn \U >c n iu ..Aju ,lk[- ci" rvichh.tltigcs Programm in Kon- , vr|sffii,ki-!i. Livilcrn nml Arien frir .lieseii Ab^n! vorbtreitet hat. j Als Gast narv vor allern l’rot. Josel / i in!> I e r ru rwahnen, ein Meister seinstiunienies, iler illirch sein Spiel ilas Publikum inmdidi eiuziickie Prut. 7. i mist einer iler!>eseheii!enslcn aber eutenilsten Kunstler Wiens uml ist ein rrei er Juile. Am Klavier Paul W e i s s, der immer als Solist sowie a's Bcgleiter n.ml.'’ieii en .Mann stellt. Nikola C vejf, dessen ,'ra rhtvoller Bnriton tins bereits im Fest- Kin.k i P'-it/ h-iteii K k ':n*r i, ' - - ..ti •’ T . <i d.-rii j : _-a■- /uhaltvst; I' ti i1". i*i'ti . k|ag- ,:i r: Alt" . •■•n -, ti K:i:' .. n' /uge!:.- •.o „\-iitt uiid .-nmtli- ■ f s Kieietoi s er— ■ u:ii ’1S Ullr znr! etzten Wvsungen. Toynbeclialle. Am 6. Pvzember um Ib flir timiet die 2. Kibderstunde statt. >ei u .•lille' Fik Emmy fki-ch uml Herr ’rot IV B-'t'M1 : K''e*it{ JasTbema „Was lii >'h . uk!. . . i r/.;l||i- ." in l.i-.il und W«t- - handi in wi'rd.-n, .!•„ YeTanstalui;g '■ ■ V'i-i..e' ■ iir di EiNvachseneit mtt.illr w.eitt'di' n V: * Tees der Frau- •ni.-j.inination Terrfpejbau-Kotizert des Vereines ^Agudas Achim'. Na.:' dem grol’.cn Festi'on/erte fur di PalSstinnaiifbaiiiunil lutfte man mit Keelir auf die ■'es Konzert jc-ipannt ein. i-e;; gi'V.’-. Lrfivg dem iberaus :Tn:'„ n Kninjtlc L Ve ri i ih s ■tfzirte bekannt ist und zum ScitluC Igno nu. der ilitrch seini il Gesang auch mal w iider das Publikum auts hiichirei; skrle und immer nieder ilurch hen Beitaf-Inelnlmt. zu Zu^atren gf-!.i ■'. u ar war im grol.W-n und ganzen ein ivirklich gelungener Abend und hoften wir url dr,:.', .uieh dem Vereine liir die violen Muren in reichhaltiger Keingewinn fur vei^. hehrei: Zwecke verblieben ist. riizisionsuhren, Juwelen, Gold- und Silberwaren bastens bei f.Moha vus, Uhrmacher .fut far UhrmacWr^cbule tn Bi«1 rSch^dr) Brunn. Freiheitsplatz lO \V, i.tnii;ar»n*>n. Rtffmr Krpara'axwerkstllte. Be-leumdrr i rrirbl- »nu rsUndiKer. Die die den Die Judische KreditR^hos-ensehaft in Briinn. in Arrpriff Renommenen Vi.rarbeiten frir riindur.R - r KreditRenoise-nsefraft werd -.‘ i’r.i[»«ndm.‘n ra..h iurehrtefuhri. in kur/er Zéit eintrelaufenen Zeichnunnen ..ii Ar.teilsi-hein'sr tr .-i —o. .Ialt fiår die Kréiiitp'n .ssensrhaft Interesse tiest ‘ht. In kiirze-;ter Zeit wjrd die konstituierende »teneralveriam r.lunR ete rir fer'. m>nl*n, um airer die be- .Iheryn'ie des P.t -'i - utti un-en-iit Sohn• Ilts W ler Verszliaftt'eil." ' ..Ai'h. ja. rrvir oli es recht sitn. Uh tin vom v.etten Wege!ialb tren. Was tabt 1 lir ilenn hente , tiir ein F. jt, dali Ihr -echs I.ichtlein auf eintual entziindet? — ich hjth,' im ersten Augenblick ge.lacht. laB i.ch so feie: lid) emptangn'- \>. ertle." Urspriinglich dåchte Peru' die Bedeii- •ung de-t i'hanukk.ihtestes dem posdroten, •ti. erk aie. n, si h!tei.ilich aber .erlangte et* tie Krkvnntnis, daB er die fichischo sprache :;;,-ht in dtm Malie beherrschc. lal.', i r die Wtmder di r I.ichtlein uml die rapferkit di r .M.ikkal .-ii-r in dii-som Idionc he'i oiditen k".nnti. ^Iso iiberlieB er las W"'i si-iivr C-irne. >ire ..■■' in solehin Fallen iiid geiibt. Pie vTapfert iber-mt iitte „Hit Bazant n ir i ninmenan vlel u ichtigeres.zu tun hoben, als jiilische Historie zu studieren. ^I.ass’ ihn las Sehaieiu s atistrinken ui'.d seinen iveieren Dienst ti Hnde fiihren. Wenn er zu ■ ins ivé der.kr:nmt, kann er iiber das Chaukkah-Wu'ndiT auclt nueh manches er”- ahren!" : „C >rno is' ein klugl- Frnu, das HluB ch schoe zugeben!" sehmeichelte iler Brieftrag. r Bazant, „aber saget mir doch. was fiir ein Geschaft betreibt Etter Sohn n Wien?. - Haf er welche Studien, daB er* in iler Residenz jich pehaupten kann? t— Ein Sohn meines Bruilcrs ist ein sehr angesehci er Mann in derselhen GnzB stai der rote delt bed. 80 o i! pralilte iler Landhrieftråger", ja, Frantisek tragt eine' rote, eine purpur- .Miitze wie etiva ein Stationschef auf gescheiten Kopfe — eine Aufschrift daz i auf einem Goldbleclr Ich versteh’ natiirlfih nicht, ivas die deutsche Aufschrift iltet? Sie lautet: „Dienstm.um No . Fine hohe Zahl!" Corne wollte Bazant die Bedeutung des iVortes nicht klar machen und tneinte: „Urner Sohn wiril sich wohl nicht so hoch virs eigen kbnnen. Er wiril so etwas wie: Bortenrat oder Uniformschneider werden. So itwas iiab' ich im Sommer reden gel;brt Nun haben Sie den Kreuzer und bringen Sie uns ba'd wieder erfreulichi Naci richten.. Wie hat limen unser Chanukkah-Kaftee zugesagt?" „O, ich dank' schbn! — Ich weiB freili :h noch nicht. was Chanukkah - oder ii i. las Zeug heiftt — bedeutef? Aber wie i :h in Bochnia, in Polen, gedient hab', war lort eine junge Judin als Schenkerin — ein Prachtmadel — und zu der haben wir . Ile gesagt: „Schone Chaninka!" — Al'so gute Nacht!" )ie in den Zwirnspulen brennenden secht Ke.rzlcin verbreiteten Licht. und Glan; im Hofe,-und Bazant, dessen Uniformt liitze wie versilbert schien, schaute mit e-hohtem Interesse auf das Spiel der Flammchen.Héda!" schrie er jahlings I tuf ufd ware fast in die Deichscl gcrannf. . .j ELEGANTE DAMENHUTE i ^facL fKo(i's(e' 1 h reits aasges rbertetcji Statuten, welche aach die (iriindun; von Filialen vorsehen, zu bera* ten und di« Konsti^uierung ler Kreditgeno*- s**nsciia/t f< rmell v^rzanehmen. Von der Titigkeit der (ienosseitschaft .verspricht man »ich besonder.-s é ne Hilfe fiir die sozial schwacheren Kreise. T>ie Hildung r'iejw*r judischen wirt- ^'haftlichen | Anstalt heruht auf genossen- Prtnrtip und es bleibt zu erwarten, institut die ontsprechende Unter maCgeuenden judischen Korporationen erfah *en und bei richtiger Fuhrung auch Vorteile err ngen winl, die der gesamten jiidisenen. Offen^ljchkeit zugute kommen werden, amen der Proponenten, denen als Ziel eine ge neinnutzige wirtschaiflisiie T;itigkeit in der leutigen Zcit vorschwebt, tlewahr bieten. schaftlichefr daii dieses stutzung der Sonnta^ den 6. Dezember I. J. Stadion 5uh der Judisc^. ■ten der Ut II Tragil béilciitungs v hbchstens uml (jeric i|>richt groBen Di kannte Voi mungsr-jchi cuse aus Ur. Josef Karten von Winkler. der Mutterschaft. Zu diesem olien Thema, . von ilem wir inileutungswgise aus Romanen Htssaalberidtten etwas horen, nerstag, ^len 3. Dezember im (jpz-Saal um 20 Uhr, iler bekampfer tiir das Selbsbestimder Frau. Med. Dr. Julian Mar- Munchen (deutscli) und med. U'eisskopf, Briimi (fechisch). 10 4 Kf in der Buchhandltmg Spiel/c nisation. Im gasse, veran: sation zu (i lingsfiirsorgf ,:ar, der ab besichtigt w Fiinf-1-' nisation. .'.iimtlichen le Fimf-L’hr Kammersang < Karten zu u (hazar der Judischcn r rauenorga- Warenhaus Briider Wittal, Josefstaltet die Judische Frauenorganiv tisten de^ palastinensischen Saugeinen Ihippen- und Spielzeugba- 1. Deaemlicr allgemein und frei; r >«ien kann, i r- So i Tee der Judischen Frauenorgamtag den *>. Dezember findet in alen des Stadions der traditionel- -Tee statt. Unter anderem wirkt er Adolf Frscher (Munchen) mit. 1L& 13.—. r Chanokf: 13. d. M. ve Turnen und Schubertbun h Am Prograr i Vortrage et . Jiidisch« den 16. d. Café Esplart^i< krankheiten kommission role: 1500 Tee ien Frauenorganisation :u (iun* •zialcn Wohlfahrtscmrichtungcn ahfeier des Makkabi. Sonntag den anstaltet der Makkabi, Verein fiir Sport in Briinn nachmittags — im saal eine Kinderchanukkahfeier. me: Tumerische Vorfuhrungen, Frauenorganisation. Mittwoch spricht im Sooterrainlokale des de I)r._ Paul Bandler iiber „Herzder Frau”. Makkah ■Tanzaben<i. Sonntag den 13. d. M. veranstaltet die Tennisisektion im Café Esplanade ihn*n »rsten Tanzabend. Israel. >ie Jung-Jtidische Biihne in Briinn hringt im J inner das Schauspiel -„Israel” von Henry Berr stein unter der * Regie von Willy Fischer zur Brunner Erstauffuhrung. JudiscK r Schwimmklub Bar-Kochba Briinn. Die : •ohwimmstunden finden jeden Montag u. z. 11 bis 21 L'hr •20 Uhr: Damen und Kinder; 20 Herren, 21—22 Uhr Sportschwimmen und aift Donnerstag als Sportschwimmen im Chariott^nbad (Bratislavskå) statt. Die von neueintretenden Mitgliedem erfolgt im 1 lade. Schekel campagne in Briinn. Die Schekelsetzte sich fiir dieses Jahr die Pschekalim. Die Aktion wird bereits in alle.n G rippe n eifrig durchgefiihrt und die Schekelkompiission hofft in diesem Jahre die rhalb einer kurzen Zeit und mit dém gewiinschten Erfolge durchzufiihren. Gg., die sich an der Schekelaktion beteiligen wollen, erhalten Scjiekelblocks im Sekretariate der Z. O., Kolivté 57. Keren-KayemetK. Die erste Bucbsenleerung in die^cm Kontingentsjahre hat am 18. November peg^nnen und wird von iiber 100 Biichsehleerfem bis zum 7. Dezember restlos lieendet weident Makkabi zuglich der .•=tattfindend« senten Kolisté 57. iahkommiaaion. Informationen be- Teilnahme an der im Mårz 1032 en Makkabiah erteilt allen Inter- Makkabiabkommission, Briinn, c ie Boskowfit Briinn woFd zu einem weise wird Kreisen hen. Die u die Veransl m SEL Sp ro den Israel hili g tz. Die Jung-Jiidische’ Biihne le fiir Samstag den 12. Dezember Gastspiele gewonnen. Begreiflicherdiesem ersten Auftreten “in allen it groBem Interesse entgegertgeseinåliegenden Ortsgruppen werden auf it iltung aufmerksam gemacht. CH WAREN~ la ibfust, Rølfschinken. Zungc, ren Tagcspreisen zu bezichen durch Gross, Kantor, Boskovice Versand per Nachoahroe 3. Dezember 1931. Hlttellangen nas dem leserlirefs Krigen schAaer wie aeu. Wlscbt schneeweiB. Vorhånge aller Arten fade Uo* und schta. Transport der Wåsche besorgen unsere Autos. GroBwåscherei Leopold Skarolek, Briinn, GeiBgasse 8. Fabrik: Grilloivitzgasse 28. Telephone 4141 und 270. _ Neueste Hutmodelle bei H. T. MIKSCH, Briinn, Krapfengasae 11. Ottomanen mit 40 Fedem und Afrikfiillung gcbliimt 240.—, mit Stoff Ké 260.—; das billigste Angebot von ganz Briinn bei Tape/.ierer Grigar, Dr. Mackug. 88. Ein Versuch uml Sie sind dauernde Kunde. Wahrend der Grippe-Epidemie sorgen Sie mehr fur Ihre Gesundheit. Zum Mundauspiilen und tiurgeln veiwenden Sie den Menthol* Franzbranntwein ALPA.' Kinige Tropfen ins Was.-erglas geniigen. Sehr gut und erfrischend wirkt auch das Linatmen des Aromas des AIiPA. Zerstauben Si^ den ALPA in Wrohn- und (»esellschaftsriiumen. ’ Kr desinfiziert die Luft. Arzte: >pezialarzt fiir innere Krankheiten MUI>r. 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Bei diesem, Wettkampf — eine Ehrung Abg. Dr. Ludwig Singer durch die jiidischen Schwimmer — brachte bemerkenswerte Ergebnisse. Willheim, der bekannte Rrustschwimmer und Rekordler von Bar-Kochba Briinn unterbot rnit 12 Sekunden die von Czejka (Aegir Briinn), jahrefang gehaltene Zeit in 400 m Brust in der ganz vorziiglichen Zeit von 6:24, 6. Hagibor Pråg, Btellte in der 4 mal 100 m Freistilstaffel einen neaen Rekord vor Slavia und Sparta auf. Ebenso trelang es Hagibr JVag, in der 4 mal 50 ra Herren Rruststaffel einen neuen Rekord in der bemerkenswerten Zeit von 2:29, 2 vor Slavia und CPK aufzustellen. Im Zoglingsscdwimmen plade rte sich Deutach (Rar-Kochba Brbnn) bei 100 m Brust an erster Stelle. Nachstehend die Ergebnisse: 4 mal 100 m Freirtil Herren: erster Hagibor Prag (Lederer, Polakoff, Rado, Getreuer), 4:28,4 (neuer Rekord). 2. Slavia 4:32,2, 3. Sparta 4:403-